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	<title>Datenschutz Archive - Newsroom</title>
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	<title>Datenschutz Archive - Newsroom</title>
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	<item>
		<title>Datenschutz und Bewerberdaten &#8211; die Skepsis der Kandidaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2022 16:12:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<h3><strong>Jeder vierte Bewerber misstraut Arbeitgebern beim Umgang mit Bewerberdaten</strong></h3>
<p>Mehr als ein Viertel der Bewerber in Deutschland (28 %) fürchten, dass ihre Bewerbungsdaten bei Arbeitgebern nicht sicher sind. Das ist das Ergebnis unserer aktuellen, repräsentativen Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe zum Thema „Datenschutz aus Kandidatensicht“.</p>
<p>Demzufolge haben Kandidaten allem bei Startups und kleinen Unternehmen bis 20 Mitarbeitenden Datenschutz-Bedenken. Aber auch Konzerne haben mit dem Misstrauen von Bewerbern zu kämpfen. Das größte Vertrauen genießen hingegen Arbeitgeber aus dem Öffentlichen Dienst. Insgesamt ist 93 % der Befragten ein ordentlicher Umgang mit ihren Karrieredaten wichtig. Auch wenn immerhin sechs von zehn bereit sind, für einen passenden Job mehr persönliche Daten preiszugeben als in anderen Bereichen der Internetnutzung. Vor allem junge Bewerber drücken hier mit einem Anteil von 68 % schon mal gern ein Auge zu.</p>
<h5><strong>Zwei Drittel haben bei Konzernen deutliche Bedenken</strong></h5>
<p>„Fast alle Bewerbende setzen einen sorgfältigen Umgang mit ihren Daten voraus. Manche haben aber Zweifel, ob das in allen Unternehmen auch wirklich gewährleistet wird. Daher sind die Arbeitgeber gut beraten, ihre Praxis im Umgang mit diesen Daten transparent zu kommunizieren“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe. Die größten Zweifel, was die Sicherheit ihrer Daten betrifft, haben Kandidaten bei Startups. Hier hegen 34 % von ihnen starke und weitere 50 % immerhin noch leichte Bedenken. Ahnlich hoch sind die Werte bei kleineren Arbeitgebern mit bis zu 20 Mitarbeitern (31 % und 48 %). Zwei Drittel der Teilnehmer sind allerdings auch skeptisch, was den Datenschutz in Konzernen betrifft. Fast ein Viertel haben große und weitere 42 % leichte Bedenken.</p>
<p>Über alle Unternehmenstypen hinweg befürchten sie vor allem, dass ihre Unterlagen intern an Personen weitergeleitet werden, die mit dem Bewerbungsprozess nichts zu tun haben. Davon gehen 73 % der skeptischen Teilnehmer aus. Immerhin 36 % befürchten, dass ihre Daten zum Verkauf der unternehmenseigenen Produkte oder Dienstleistungen genutzt werden. Ein weiteres Drittel verdächtigt die Unternehmen gar, die Daten auch an Dritte zu verkaufen.</p>
<h5><strong>Schnelles Löschen der Bewerberdaten gewünscht</strong></h5>
<p>Was die Speicherung ihrer Daten im Unternehmen angeht, sind Bewerber eher passiv. 23 % möchten, dass diese sofort nach dem Bewerbungsprozess wieder gelöscht werden. 24 % nach einem Monat und weitere 20 % nach höchstens drei Monaten. Gerade einmal 24 % der Teilnehmer sind damit einverstanden, dass ihre Daten länger als sechs Monate in einem Bewerberpool verbleiben, damit sie auch dann noch für offene Stellen gesichtet werden können.</p>
<p>Zu den Ergebnissen passt, dass viele der aktuell durch die DGSVO schon geltenden Datenschutzregeln im Bewerbungsprozess, die Zustimmung der Bewerber findet. So befürworten 87 % der Befragten, dass Arbeitgeber eine Einwilligung benötigen, wenn Bewerberdaten in einem Recruiting-Pool hinterlegt werden sollen. Ein ähnlich deutliches Stimmungsbild ergibt sich beim Gebot, dass nur Personen die Bewerbungsunterlagen einsehen dürfen, die an der Personalauswahl beteiligt sind. Das begrüßen 78 % der Studienteilnehmer.</p>
<h5><strong>Mehr Information auf Karriereseiten gewünscht</strong></h5>
<p>Um ein besseres Gefühl im Bewerbungsprozess zu haben, wünschen sich viele Bewerber eine aufmerksamkeitsstarke Arbeitgeberkommunikation zum Thema Datenschutz. Fast drei Viertel von ihnen würden sich eher bei Unternehmen bewerben, die es ausreichend thematisieren. 71 % der Befragten wünschen sich diesbezügliche Informationen auf der Karrierewebsite und immerhin noch 58 % in Stellenanzeigen</p>
<p>Interessant in diesem Kontext ist das aktuelle Informationsverhalten von Bewerbern, wenn es um den Schutz ihrer Bewerbungsunterlagen geht: So nutzen derzeit immer mehr Arbeitgeberbewertungsportale dazu. 25 % lesen regelmäßig auf kununu oder Glassdoor Erfahrungsberichte dazu. Weitere 43 % tun dies immerhin gelegentlich. 19 % lesen regelmäßig Datenschutzerklärungen. Einen Datenschutzbeauftragten im Unternehmen kontaktiert dagegen nur jeder Zehnte.</p>
<p><strong>Über die Analyse</strong></p>
<p>Für unsere Studie „Datenschutz aus Kandidatensicht“ befragte das Marktforschungsinstitut respondi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe 1.000 Beschäftigte zum gewünschten Umgang mit Bewerberdaten. Der aktuelle Befragungszeitraum lag für die vorliegende Ausgabe im Februar 2022. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der Befragung erwerbstätig. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 39,6 Jahren.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2022/03/17/datenschutz-im-bewerbungsprozess-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2022/03/23/datenschutz-und-bewerberdaten-die-skepsis-der-kandidaten/">Datenschutz und Bewerberdaten &#8211; die Skepsis der Kandidaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Jeder vierte Bewerber misstraut Arbeitgebern beim Umgang mit Bewerberdaten</strong></h3>
Mehr als ein Viertel der Bewerber in Deutschland (28 %) fürchten, dass ihre Bewerbungsdaten bei Arbeitgebern nicht sicher sind. Das ist das Ergebnis unserer aktuellen, repräsentativen Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe zum Thema „Datenschutz aus Kandidatensicht“.

Demzufolge haben Kandidaten allem bei Startups und kleinen Unternehmen bis 20 Mitarbeitenden Datenschutz-Bedenken. Aber auch Konzerne haben mit dem Misstrauen von Bewerbern zu kämpfen. Das größte Vertrauen genießen hingegen Arbeitgeber aus dem Öffentlichen Dienst. Insgesamt ist 93 % der Befragten ein ordentlicher Umgang mit ihren Karrieredaten wichtig. Auch wenn immerhin sechs von zehn bereit sind, für einen passenden Job mehr persönliche Daten preiszugeben als in anderen Bereichen der Internetnutzung. Vor allem junge Bewerber drücken hier mit einem Anteil von 68 % schon mal gern ein Auge zu.
<h5><strong>Zwei Drittel haben bei Konzernen deutliche Bedenken</strong></h5>
„Fast alle Bewerbende setzen einen sorgfältigen Umgang mit ihren Daten voraus. Manche haben aber Zweifel, ob das in allen Unternehmen auch wirklich gewährleistet wird. Daher sind die Arbeitgeber gut beraten, ihre Praxis im Umgang mit diesen Daten transparent zu kommunizieren“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe. Die größten Zweifel, was die Sicherheit ihrer Daten betrifft, haben Kandidaten bei Startups. Hier hegen 34 % von ihnen starke und weitere 50 % immerhin noch leichte Bedenken. Ahnlich hoch sind die Werte bei kleineren Arbeitgebern mit bis zu 20 Mitarbeitern (31 % und 48 %). Zwei Drittel der Teilnehmer sind allerdings auch skeptisch, was den Datenschutz in Konzernen betrifft. Fast ein Viertel haben große und weitere 42 % leichte Bedenken.

Über alle Unternehmenstypen hinweg befürchten sie vor allem, dass ihre Unterlagen intern an Personen weitergeleitet werden, die mit dem Bewerbungsprozess nichts zu tun haben. Davon gehen 73 % der skeptischen Teilnehmer aus. Immerhin 36 % befürchten, dass ihre Daten zum Verkauf der unternehmenseigenen Produkte oder Dienstleistungen genutzt werden. Ein weiteres Drittel verdächtigt die Unternehmen gar, die Daten auch an Dritte zu verkaufen.
<h5><strong>Schnelles Löschen der Bewerberdaten gewünscht</strong></h5>
Was die Speicherung ihrer Daten im Unternehmen angeht, sind Bewerber eher passiv. 23 % möchten, dass diese sofort nach dem Bewerbungsprozess wieder gelöscht werden. 24 % nach einem Monat und weitere 20 % nach höchstens drei Monaten. Gerade einmal 24 % der Teilnehmer sind damit einverstanden, dass ihre Daten länger als sechs Monate in einem Bewerberpool verbleiben, damit sie auch dann noch für offene Stellen gesichtet werden können.

Zu den Ergebnissen passt, dass viele der aktuell durch die DGSVO schon geltenden Datenschutzregeln im Bewerbungsprozess, die Zustimmung der Bewerber findet. So befürworten 87 % der Befragten, dass Arbeitgeber eine Einwilligung benötigen, wenn Bewerberdaten in einem Recruiting-Pool hinterlegt werden sollen. Ein ähnlich deutliches Stimmungsbild ergibt sich beim Gebot, dass nur Personen die Bewerbungsunterlagen einsehen dürfen, die an der Personalauswahl beteiligt sind. Das begrüßen 78 % der Studienteilnehmer.
<h5><strong>Mehr Information auf Karriereseiten gewünscht</strong></h5>
Um ein besseres Gefühl im Bewerbungsprozess zu haben, wünschen sich viele Bewerber eine aufmerksamkeitsstarke Arbeitgeberkommunikation zum Thema Datenschutz. Fast drei Viertel von ihnen würden sich eher bei Unternehmen bewerben, die es ausreichend thematisieren. 71 % der Befragten wünschen sich diesbezügliche Informationen auf der Karrierewebsite und immerhin noch 58 % in Stellenanzeigen

Interessant in diesem Kontext ist das aktuelle Informationsverhalten von Bewerbern, wenn es um den Schutz ihrer Bewerbungsunterlagen geht: So nutzen derzeit immer mehr Arbeitgeberbewertungsportale dazu. 25 % lesen regelmäßig auf kununu oder Glassdoor Erfahrungsberichte dazu. Weitere 43 % tun dies immerhin gelegentlich. 19 % lesen regelmäßig Datenschutzerklärungen. Einen Datenschutzbeauftragten im Unternehmen kontaktiert dagegen nur jeder Zehnte.

<strong>Über die Analyse</strong>

Für unsere Studie „Datenschutz aus Kandidatensicht“ befragte das Marktforschungsinstitut respondi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe 1.000 Beschäftigte zum gewünschten Umgang mit Bewerberdaten. Der aktuelle Befragungszeitraum lag für die vorliegende Ausgabe im Februar 2022. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der Befragung erwerbstätig. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 39,6 Jahren.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2022/03/17/datenschutz-im-bewerbungsprozess-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2022/03/23/datenschutz-und-bewerberdaten-die-skepsis-der-kandidaten/">Datenschutz und Bewerberdaten &#8211; die Skepsis der Kandidaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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		<title>Datenschutz im Bewerbungsprozess &#8211; Whitepaper</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 13:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<h3><strong>Der Umgang mit personenbezogenen Daten während des Recruitingprozesses</strong></h3>
<p>Im April jährt sich die Erstveröffentlichung der DSGVO zum sechsten Mal. Seit dieser Zeit hat sie enormen Einfluss auf unseren Umgang mit personenbezogenen Daten. Auch in der Beziehung von Arbeitgebern zu Bewerbern. In diesem Kontext regelt der Datenschutz zum Beispiel die Informationspflicht der Unternehmen gegenüber den Bewerbenden. Sie terminiert eine Löschfrist der Bewerberdaten und verpflichtet Arbeitgeber, die Einwilligung von Kandidaten einzuholen, wenn deren Daten über sechs Monate hinaus gespeichert werden sollen. Darüber hinaus regelt sie die Zuständigkeit im Umgang mit Bewerbungsunterlagen.</p>
<p>All das sind wichtige Punkte, die aber glücklicherweise 2016 bei der Einführung der Datenschutzregeln für mehr Aufregung gesorgt haben als es im Nachhinein vielleicht notwendig gewesen wäre. Und trotzdem lohnt sich ein Blick darauf, wie Bewerber heute auf das Thema Datenschutz während des Recruitingprozesses schauen. Denn 93% aller Befragten ist der Umgang mit ihren personenbezogenen Bewerberdaten wichtig.</p>
<p>Das zeigt: Arbeitgeber bewegen sich in einem Umfeld, das sie ernst nehmen sollten. Denn es ist auch von Bedeutung für ihre Arbeitgebermarke. Nur wer die Privatsphäre seiner potenziell neuen Mitarbeiter von vorneherein schützt, zeigt, dass er es ernst meint mit dem „Perfect Match“.</p>
<p>Aus diesem Grund haben wir uns in dieser Studie mit dem Thema Datenschutz im Recruiting- bzw. Bewerbungsprozess beschäftigt. Wir haben über das Marktforschungsunternehmen respondi bundesweit mehr als 1.000 berufstätige Arbeitnehmer in allen Altersstufen befragt, die sich in den letzten beiden Jahren in mindestens einem Bewerbungsprozess befunden haben. Dabei wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker interviewt. Der Befragungszeitraum der repräsentativen Befragung lag im Januar 2022.</p>
<p>Wir wollten wissen, wie wichtig das Thema gefragten Kandidaten ist. Wie sehr vertrauen sie den Arbeitgebern im Umgang mit ihren Daten? Und ist dieser Umgang aus ihrer Sicht sogar bewerbungsrelevant?</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem Whitepaper, welches wir Ihnen gern im Anschluss per E-Mail zum Download zur Verfügung stellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2022/03/17/datenschutz-im-bewerbungsprozess-whitepaper/">Datenschutz im Bewerbungsprozess &#8211; Whitepaper</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Der Umgang mit personenbezogenen Daten während des Recruitingprozesses</strong></h3>
Im April jährt sich die Erstveröffentlichung der DSGVO zum sechsten Mal. Seit dieser Zeit hat sie enormen Einfluss auf unseren Umgang mit personenbezogenen Daten. Auch in der Beziehung von Arbeitgebern zu Bewerbern. In diesem Kontext regelt der Datenschutz zum Beispiel die Informationspflicht der Unternehmen gegenüber den Bewerbenden. Sie terminiert eine Löschfrist der Bewerberdaten und verpflichtet Arbeitgeber, die Einwilligung von Kandidaten einzuholen, wenn deren Daten über sechs Monate hinaus gespeichert werden sollen. Darüber hinaus regelt sie die Zuständigkeit im Umgang mit Bewerbungsunterlagen.

All das sind wichtige Punkte, die aber glücklicherweise 2016 bei der Einführung der Datenschutzregeln für mehr Aufregung gesorgt haben als es im Nachhinein vielleicht notwendig gewesen wäre. Und trotzdem lohnt sich ein Blick darauf, wie Bewerber heute auf das Thema Datenschutz während des Recruitingprozesses schauen. Denn 93% aller Befragten ist der Umgang mit ihren personenbezogenen Bewerberdaten wichtig.

Das zeigt: Arbeitgeber bewegen sich in einem Umfeld, das sie ernst nehmen sollten. Denn es ist auch von Bedeutung für ihre Arbeitgebermarke. Nur wer die Privatsphäre seiner potenziell neuen Mitarbeiter von vorneherein schützt, zeigt, dass er es ernst meint mit dem „Perfect Match“.

Aus diesem Grund haben wir uns in dieser Studie mit dem Thema Datenschutz im Recruiting- bzw. Bewerbungsprozess beschäftigt. Wir haben über das Marktforschungsunternehmen respondi bundesweit mehr als 1.000 berufstätige Arbeitnehmer in allen Altersstufen befragt, die sich in den letzten beiden Jahren in mindestens einem Bewerbungsprozess befunden haben. Dabei wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker interviewt. Der Befragungszeitraum der repräsentativen Befragung lag im Januar 2022.

Wir wollten wissen, wie wichtig das Thema gefragten Kandidaten ist. Wie sehr vertrauen sie den Arbeitgebern im Umgang mit ihren Daten? Und ist dieser Umgang aus ihrer Sicht sogar bewerbungsrelevant?

Alle Ergebnisse der Studie in unserem Whitepaper, welches wir Ihnen gern im Anschluss per E-Mail zum Download zur Verfügung stellen.

<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2022/03/17/datenschutz-im-bewerbungsprozess-whitepaper/">Datenschutz im Bewerbungsprozess &#8211; Whitepaper</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Anonyme Bewerbungen &#8211; Inkognito zum neuen Job</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2022/03/17/anonyme-bewerbungen-inkognito-zum-neuen-job/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 10:34:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<h3><strong>Anonyme Bewerbungen finden auch in Deutschland Anklang – vor allem Frauen bevorzugen Verzicht auf Alters- oder Geschlechtsangabe </strong></h3>
<p>Anonyme Bewerberbungen, sprich Bewerbungen ohne Angabe des Alters, des Geschlechts oder des Namens – was in vielen Ländern längst gang und gäbe ist, findet nun auch bei Kandidaten in Deutschland immer mehr Zustimmung. Das ist das Ergebnis unserer aktuellen, repräsentativen Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe zum Thema „Datenschutz &amp; Karriere“.</p>
<p>Demnach wünschen sich fast ein Drittel der Befragten (32 %) Bewerbungen, in denen vor einer Einladung zum Bewerbungsgespräch die Altersangabe fehlt. 41 % würden gern auf ein Bewerbungsfoto verzichten. Und ein Viertel favorisieren gar Bewerbungsunterlagen, in denen zunächst der Name der Kandidaten fehlt. 28% halten zudem die Angabe des Geschlechts für überflüssig.</p>
<h5><strong>Fast die Hälfte aller Frauen möchten auf Bewerbungsfoto verzichten</strong></h5>
<p>„In Ländern wie den USA oder Großbritannien gehören Inkognito-Bewerbungen ganz selbstverständlich zum Recruiting-Prozess der Arbeitgeber. Geht es nach dem Wunsch vieler Bewerber, kann das auch bald hier der Fall sein. Denn vor allem Frauen wünschen sich diese Praxis im Sinne eine gleichberechtigteren Personalauswahl“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe. Die dazugehörigen Ergebnisse, aufgeteilt nach Geschlechtern: 37 % der Bewerberinnen möchten auf die Altersangabe verzichten (Männer: 28 %). 33 % von ihnen möchten die Angabe ihres Geschlechts aufheben, was nur 22 % der Männer unterstützen. Und 47 % der befragten Frauen würden das Bewerbungsfoto aus ihrer Bewerbungsmappe verbannen (Männer: 36 %).</p>
<p>Zu den Ergebnissen passt, dass einige der aktuell durch die DGSVO schon geltenden Datenschutzregeln im Bewerbungsprozess die Zustimmung der Bewerber findet. So befürworten 59 % der Befragten, dass Arbeitgeber nicht den Familienstand der Kandidaten abfragen dürfen. Ein noch deutlicheres Stimmungsbild ergibt sich beim Verbot, den Gesundheitsstand von Bewerber abzufragen. Das begrüßen 82 % der Studienteilnehmer. Allerdings sahen sich auch schon fast ein Drittel von ihnen (32 %) im Vorstellungsgespräch mit Fragen konfrontiert, die auch ihrer Sicht nicht datenschutzkonform waren.</p>
<h5><strong>Bewerberpool nicht im Sinne vieler Bewerber</strong></h5>
<p>Auch was die Speicherung ihrer Daten im Unternehmen angeht, sind Bewerber vergleichsweise passiv. 23 % möchten, dass diese sofort nach dem Bewerbungsprozess wieder gelöscht werden. Darüber hinaus 24 % nach einem Monat und weitere 20 % nach höchstens drei Monaten. Gerade einmal 24 % der Teilnehmer sind damit einverstanden, dass ihre Daten länger als sechs Monate in einem Bewerberpool verbleiben, damit sie auch dann noch für offene Stellen gesichtet werden können. Dazu passt: 87 % befürworten daher auch die DSGVO-Regel, nach der Arbeitgeber eine Einwilligung der Kandidaten benötigen, um Bewerberdaten zu hinterlegen.</p>
<p>„Den Bewerbern ist ein verantwortungsvoller Umgang mit ihren Daten sehr wichtig. Gemäß unserer Umfrage geben das auch 93 % der Befragten an. Folglich bedeutet das: Arbeitgeber sollten sich die Frage stellen, ob sie den Bewerbungsprozess der Zukunft nicht auch in dieser Hinsicht verändern. Inkognito-Bewerbungen könnten ein Schritt zu mehr Transparenz in diesem Kontext sein. Auch wenn sich das zunächst vielleicht einmal paradox anhört“, so Nils Wagener.</p>
<h5><strong>Über die Analyse</strong></h5>
<p>Für unsere Studie „Datenschutz &amp; Karriere“ befragte das Marktforschungsinstitut respondi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe 1.000 Beschäftigte zum gewünschten Umgang mit Bewerberdaten. Der aktuelle Befragungszeitraum lag für die vorliegende Ausgabe im Februar 2022. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der Befragung erwerbstätig. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 39,6 Jahren.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=1288&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2022/03/17/anonyme-bewerbungen-inkognito-zum-neuen-job/">Anonyme Bewerbungen &#8211; Inkognito zum neuen Job</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Anonyme Bewerbungen finden auch in Deutschland Anklang – vor allem Frauen bevorzugen Verzicht auf Alters- oder Geschlechtsangabe </strong></h3>
Anonyme Bewerberbungen, sprich Bewerbungen ohne Angabe des Alters, des Geschlechts oder des Namens – was in vielen Ländern längst gang und gäbe ist, findet nun auch bei Kandidaten in Deutschland immer mehr Zustimmung. Das ist das Ergebnis unserer aktuellen, repräsentativen Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe zum Thema „Datenschutz &amp; Karriere“.

Demnach wünschen sich fast ein Drittel der Befragten (32 %) Bewerbungen, in denen vor einer Einladung zum Bewerbungsgespräch die Altersangabe fehlt. 41 % würden gern auf ein Bewerbungsfoto verzichten. Und ein Viertel favorisieren gar Bewerbungsunterlagen, in denen zunächst der Name der Kandidaten fehlt. 28% halten zudem die Angabe des Geschlechts für überflüssig.
<h5><strong>Fast die Hälfte aller Frauen möchten auf Bewerbungsfoto verzichten</strong></h5>
„In Ländern wie den USA oder Großbritannien gehören Inkognito-Bewerbungen ganz selbstverständlich zum Recruiting-Prozess der Arbeitgeber. Geht es nach dem Wunsch vieler Bewerber, kann das auch bald hier der Fall sein. Denn vor allem Frauen wünschen sich diese Praxis im Sinne eine gleichberechtigteren Personalauswahl“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe. Die dazugehörigen Ergebnisse, aufgeteilt nach Geschlechtern: 37 % der Bewerberinnen möchten auf die Altersangabe verzichten (Männer: 28 %). 33 % von ihnen möchten die Angabe ihres Geschlechts aufheben, was nur 22 % der Männer unterstützen. Und 47 % der befragten Frauen würden das Bewerbungsfoto aus ihrer Bewerbungsmappe verbannen (Männer: 36 %).

Zu den Ergebnissen passt, dass einige der aktuell durch die DGSVO schon geltenden Datenschutzregeln im Bewerbungsprozess die Zustimmung der Bewerber findet. So befürworten 59 % der Befragten, dass Arbeitgeber nicht den Familienstand der Kandidaten abfragen dürfen. Ein noch deutlicheres Stimmungsbild ergibt sich beim Verbot, den Gesundheitsstand von Bewerber abzufragen. Das begrüßen 82 % der Studienteilnehmer. Allerdings sahen sich auch schon fast ein Drittel von ihnen (32 %) im Vorstellungsgespräch mit Fragen konfrontiert, die auch ihrer Sicht nicht datenschutzkonform waren.
<h5><strong>Bewerberpool nicht im Sinne vieler Bewerber</strong></h5>
Auch was die Speicherung ihrer Daten im Unternehmen angeht, sind Bewerber vergleichsweise passiv. 23 % möchten, dass diese sofort nach dem Bewerbungsprozess wieder gelöscht werden. Darüber hinaus 24 % nach einem Monat und weitere 20 % nach höchstens drei Monaten. Gerade einmal 24 % der Teilnehmer sind damit einverstanden, dass ihre Daten länger als sechs Monate in einem Bewerberpool verbleiben, damit sie auch dann noch für offene Stellen gesichtet werden können. Dazu passt: 87 % befürworten daher auch die DSGVO-Regel, nach der Arbeitgeber eine Einwilligung der Kandidaten benötigen, um Bewerberdaten zu hinterlegen.

„Den Bewerbern ist ein verantwortungsvoller Umgang mit ihren Daten sehr wichtig. Gemäß unserer Umfrage geben das auch 93 % der Befragten an. Folglich bedeutet das: Arbeitgeber sollten sich die Frage stellen, ob sie den Bewerbungsprozess der Zukunft nicht auch in dieser Hinsicht verändern. Inkognito-Bewerbungen könnten ein Schritt zu mehr Transparenz in diesem Kontext sein. Auch wenn sich das zunächst vielleicht einmal paradox anhört“, so Nils Wagener.
<h5><strong>Über die Analyse</strong></h5>
Für unsere Studie „Datenschutz &amp; Karriere“ befragte das Marktforschungsinstitut respondi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe 1.000 Beschäftigte zum gewünschten Umgang mit Bewerberdaten. Der aktuelle Befragungszeitraum lag für die vorliegende Ausgabe im Februar 2022. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der Befragung erwerbstätig. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 39,6 Jahren.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=1288&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2022/03/17/anonyme-bewerbungen-inkognito-zum-neuen-job/">Anonyme Bewerbungen &#8211; Inkognito zum neuen Job</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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