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	<title>Pressemitteilungen Archive - Newsroom</title>
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	<title>Pressemitteilungen Archive - Newsroom</title>
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	<item>
		<title>Compliance – Mehrheit wünscht sich klare Leitplanken</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-mehrheit-wuenscht-sich-klare-leitplanken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 09:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Compliance]]></category>
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					<description><![CDATA[<h3><strong>Mehrheit der Mitarbeitenden hält Compliance-Regeln für sehr wichtig – mehr als jeder Fünfte sieht jedoch Schwächen im Umgang mit Regelverstößen</strong></h3>
<p>Compliance ist für die große Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland kein abstraktes Regelwerk, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Unternehmenskultur. Das zeigt unsere aktuelle Studie „Compliance“, für die das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragte. Demnach halten 52 % der Beschäftigten es für sehr wichtig, dass es in ihrem Unternehmen verbindliche Compliance-Regeln gibt. Gerade einmal 3 % bewerten entsprechende Regelwerke als eher unwichtig, faktisch niemand hält sie für bedeutungslos. Unterschiede zeigen sich zwischen den Altersgruppen: Während bei den 18- bis 29-Jährigen 42 % die Existenz von Compliance-Regeln für sehr wichtig halten, liegt dieser Wert bei der Generation 50plus mit 55 % leicht überdurchschnittlich hoch. Die damit verbundene Annahme: Mit zunehmender Berufserfahrung wächst offenbar die Erwartung an klare Leitplanken im Arbeitsalltag.</p>
<h5><strong>Compliance-Regeln sind in der deutschen Unternehmenslandschaft breit etabliert</strong></h5>
<p>Unsere Studie zeigt neben dem klaren Mitarbeitervotum für Unternehmensregeln auch eine breite strukturelle Verankerung in den Unternehmen. Hintergrund: Bei 82 % der Arbeitgeber existieren aus Sicht der Beschäftigten verbindliche Compliance-Regeln. 18 % geben an, nicht zu wissen, ob entsprechende Vorgaben in ihrem Unternehmen bestehen. Dort, wo Regelwerke wahrgenommen werden, betreffen sie vor allem klassische Risikobereiche. Am stärksten verankert sind Regelungen zu „Datenschutz und Informationssicherheit“ (93 %). Es folgen Leitplanken in Sachen „Antidiskriminierung und Gleichbehandlung“ (82 %) sowie „allgemeine Verhaltenskodizes“ für Mitarbeitende (82 %). Auch die Vermeidung von „Vorteilsnahme und Korruption“ (78 %) sowie Regeln zum „fairen Umgang mit Kundinnen und Geschäftspartnerinnen“ (72 %) werden von einer deutlichen Mehrheit wahrgenommen. „Umwelt- und Nachhaltigkeitsrichtlinien“ (67 %) sowie Richtlinien zum „Umgang mit Interessenkonflikten“ (68 %) sind ebenfalls verbreitet, erreichen jedoch leicht geringere Werte.</p>
<h5><strong>Etwas mehr als ein Viertel haben bereits einen Regelverstoß erlebt oder beobachtet</strong></h5>
<p>Die breite Verankerung von Regelwerken bedeutet jedoch nicht, dass auch häufig Compliance-Fälle wahrgenommen werden. Im Gegenteil: Deutlich mehr als die Hälfte der Beschäftigten (57 %) geben an, bislang keinen Compliance-Verstoß im eigenen Berufsleben beobachtet oder erlebt zu haben. 17 % berichten von mindestens einem Fall, 12 % sogar von mehrfachen Compliance-Erfahrungen. Dort, wo Verstöße beobachtet wurden, fällt die Bewertung des Arbeitgeberverhaltens differenziert aus: 28 % halten den Umgang mit dem jeweiligen Fall für angemessen und konsequent. 21 % bewerten die Reaktion dagegen als halbherzig oder unangemessen. Mehr als die Hälfte kann oder will sich hierzu nicht eindeutig positionieren. Dieses Meinungsbild deckt sich ungefähr mit der allgemeinen Einschätzung der Unternehmen in puncto Regelkonformität: 23 % der Beschäftigten halten ihren Arbeitgeber für vorbildlich, weitere 51 % immerhin noch für gut. Gleichzeitig stufen jedoch 22 % ihr Unternehmen als mittelmäßig oder schwach ein, wenn es um Integrität und konsequente Umsetzung von Regeln geht.</p>
<p>„Unsere Zahlen zeigen sehr deutlich: Compliance wird von Beschäftigten nicht als lästige Formalität wahrgenommen, sondern als grundlegende Voraussetzung für Vertrauen und Fairness im Unternehmen“, sagt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe. „Gleichzeitig entscheidet sich Glaubwürdigkeit nicht auf dem Papier, sondern im konkreten Umgang mit Regelverstößen. Dort, wo Konsequenz nicht klar erkennbar oder transparent kommuniziert wird, entsteht schnell Unsicherheit. Unternehmen sind daher gut beraten, nicht nur Regeln zu etablieren, sondern auch ihre Umsetzung nachvollziehbar zu machen, indem sie ihre Umsetzung klar und transparent kommunizieren.“</p>
<p><strong>Über die Studie</strong></p>
<p>Für das Whitepaper "Compliance" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 berufstätige Arbeitnehmer. Der Befragungszeitraum lag im Januar 2026. Von den Teilnehmenden waren 50 % Männer und 50 % Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 45,3 Jahre. 87 % arbeiteten in Vollzeit, 13 % in Teilzeit. Zudem wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/11/compliance-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-mehrheit-wuenscht-sich-klare-leitplanken/">Compliance – Mehrheit wünscht sich klare Leitplanken</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Mehrheit der Mitarbeitenden hält Compliance-Regeln für sehr wichtig – mehr als jeder Fünfte sieht jedoch Schwächen im Umgang mit Regelverstößen</strong></h3>
Compliance ist für die große Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland kein abstraktes Regelwerk, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Unternehmenskultur. Das zeigt unsere aktuelle Studie „Compliance“, für die das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragte. Demnach halten 52 % der Beschäftigten es für sehr wichtig, dass es in ihrem Unternehmen verbindliche Compliance-Regeln gibt. Gerade einmal 3 % bewerten entsprechende Regelwerke als eher unwichtig, faktisch niemand hält sie für bedeutungslos. Unterschiede zeigen sich zwischen den Altersgruppen: Während bei den 18- bis 29-Jährigen 42 % die Existenz von Compliance-Regeln für sehr wichtig halten, liegt dieser Wert bei der Generation 50plus mit 55 % leicht überdurchschnittlich hoch. Die damit verbundene Annahme: Mit zunehmender Berufserfahrung wächst offenbar die Erwartung an klare Leitplanken im Arbeitsalltag.
<h5><strong>Compliance-Regeln sind in der deutschen Unternehmenslandschaft breit etabliert</strong></h5>
Unsere Studie zeigt neben dem klaren Mitarbeitervotum für Unternehmensregeln auch eine breite strukturelle Verankerung in den Unternehmen. Hintergrund: Bei 82 % der Arbeitgeber existieren aus Sicht der Beschäftigten verbindliche Compliance-Regeln. 18 % geben an, nicht zu wissen, ob entsprechende Vorgaben in ihrem Unternehmen bestehen. Dort, wo Regelwerke wahrgenommen werden, betreffen sie vor allem klassische Risikobereiche. Am stärksten verankert sind Regelungen zu „Datenschutz und Informationssicherheit“ (93 %). Es folgen Leitplanken in Sachen „Antidiskriminierung und Gleichbehandlung“ (82 %) sowie „allgemeine Verhaltenskodizes“ für Mitarbeitende (82 %). Auch die Vermeidung von „Vorteilsnahme und Korruption“ (78 %) sowie Regeln zum „fairen Umgang mit Kundinnen und Geschäftspartnerinnen“ (72 %) werden von einer deutlichen Mehrheit wahrgenommen. „Umwelt- und Nachhaltigkeitsrichtlinien“ (67 %) sowie Richtlinien zum „Umgang mit Interessenkonflikten“ (68 %) sind ebenfalls verbreitet, erreichen jedoch leicht geringere Werte.
<h5><strong>Etwas mehr als ein Viertel haben bereits einen Regelverstoß erlebt oder beobachtet</strong></h5>
Die breite Verankerung von Regelwerken bedeutet jedoch nicht, dass auch häufig Compliance-Fälle wahrgenommen werden. Im Gegenteil: Deutlich mehr als die Hälfte der Beschäftigten (57 %) geben an, bislang keinen Compliance-Verstoß im eigenen Berufsleben beobachtet oder erlebt zu haben. 17 % berichten von mindestens einem Fall, 12 % sogar von mehrfachen Compliance-Erfahrungen. Dort, wo Verstöße beobachtet wurden, fällt die Bewertung des Arbeitgeberverhaltens differenziert aus: 28 % halten den Umgang mit dem jeweiligen Fall für angemessen und konsequent. 21 % bewerten die Reaktion dagegen als halbherzig oder unangemessen. Mehr als die Hälfte kann oder will sich hierzu nicht eindeutig positionieren. Dieses Meinungsbild deckt sich ungefähr mit der allgemeinen Einschätzung der Unternehmen in puncto Regelkonformität: 23 % der Beschäftigten halten ihren Arbeitgeber für vorbildlich, weitere 51 % immerhin noch für gut. Gleichzeitig stufen jedoch 22 % ihr Unternehmen als mittelmäßig oder schwach ein, wenn es um Integrität und konsequente Umsetzung von Regeln geht.

„Unsere Zahlen zeigen sehr deutlich: Compliance wird von Beschäftigten nicht als lästige Formalität wahrgenommen, sondern als grundlegende Voraussetzung für Vertrauen und Fairness im Unternehmen“, sagt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe. „Gleichzeitig entscheidet sich Glaubwürdigkeit nicht auf dem Papier, sondern im konkreten Umgang mit Regelverstößen. Dort, wo Konsequenz nicht klar erkennbar oder transparent kommuniziert wird, entsteht schnell Unsicherheit. Unternehmen sind daher gut beraten, nicht nur Regeln zu etablieren, sondern auch ihre Umsetzung nachvollziehbar zu machen, indem sie ihre Umsetzung klar und transparent kommunizieren.“

<strong>Über die Studie</strong>

Für das Whitepaper "Compliance" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 berufstätige Arbeitnehmer. Der Befragungszeitraum lag im Januar 2026. Von den Teilnehmenden waren 50 % Männer und 50 % Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 45,3 Jahre. 87 % arbeiteten in Vollzeit, 13 % in Teilzeit. Zudem wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/11/compliance-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-mehrheit-wuenscht-sich-klare-leitplanken/">Compliance – Mehrheit wünscht sich klare Leitplanken</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Compliance – Zwischen Meldebereitschaft und Schweigen</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-zwischen-meldebereitschaft-und-schweigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 09:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Compliance]]></category>
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					<description><![CDATA[<h5><strong>Ein Viertel der Beschäftigten würden Compliance-Verstöße bei ihrem Arbeitgeber in jedem Fall melden, mehr als ein Fünftel aber auch nicht</strong></h5>
<p>Ethische Verhaltensregeln in der Arbeitswelt genießen eine hohe Resonanz in den Belegschaften deutscher Unternehmen. Die große Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland signalisiert eine grundsätzliche Bereitschaft, Compliance-Verstöße im eigenen Unternehmen zu melden. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Compliance“, für die das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragte. Demnach würden 26 % der Beschäftigten einen beobachteten Regelverstoß auf jeden Fall melden. Etwas mehr als die Hälfte (51 %) gibt immerhin eine tendenzielle Meldebereitschaft an. Insgesamt signalisieren somit 77 % eine grundsätzliche Bereitschaft, aktiv zu werden, wenn gegen Unternehmensregeln verstoßen wird. Allerdings: Auf der anderen Seite geben auch mehr als ein Fünftel der Mitarbeitenden (21 %) im Rahmen der Studie an, einen Verstoß dagegen nicht melden. Insgesamt haben bisher 29 % aller Beschäftigten in ihrer beruflichen Laufbahn mindestens einen Compliance-Fall beobachtet.</p>
<h5><strong>Meldekanäle sind nur der Hälfte der Mitarbeitenden bekannt</strong></h5>
<p>Voraussetzung für eine funktionierende Compliance-Kultur ist die Kenntnis der offiziellen Meldewege. Hier zeigt sich ein bestenfalls ausgewogener Kenntnisstand: Denn nur etwas mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden (52 %) kennen die offiziellen Kanäle, über die sie mögliche Regelverstöße melden könnten, eigenen Angaben zufolge. Fast ein Drittel (31 %) wissen zwar, dass es entsprechende Meldestrukturen gibt, kennen diese jedoch nicht im Detail. Weitere 17 % geben an, keinerlei Kenntnis über solche Kanäle zu besitzen. Auffällig ist ein geschlechterspezifischer Unterschied: Während 60 % der Männer angeben, die offiziellen Meldewege zu kennen, liegt dieser Anteil bei Frauen bei nur 45 %.</p>
<p>Diejenigen, die einen Verstoß eher nicht oder gar nicht melden würden, nennen dafür vor allem unternehmenskulturelle Gründe. Am häufigsten wird dementsprechend die Sorge genannt, als „Denunziant“ wahrgenommen zu werden (47 %). Fast ebenso viele sehen eine Meldung nicht als Mitarbeiter-Aufgabe (41 %) an oder glauben, dass ohnehin keine Konsequenzen folgen würden (41 %). 31 % äußern mangelndes Vertrauen in Anonymität oder Datenschutz, 23 % fürchten konkrete Nachteile im Unternehmen. 21 % geben an, nicht klar zu wissen, an wen sie sich wenden könnten.</p>
<h5><strong>Vertrauen in Hinweisgeberschutz ist überwiegend vorhanden</strong></h5>
<p>Das Meinungsbild in den Belegschaften, wie Beschäftigte den Hinweisgeberschutz bei ihrem aktuellen Arbeitgeber bewerten, fällt differenziert aus. 37 % sind fest davon überzeugt, dass Compliance-Meldungen vertraulich behandelt werden. Gleichzeitig können oder wollen fast jeder Fünfte (19 %) hierzu keine Einschätzung abgeben. Ähnlich verhält es sich beim Schutz von Hinweisgebern: 33 % vertrauen darauf, dass Hinweisgeber geschützt werden. Genau ein Viertel der Befragten äußern sich unentschieden. 13 % geben an, kein Vertrauen in den Umgang ihres Arbeitgebers mit gemeldeten Fällen zu haben.</p>
<h5><strong>Hoher persönlicher Anspruch bei Mitarbeitenden, aber Druck als Risikofaktor</strong></h5>
<p>Die eigene persönliche Haltung der Beschäftigten gegenüber dem Umgang mit Compliance-Regeln im aktuellen Unternehmen fällt eindeutig aus: 43 % geben an, sich immer an die Regeln ihres Arbeitgebers zu halten. Gleichzeitig sieht knapp die Hälfte der Beschäftigten (47 %) beruflichen Druck als möglichen Auslöser für Regelverstöße. Gefragt danach, welche Unternehmensbereiche besonders anfällig für Compliance-Verstöße sind, nennen jeweils 49 % Datenschutz und Informationssicherheit sowie den Umgang mit vertraulichen Informationen. 43 % sehen Risiken im Bereich Diskriminierung und Gleichbehandlung, 39 % bei Korruption und Vorteilsnahme.</p>
<p>Mit Blick auf konkrete Maßnahmen zur Stärkung von Compliance-Regeln sprechen sich 26 % der Beschäftigten für mehr Schulungen und Aufklärung aus. 23 % sehen im Vorbildverhalten der Führungskräfte den wichtigsten Hebel. 20 % plädieren für strengere Kontrollen und Sanktionen, 19 % für eine bessere interne Kommunikation. Leichtere und anonyme Meldemöglichkeiten nennen 9 % als zentrale Maßnahme.</p>
<p><strong>Über die Studie</strong></p>
<p>Für das Whitepaper "Compliance" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 berufstätige Arbeitnehmer. Der Befragungszeitraum lag im Januar 2026. Von den Teilnehmenden waren 50 % Männer und 50 % Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 45,3 Jahre. 87 % arbeiteten in Vollzeit, 13 % in Teilzeit. Zudem wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/11/compliance-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-zwischen-meldebereitschaft-und-schweigen/">Compliance – Zwischen Meldebereitschaft und Schweigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Ein Viertel der Beschäftigten würden Compliance-Verstöße bei ihrem Arbeitgeber in jedem Fall melden, mehr als ein Fünftel aber auch nicht</strong></h5>
Ethische Verhaltensregeln in der Arbeitswelt genießen eine hohe Resonanz in den Belegschaften deutscher Unternehmen. Die große Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland signalisiert eine grundsätzliche Bereitschaft, Compliance-Verstöße im eigenen Unternehmen zu melden. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Compliance“, für die das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragte. Demnach würden 26 % der Beschäftigten einen beobachteten Regelverstoß auf jeden Fall melden. Etwas mehr als die Hälfte (51 %) gibt immerhin eine tendenzielle Meldebereitschaft an. Insgesamt signalisieren somit 77 % eine grundsätzliche Bereitschaft, aktiv zu werden, wenn gegen Unternehmensregeln verstoßen wird. Allerdings: Auf der anderen Seite geben auch mehr als ein Fünftel der Mitarbeitenden (21 %) im Rahmen der Studie an, einen Verstoß dagegen nicht melden. Insgesamt haben bisher 29 % aller Beschäftigten in ihrer beruflichen Laufbahn mindestens einen Compliance-Fall beobachtet.
<h5><strong>Meldekanäle sind nur der Hälfte der Mitarbeitenden bekannt</strong></h5>
Voraussetzung für eine funktionierende Compliance-Kultur ist die Kenntnis der offiziellen Meldewege. Hier zeigt sich ein bestenfalls ausgewogener Kenntnisstand: Denn nur etwas mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden (52 %) kennen die offiziellen Kanäle, über die sie mögliche Regelverstöße melden könnten, eigenen Angaben zufolge. Fast ein Drittel (31 %) wissen zwar, dass es entsprechende Meldestrukturen gibt, kennen diese jedoch nicht im Detail. Weitere 17 % geben an, keinerlei Kenntnis über solche Kanäle zu besitzen. Auffällig ist ein geschlechterspezifischer Unterschied: Während 60 % der Männer angeben, die offiziellen Meldewege zu kennen, liegt dieser Anteil bei Frauen bei nur 45 %.

Diejenigen, die einen Verstoß eher nicht oder gar nicht melden würden, nennen dafür vor allem unternehmenskulturelle Gründe. Am häufigsten wird dementsprechend die Sorge genannt, als „Denunziant“ wahrgenommen zu werden (47 %). Fast ebenso viele sehen eine Meldung nicht als Mitarbeiter-Aufgabe (41 %) an oder glauben, dass ohnehin keine Konsequenzen folgen würden (41 %). 31 % äußern mangelndes Vertrauen in Anonymität oder Datenschutz, 23 % fürchten konkrete Nachteile im Unternehmen. 21 % geben an, nicht klar zu wissen, an wen sie sich wenden könnten.
<h5><strong>Vertrauen in Hinweisgeberschutz ist überwiegend vorhanden</strong></h5>
Das Meinungsbild in den Belegschaften, wie Beschäftigte den Hinweisgeberschutz bei ihrem aktuellen Arbeitgeber bewerten, fällt differenziert aus. 37 % sind fest davon überzeugt, dass Compliance-Meldungen vertraulich behandelt werden. Gleichzeitig können oder wollen fast jeder Fünfte (19 %) hierzu keine Einschätzung abgeben. Ähnlich verhält es sich beim Schutz von Hinweisgebern: 33 % vertrauen darauf, dass Hinweisgeber geschützt werden. Genau ein Viertel der Befragten äußern sich unentschieden. 13 % geben an, kein Vertrauen in den Umgang ihres Arbeitgebers mit gemeldeten Fällen zu haben.
<h5><strong>Hoher persönlicher Anspruch bei Mitarbeitenden, aber Druck als Risikofaktor</strong></h5>
Die eigene persönliche Haltung der Beschäftigten gegenüber dem Umgang mit Compliance-Regeln im aktuellen Unternehmen fällt eindeutig aus: 43 % geben an, sich immer an die Regeln ihres Arbeitgebers zu halten. Gleichzeitig sieht knapp die Hälfte der Beschäftigten (47 %) beruflichen Druck als möglichen Auslöser für Regelverstöße. Gefragt danach, welche Unternehmensbereiche besonders anfällig für Compliance-Verstöße sind, nennen jeweils 49 % Datenschutz und Informationssicherheit sowie den Umgang mit vertraulichen Informationen. 43 % sehen Risiken im Bereich Diskriminierung und Gleichbehandlung, 39 % bei Korruption und Vorteilsnahme.

Mit Blick auf konkrete Maßnahmen zur Stärkung von Compliance-Regeln sprechen sich 26 % der Beschäftigten für mehr Schulungen und Aufklärung aus. 23 % sehen im Vorbildverhalten der Führungskräfte den wichtigsten Hebel. 20 % plädieren für strengere Kontrollen und Sanktionen, 19 % für eine bessere interne Kommunikation. Leichtere und anonyme Meldemöglichkeiten nennen 9 % als zentrale Maßnahme.

<strong>Über die Studie</strong>

Für das Whitepaper "Compliance" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 berufstätige Arbeitnehmer. Der Befragungszeitraum lag im Januar 2026. Von den Teilnehmenden waren 50 % Männer und 50 % Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 45,3 Jahre. 87 % arbeiteten in Vollzeit, 13 % in Teilzeit. Zudem wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/11/compliance-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-zwischen-meldebereitschaft-und-schweigen/">Compliance – Zwischen Meldebereitschaft und Schweigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gehaltstransparenz in Stellenanzeigen &#8211; Bewerbervotum</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2026/02/23/bewerbervotum-mehr-gehaltstransparenz-in-stellenanzeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 08:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltstransparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie Stellenanzeigen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2455</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Kandidaten wünschen sich mehr Gehaltstransparenz von Arbeitgebern bei deren Mitarbeitersuche </strong></h3>
<p>Arbeitgeber sollen in ihren Stellenanzeigen Farbe bekennen, was ihre Gehaltsstruktur betrifft. Eine deutliche Mehrheit der Bewerbenden vermisst klare Gehaltsangaben in Stellenanzeigen. Das zeigt unsere Bewerber-Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe, in deren Auftrag das Marktforschungsunternehmen bilendi 1.028 Kandidatinnen und Kandidaten befragte. Mit Blick auf den Equal Pay Day zeigt die Studie: Gehaltstransparenz ist kein reines Frauenthema, sondern ein zentrales Anliegen aller Bewerbenden.</p>
<p>So wünschen sich mehr als zwei Drittel (68 %), dass Unternehmen die ausgeschriebene Position schon in der Stellenanzeige mit konkreten Gehaltszahlen verbinden. Zumindest einen ungefähren Gehaltsrahmen erwarten satte 82 % der Bewerbenden. Dabei ist der Anteil der Frauen und Männer, die sich mehr Gehaltstransparenz wünschen, in etwa gleich hoch. Während 69 % der Frauen und 67 % der Männer die genauen Gehaltszahlen bevorzugen würden, liegt der Anteil bezüglich eines Gehaltsrahmens bei beiden Geschlechtern mit jeweils 82 % gleich. Überdurchschnittlich hoch ist der Wunsch nach exakten Gehaltsdaten in Stellenanzeigen dagegen bei jüngeren Bewerbern zwischen 18 und 29 Jahren (72 %).</p>
<p>„Gehaltstransparenz ist kein reines Frauenthema, auch wenn sie rund um den Equal Pay Day vor allem aus Perspektive der Frauen diskutiert wird. Es ist ein Anliegen beider Geschlechter und ein klar formulierter Anspruch an das Recruiting ausschreibender Arbeitgeber. In Nachbarländern gehören Gehaltszahlen in Stellenanzeigen seit langem zur gängigen Praxis. Letztlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis das auch in Deutschland der Fall sein wird“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe zu den Ergebnissen der Studie.</p>
<h5><strong>Vage Aussagen zum Gehalt senken Bewerberzahlen </strong></h5>
<p>Mit alternativen und weniger konkreten Formulierungen zum Gehalt in Stellenanzeigen riskieren die ausschreibenden Arbeitgeber geringere Bewerbungseingänge. Hintergrund: Umschreibungen wie „Wir bieten ein attraktives Gehalt“ oder „Es erwartet Sie ein faires Gehalt“ sorgen bei 16 % der Befragten auf jeden Fall dafür, dass sie sich gegen eine Bewerbung entscheiden. Weitere 29 % geben an, dass solche Formulierungen bei ihnen tendenziell den Effekt haben, eine Bewerbung zu überdenken. Hier allerdings sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen deutlicher. Während insgesamt mehr als die Hälfte der Männer (51 %) mit ungenauen Formulierungen so sehr hadern, dass sie den Arbeitgeber verschmähen oder es zumindest in Erwägung ziehen, liegt der entsprechende Anteil bei Bewerberinnen bei 40 %. Bei jungen Bewerbenden liegt er sogar bei 59 %.</p>
<p>Ein weiteres Bewerber-Argument für mehr Gehaltstransparenz ist so einfach wie naheliegend: Sie planen eigenen Angaben zufolge die genauen Gehaltsdaten im Vorstellungsgespräch ohnehin anzusprechen. Das jedenfalls kündigen etwas mehr als drei Viertel der Befragten (76 %) an.</p>
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
<p>Für das Whitepaper "Stellenanzeigen 2025" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=2360&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/02/23/bewerbervotum-mehr-gehaltstransparenz-in-stellenanzeigen/">Gehaltstransparenz in Stellenanzeigen &#8211; Bewerbervotum</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Kandidaten wünschen sich mehr Gehaltstransparenz von Arbeitgebern bei deren Mitarbeitersuche </strong></h3>
Arbeitgeber sollen in ihren Stellenanzeigen Farbe bekennen, was ihre Gehaltsstruktur betrifft. Eine deutliche Mehrheit der Bewerbenden vermisst klare Gehaltsangaben in Stellenanzeigen. Das zeigt unsere Bewerber-Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe, in deren Auftrag das Marktforschungsunternehmen bilendi 1.028 Kandidatinnen und Kandidaten befragte. Mit Blick auf den Equal Pay Day zeigt die Studie: Gehaltstransparenz ist kein reines Frauenthema, sondern ein zentrales Anliegen aller Bewerbenden.

So wünschen sich mehr als zwei Drittel (68 %), dass Unternehmen die ausgeschriebene Position schon in der Stellenanzeige mit konkreten Gehaltszahlen verbinden. Zumindest einen ungefähren Gehaltsrahmen erwarten satte 82 % der Bewerbenden. Dabei ist der Anteil der Frauen und Männer, die sich mehr Gehaltstransparenz wünschen, in etwa gleich hoch. Während 69 % der Frauen und 67 % der Männer die genauen Gehaltszahlen bevorzugen würden, liegt der Anteil bezüglich eines Gehaltsrahmens bei beiden Geschlechtern mit jeweils 82 % gleich. Überdurchschnittlich hoch ist der Wunsch nach exakten Gehaltsdaten in Stellenanzeigen dagegen bei jüngeren Bewerbern zwischen 18 und 29 Jahren (72 %).

„Gehaltstransparenz ist kein reines Frauenthema, auch wenn sie rund um den Equal Pay Day vor allem aus Perspektive der Frauen diskutiert wird. Es ist ein Anliegen beider Geschlechter und ein klar formulierter Anspruch an das Recruiting ausschreibender Arbeitgeber. In Nachbarländern gehören Gehaltszahlen in Stellenanzeigen seit langem zur gängigen Praxis. Letztlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis das auch in Deutschland der Fall sein wird“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe zu den Ergebnissen der Studie.
<h5><strong>Vage Aussagen zum Gehalt senken Bewerberzahlen </strong></h5>
Mit alternativen und weniger konkreten Formulierungen zum Gehalt in Stellenanzeigen riskieren die ausschreibenden Arbeitgeber geringere Bewerbungseingänge. Hintergrund: Umschreibungen wie „Wir bieten ein attraktives Gehalt“ oder „Es erwartet Sie ein faires Gehalt“ sorgen bei 16 % der Befragten auf jeden Fall dafür, dass sie sich gegen eine Bewerbung entscheiden. Weitere 29 % geben an, dass solche Formulierungen bei ihnen tendenziell den Effekt haben, eine Bewerbung zu überdenken. Hier allerdings sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen deutlicher. Während insgesamt mehr als die Hälfte der Männer (51 %) mit ungenauen Formulierungen so sehr hadern, dass sie den Arbeitgeber verschmähen oder es zumindest in Erwägung ziehen, liegt der entsprechende Anteil bei Bewerberinnen bei 40 %. Bei jungen Bewerbenden liegt er sogar bei 59 %.

Ein weiteres Bewerber-Argument für mehr Gehaltstransparenz ist so einfach wie naheliegend: Sie planen eigenen Angaben zufolge die genauen Gehaltsdaten im Vorstellungsgespräch ohnehin anzusprechen. Das jedenfalls kündigen etwas mehr als drei Viertel der Befragten (76 %) an.
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
Für das Whitepaper "Stellenanzeigen 2025" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=2360&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/02/23/bewerbervotum-mehr-gehaltstransparenz-in-stellenanzeigen/">Gehaltstransparenz in Stellenanzeigen &#8211; Bewerbervotum</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Formale Hürden in Stellenanzeigen vergraulen Bewerber</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/25/formale-huerden-in-stellenanzeigen-vergraulen-bewerber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 15:03:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie Stellenanzeigen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2426</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Viele Jobsuchende brechen ihre Bewerbung ab, wenn Arbeitgeber auf Anschreiben, Foto oder Zeugnisse bestehen</strong></h3>
<p>Jeder dritte Bewerber bricht seine Bewerbung früh wieder ab, wenn der Arbeitgeber formale Hürden in seine Stellenanzeigen schreibt. Das zeigt unsere aktuelle Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe für die das Marktforschungsinstitut bilendi mehr als 1.000 Bewerbende zu ihrem Umgang mit Stellenanzeigen befragte. Demnach haben bereits 37 % der Kandidaten mindestens einmal eine Bewerbung abgebrochen, weil der ausschreibende Arbeitgeber ein Anschreiben als Bewerbungskriterium in die Stellenanzeige schrieb. Auch weitere formale Anforderungen wirken bereits bei der Lektüre der Stellenanzeige auf viele Jobsuchende abschreckend. Ein Drittel (33 %) von ihnen berichtet beispielsweise davon, eine Bewerbung verworfen zu haben, weil entweder die Arbeitszeugnisse oder ein Bewerbungsfoto in Stellenanzeigen ausgeschrieben wurden. Weitere 30 % der Befragten verzichteten während einer ihrer Jobsuchen zudem, weil schlicht kein persönlicher Ansprechpartner genannt wurde.</p>
<h5><strong>Sprachstil in Stellenanzeigen ist aus Bewerbersicht verbesserungswürdig</strong></h5>
<p>Widersprüchlich fällt die Bewertung digitaler Bewerbungswege aus. So haben sich bereits mehr als ein Drittel von ihnen (34 %) schon mindestens einmal gegen eine Bewerbung entschieden, weil in der Stellenanzeige zu einer Bewerbung via Bewerbungsmanagementsystem aufgefordert wurde. Auf der anderen Seite verzichteten aber auch schon 30% deshalb auf ihre Bewerbung, weil genau eine solche Bewerbungsmöglichkeit in der Stellenanzeige fehlte.</p>
<p>Neben derartigen formellen Hürden, die viele Kandidaten stören, macht die Studie deutlich, dass viele Bewerber Zweifel an der Qualität von Stellenanzeigen äußern. 57 % der Befragten empfinden die Formulierungen in vielen Stellenanzeigen als zu allgemein. Rund ein Drittel (34 %) kritisieren darüber hinaus den unspezifischen Sprachstil, während 39 % monieren, dass die Arbeitgeberleistungen zu vage beschrieben werden. Die Konsequenzen, die die Bewerbenden aus ihrer Kritik ziehen, sind eindeutig. So haben fast zwei Drittel (65 %) von ihnen schon mindestens einmal auf eine Bewerbung verzichtet, weil sie eine Stellenanzeige als schlecht empfanden. 19 % sind in dem Fall sogar so frustriert, dass sie den kompletten Arbeitgeber langfristig ausschließen.</p>
<h5><strong>Bewerbervorschlag: Stellenanzeigen in fünf Sätzen</strong></h5>
<p>Wenn es darum geht, wie Arbeitgeber ihre Stellenanzeigen verbessern könnten, haben die Kandidaten klare Vorstellungen: Sie wünschen sich kürzere Stellenanzeigen. Mehr als die Hälfte (56 %) der Befragten sind überzeugt, dass kürzere und prägnantere Anzeigenformate die Qualität von Stellenanzeigen verbessern würden. Nur knapp ein Viertel (24 %) befürchtet dadurch Nachteile. Besonders hoch im Kurs steht dabei ein komprimiertes Format, das die wichtigsten Eckpunkte in rund fünf Sätzen zusammenfasst. 46 % der Bewerber würden eine solche Kurzform als völlig ausreichend erachten, weitere 30 % halten sie zumindest dann für geeignet, wenn die Inhalte auf den Punkt formuliert sind. Lediglich 23 % empfinden das Format als zu knapp.</p>
<p>Welche Informationen dabei keinesfalls fehlen dürfen, ist für viele ebenfalls klar umrissen: Eine konkrete Aufgabenbeschreibung ist für 87 % unverzichtbar, gefolgt von den fachlichen Anforderungen (75 %). Auch Angaben zu Gehalt oder Gehaltsrahmen (65 %) sowie zum Arbeitsort (61 %) gehören für viele zwingend dazu. Interessant: Benefits werden dagegen als weniger entscheidend betrachtet. Diese halten nur etwas mehr als ein Fünftel der Befragten (21 %) für notwendig.</p>
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
<p>Für das Whitepaper "Stellenanzeigen 2025" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=2360&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/25/formale-huerden-in-stellenanzeigen-vergraulen-bewerber/">Formale Hürden in Stellenanzeigen vergraulen Bewerber</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Viele Jobsuchende brechen ihre Bewerbung ab, wenn Arbeitgeber auf Anschreiben, Foto oder Zeugnisse bestehen</strong></h3>
Jeder dritte Bewerber bricht seine Bewerbung früh wieder ab, wenn der Arbeitgeber formale Hürden in seine Stellenanzeigen schreibt. Das zeigt unsere aktuelle Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe für die das Marktforschungsinstitut bilendi mehr als 1.000 Bewerbende zu ihrem Umgang mit Stellenanzeigen befragte. Demnach haben bereits 37 % der Kandidaten mindestens einmal eine Bewerbung abgebrochen, weil der ausschreibende Arbeitgeber ein Anschreiben als Bewerbungskriterium in die Stellenanzeige schrieb. Auch weitere formale Anforderungen wirken bereits bei der Lektüre der Stellenanzeige auf viele Jobsuchende abschreckend. Ein Drittel (33 %) von ihnen berichtet beispielsweise davon, eine Bewerbung verworfen zu haben, weil entweder die Arbeitszeugnisse oder ein Bewerbungsfoto in Stellenanzeigen ausgeschrieben wurden. Weitere 30 % der Befragten verzichteten während einer ihrer Jobsuchen zudem, weil schlicht kein persönlicher Ansprechpartner genannt wurde.
<h5><strong>Sprachstil in Stellenanzeigen ist aus Bewerbersicht verbesserungswürdig</strong></h5>
Widersprüchlich fällt die Bewertung digitaler Bewerbungswege aus. So haben sich bereits mehr als ein Drittel von ihnen (34 %) schon mindestens einmal gegen eine Bewerbung entschieden, weil in der Stellenanzeige zu einer Bewerbung via Bewerbungsmanagementsystem aufgefordert wurde. Auf der anderen Seite verzichteten aber auch schon 30% deshalb auf ihre Bewerbung, weil genau eine solche Bewerbungsmöglichkeit in der Stellenanzeige fehlte.

Neben derartigen formellen Hürden, die viele Kandidaten stören, macht die Studie deutlich, dass viele Bewerber Zweifel an der Qualität von Stellenanzeigen äußern. 57 % der Befragten empfinden die Formulierungen in vielen Stellenanzeigen als zu allgemein. Rund ein Drittel (34 %) kritisieren darüber hinaus den unspezifischen Sprachstil, während 39 % monieren, dass die Arbeitgeberleistungen zu vage beschrieben werden. Die Konsequenzen, die die Bewerbenden aus ihrer Kritik ziehen, sind eindeutig. So haben fast zwei Drittel (65 %) von ihnen schon mindestens einmal auf eine Bewerbung verzichtet, weil sie eine Stellenanzeige als schlecht empfanden. 19 % sind in dem Fall sogar so frustriert, dass sie den kompletten Arbeitgeber langfristig ausschließen.
<h5><strong>Bewerbervorschlag: Stellenanzeigen in fünf Sätzen</strong></h5>
Wenn es darum geht, wie Arbeitgeber ihre Stellenanzeigen verbessern könnten, haben die Kandidaten klare Vorstellungen: Sie wünschen sich kürzere Stellenanzeigen. Mehr als die Hälfte (56 %) der Befragten sind überzeugt, dass kürzere und prägnantere Anzeigenformate die Qualität von Stellenanzeigen verbessern würden. Nur knapp ein Viertel (24 %) befürchtet dadurch Nachteile. Besonders hoch im Kurs steht dabei ein komprimiertes Format, das die wichtigsten Eckpunkte in rund fünf Sätzen zusammenfasst. 46 % der Bewerber würden eine solche Kurzform als völlig ausreichend erachten, weitere 30 % halten sie zumindest dann für geeignet, wenn die Inhalte auf den Punkt formuliert sind. Lediglich 23 % empfinden das Format als zu knapp.

Welche Informationen dabei keinesfalls fehlen dürfen, ist für viele ebenfalls klar umrissen: Eine konkrete Aufgabenbeschreibung ist für 87 % unverzichtbar, gefolgt von den fachlichen Anforderungen (75 %). Auch Angaben zu Gehalt oder Gehaltsrahmen (65 %) sowie zum Arbeitsort (61 %) gehören für viele zwingend dazu. Interessant: Benefits werden dagegen als weniger entscheidend betrachtet. Diese halten nur etwas mehr als ein Fünftel der Befragten (21 %) für notwendig.
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
Für das Whitepaper "Stellenanzeigen 2025" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=2360&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/25/formale-huerden-in-stellenanzeigen-vergraulen-bewerber/">Formale Hürden in Stellenanzeigen vergraulen Bewerber</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diskriminierung in Stellenanzeigen</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/diskriminierung-in-stellenanzeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 12:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung in Stellenanzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2387</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Fast jeder zweite Bewerber fühlte sich durch Sprache oder Bilderwelt in Stellenanzeigen aus dem Bewerbungsprozess ausgegrenzt</strong></h3>
<p>Viele Jobsucher fühlen sich bereits von ausschreibenden Arbeitgebern aussortiert, bevor sie überhaupt eine Bewerbung geschrieben haben. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss“ der KÖNIGSTEINER Gruppe, für die das Marktforschungsinstitut bilendi bundesweit 1.028 Arbeitnehmer befragte und die sich mit der Diskriminierung in Stellenanzeigen befasst.</p>
<p>Demnach fühlten sich 46 % der befragten Kandidaten schon mindestens einmal im Rahmen ihrer Jobsuche durch Formulierungen oder Bildmotive in einer Stellenanzeige aus dem Bewerbungsprozess ausgeschlossen. Mehr als ein Viertel der Jobsuchenden (29 %) berichtet sogar davon, dies bereits mehrfach so wahrgenommen zu haben. Die Gründe für diese Betrachtungsweise liegen häufig in unbewussten Formulierungen oder einseitigen Bildkonzepten der ausschreibenden Arbeitgeber. So kritisieren 44 % der Bewerber die ausgrenzende Nutzung altersbezogener Begriffe wie „jung“ oder „dynamisch“, 43 % monieren stereotypische Bilderwelten, die beispielsweise überwiegend junge, dynamische Menschen zeigen. Daneben spielen sprachliche Hürden eine große Rolle für die verspürte Diskriminierung. So kritisieren 40 % der Bewerber den Einsatz von Jugendsprache, Slang oder Anglizismen in Stellenanzeigen. Gut ein Drittel (34 %) empfindet zudem englischsprachige Ausschreibungen als ausgrenzend.</p>
<h5><strong>Gefühlte Ausgrenzung betrifft aus Sicht der Bewerber vor allem ältere Kandidaten</strong></h5>
<p>Passend zur Beschreibung der kritisierten Bildwelt und Formulierungen, gelten aus Sicht der Bewerber ältere Kandidaten auch als die am stärksten Benachteiligten. 62 % aller Befragten haben den Eindruck, dass Menschen, die über 50 Jahre alt sind, am meisten durch spezielle Begrifflichkeiten oder eine entsprechende Bildsprache in Stellenanzeigen ausgegrenzt werden. Danach folgen nach Meinung der Befragten Bewerber und Bewerberinnen mit Kindern (35 %) sowie Menschen mit Migrationshintergrund (32 %) oder Behinderung (31 %). Klassische Geschlechterrollen spielen dagegen nur eine geringere Rolle: Nur 11 % sehen Männer, 14 % Frauen als benachteiligt.</p>
<p>„Unternehmen unterschätzen oft, wie stark Sprache und visuelle Elemente in ihren Anzeigen wirken. Eine unbedachte Wortwahl kann gleich ganze Bewerbergruppen ausschließen. In den meisten Fällen passiert das unbewusst, fällt den Kandidaten aber eben doch auf. Grundsätzlich schadet das nicht zuletzt der Arbeitgebermarke, die nicht als offen und transparent, sondern als ausschließend wahrgenommen wird. Ein Eindruck, den man in der Folge nur schwer korrigieren kann“, erklärt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe.</p>
<h5><strong>Unbewusste Diskriminierung kostet Bewerbungen</strong></h5>
<p>Die Folgen für Arbeitgeber sind handfest: Zwar sagen mehr als ein Drittel der Bewerber (35 %), dass sie sich in diesem Fall trotzdem bewerben, doch immerhin mehr als ein Fünftel der Bewerber (21 %) brechen den Prozess als Folge der so empfundenen Diskriminierung ab. Weitere 17 % informieren sich zunächst intensiver über den Arbeitgeber, bevor sie entscheiden, ob sie sich trotz des negativen Eindrucks bewerben oder den Prozess abbrechen. Genauso viele nehmen zunächst Kontakt mit der Personalabteilung auf, bevor sie ihre Entscheidung treffen. Nur etwas mehr als ein Drittel der Befragten (35 %) geben an, sich in jedem Fall und trotz des negativen Eindrucks zu bewerben.</p>
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
<p>Für das Whitepaper "Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/stellenanzeigen-zwischen-vielfalt-und-ausschluss-whitepaper/">Whitepaper.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/diskriminierung-in-stellenanzeigen/">Diskriminierung in Stellenanzeigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Fast jeder zweite Bewerber fühlte sich durch Sprache oder Bilderwelt in Stellenanzeigen aus dem Bewerbungsprozess ausgegrenzt</strong></h3>
Viele Jobsucher fühlen sich bereits von ausschreibenden Arbeitgebern aussortiert, bevor sie überhaupt eine Bewerbung geschrieben haben. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss“ der KÖNIGSTEINER Gruppe, für die das Marktforschungsinstitut bilendi bundesweit 1.028 Arbeitnehmer befragte und die sich mit der Diskriminierung in Stellenanzeigen befasst.

Demnach fühlten sich 46 % der befragten Kandidaten schon mindestens einmal im Rahmen ihrer Jobsuche durch Formulierungen oder Bildmotive in einer Stellenanzeige aus dem Bewerbungsprozess ausgeschlossen. Mehr als ein Viertel der Jobsuchenden (29 %) berichtet sogar davon, dies bereits mehrfach so wahrgenommen zu haben. Die Gründe für diese Betrachtungsweise liegen häufig in unbewussten Formulierungen oder einseitigen Bildkonzepten der ausschreibenden Arbeitgeber. So kritisieren 44 % der Bewerber die ausgrenzende Nutzung altersbezogener Begriffe wie „jung“ oder „dynamisch“, 43 % monieren stereotypische Bilderwelten, die beispielsweise überwiegend junge, dynamische Menschen zeigen. Daneben spielen sprachliche Hürden eine große Rolle für die verspürte Diskriminierung. So kritisieren 40 % der Bewerber den Einsatz von Jugendsprache, Slang oder Anglizismen in Stellenanzeigen. Gut ein Drittel (34 %) empfindet zudem englischsprachige Ausschreibungen als ausgrenzend.
<h5><strong>Gefühlte Ausgrenzung betrifft aus Sicht der Bewerber vor allem ältere Kandidaten</strong></h5>
Passend zur Beschreibung der kritisierten Bildwelt und Formulierungen, gelten aus Sicht der Bewerber ältere Kandidaten auch als die am stärksten Benachteiligten. 62 % aller Befragten haben den Eindruck, dass Menschen, die über 50 Jahre alt sind, am meisten durch spezielle Begrifflichkeiten oder eine entsprechende Bildsprache in Stellenanzeigen ausgegrenzt werden. Danach folgen nach Meinung der Befragten Bewerber und Bewerberinnen mit Kindern (35 %) sowie Menschen mit Migrationshintergrund (32 %) oder Behinderung (31 %). Klassische Geschlechterrollen spielen dagegen nur eine geringere Rolle: Nur 11 % sehen Männer, 14 % Frauen als benachteiligt.

„Unternehmen unterschätzen oft, wie stark Sprache und visuelle Elemente in ihren Anzeigen wirken. Eine unbedachte Wortwahl kann gleich ganze Bewerbergruppen ausschließen. In den meisten Fällen passiert das unbewusst, fällt den Kandidaten aber eben doch auf. Grundsätzlich schadet das nicht zuletzt der Arbeitgebermarke, die nicht als offen und transparent, sondern als ausschließend wahrgenommen wird. Ein Eindruck, den man in der Folge nur schwer korrigieren kann“, erklärt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe.
<h5><strong>Unbewusste Diskriminierung kostet Bewerbungen</strong></h5>
Die Folgen für Arbeitgeber sind handfest: Zwar sagen mehr als ein Drittel der Bewerber (35 %), dass sie sich in diesem Fall trotzdem bewerben, doch immerhin mehr als ein Fünftel der Bewerber (21 %) brechen den Prozess als Folge der so empfundenen Diskriminierung ab. Weitere 17 % informieren sich zunächst intensiver über den Arbeitgeber, bevor sie entscheiden, ob sie sich trotz des negativen Eindrucks bewerben oder den Prozess abbrechen. Genauso viele nehmen zunächst Kontakt mit der Personalabteilung auf, bevor sie ihre Entscheidung treffen. Nur etwas mehr als ein Drittel der Befragten (35 %) geben an, sich in jedem Fall und trotz des negativen Eindrucks zu bewerben.
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
Für das Whitepaper "Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/stellenanzeigen-zwischen-vielfalt-und-ausschluss-whitepaper/">Whitepaper.</a><p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/diskriminierung-in-stellenanzeigen/">Diskriminierung in Stellenanzeigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gendern in Stellenanzeigen verliert an Akzeptanz</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/gendern-in-stellenanzeigen-verliert-an-akzeptanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 12:13:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gendern in Stellenanzeigen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2395</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Bewerber werden genderkritischer – Zustimmung zur Nutzung von Gendersprache in Stellenanzeigen sinkt</strong></h3>
<p>Gendern in Stellenanzeigen bleibt ein Reizthema. Immer mehr Bewerber lehnen das Gendersternchen in der Jobsuche ab. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss“ der KÖNIGSTEINER Gruppe, für die das Marktforschungsinstitut bilendi bundesweit 1.028 Arbeitnehmer befragte. Demnach lehnen derzeit mehr als die Hälfte der Bewerber (53 %) gendergerechte Formulierungen in Ausschreibungen ab. Das entspricht einer Zunahme von 8 % verglichen mit einer Befragung, die vor zwei Jahren durchgeführt wurde. Nur 18 % befürworten eine geschlechterneutrale Ausdrucksweise in Stellenanzeigen aktuell, ein Rückgang um 7 %. Vor allem die Generation 50 plus steht gegenderten Ausschreibungen kritisch gegenüber: Nur 10 % von ihnen befürworten sie, 59 % bevorzugen eigenen Angaben zufolge masukuline Formulierungen. Etwas offener zeigen sich die 18- bis 29-Jährigen – hier liegt die Zustimmung bei immerhin 35 % der Befragten. Allerdings lehnen auch 46 % die geschlechterneutrale Sprache ab, wenn sie ihre Jobsuche angehen.</p>
<h5><strong>Männer befürworten Gendersprache häufiger – lehnen sie aber auch stärker ab<br />
</strong></h5>
<p>Neben dem Alter zeigt die Studie auch Unterschiede in den Bildungsgruppen. Während knapp ein Viertel (23 %) der Akademikerinnen Gendersprache in Stellenanzeigen befürwortet, liegt der Anteil unter Nichtakademikerinnen bei 16 %. Allerdings ist in beiden Gruppen die Anzahl der Gendergegner mit 52 % und 54 % ähnlich hoch. Auch geschlechterspezifisch unterscheiden sich die Haltungen zum Thema, allerdings anders als vermutet. Denn der Anteil der Gender-Befürworter ist unter Männern (21 %) größer als unter Frauen (15 %). Dafür outen sich mehr Männer als Gegner des Genderns (56 %) als bei den weiblichen Studienteilnehmerinnen (51 %).</p>
<h5><strong>Gründe für Ablehnung: zwischen Reizthema und Ermüdung</strong></h5>
<p>Die Umfrage klärt zudem darüber auf, warum viele Bewerber lieber auf gendergerechte Sprache in Stellenanzeigen verzichten würden. Für viele Kandidaten, die sie ablehnen, ist die Debatte darum zu einem ermüdenden Thema geworden. Hintergrund: 74 % von ihnen empfinden die Diskussion als „nervig“. 43 % stören sich am fehlenden Lesefluss. Die Minderheit der Gender-Befürworter (18 %) verbindet das Gendern dagegen mit einer offenen und modernen Arbeitgeberkultur. 82 % von ihnen sehen darin ein Zeichen für Vielfalt und Diversität. 48 % halten gendergerechte Formulierungen für zeitgemäß und 29 % betonen, dass durch sie niemand ausgeschlossen werde.</p>
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
<p>Für das Whitepaper "Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/stellenanzeigen-zwischen-vielfalt-und-ausschluss-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/gendern-in-stellenanzeigen-verliert-an-akzeptanz/">Gendern in Stellenanzeigen verliert an Akzeptanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Bewerber werden genderkritischer – Zustimmung zur Nutzung von Gendersprache in Stellenanzeigen sinkt</strong></h3>
Gendern in Stellenanzeigen bleibt ein Reizthema. Immer mehr Bewerber lehnen das Gendersternchen in der Jobsuche ab. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss“ der KÖNIGSTEINER Gruppe, für die das Marktforschungsinstitut bilendi bundesweit 1.028 Arbeitnehmer befragte. Demnach lehnen derzeit mehr als die Hälfte der Bewerber (53 %) gendergerechte Formulierungen in Ausschreibungen ab. Das entspricht einer Zunahme von 8 % verglichen mit einer Befragung, die vor zwei Jahren durchgeführt wurde. Nur 18 % befürworten eine geschlechterneutrale Ausdrucksweise in Stellenanzeigen aktuell, ein Rückgang um 7 %. Vor allem die Generation 50 plus steht gegenderten Ausschreibungen kritisch gegenüber: Nur 10 % von ihnen befürworten sie, 59 % bevorzugen eigenen Angaben zufolge masukuline Formulierungen. Etwas offener zeigen sich die 18- bis 29-Jährigen – hier liegt die Zustimmung bei immerhin 35 % der Befragten. Allerdings lehnen auch 46 % die geschlechterneutrale Sprache ab, wenn sie ihre Jobsuche angehen.
<h5><strong>Männer befürworten Gendersprache häufiger – lehnen sie aber auch stärker ab
</strong></h5>
Neben dem Alter zeigt die Studie auch Unterschiede in den Bildungsgruppen. Während knapp ein Viertel (23 %) der Akademikerinnen Gendersprache in Stellenanzeigen befürwortet, liegt der Anteil unter Nichtakademikerinnen bei 16 %. Allerdings ist in beiden Gruppen die Anzahl der Gendergegner mit 52 % und 54 % ähnlich hoch. Auch geschlechterspezifisch unterscheiden sich die Haltungen zum Thema, allerdings anders als vermutet. Denn der Anteil der Gender-Befürworter ist unter Männern (21 %) größer als unter Frauen (15 %). Dafür outen sich mehr Männer als Gegner des Genderns (56 %) als bei den weiblichen Studienteilnehmerinnen (51 %).
<h5><strong>Gründe für Ablehnung: zwischen Reizthema und Ermüdung</strong></h5>
Die Umfrage klärt zudem darüber auf, warum viele Bewerber lieber auf gendergerechte Sprache in Stellenanzeigen verzichten würden. Für viele Kandidaten, die sie ablehnen, ist die Debatte darum zu einem ermüdenden Thema geworden. Hintergrund: 74 % von ihnen empfinden die Diskussion als „nervig“. 43 % stören sich am fehlenden Lesefluss. Die Minderheit der Gender-Befürworter (18 %) verbindet das Gendern dagegen mit einer offenen und modernen Arbeitgeberkultur. 82 % von ihnen sehen darin ein Zeichen für Vielfalt und Diversität. 48 % halten gendergerechte Formulierungen für zeitgemäß und 29 % betonen, dass durch sie niemand ausgeschlossen werde.
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
Für das Whitepaper "Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/stellenanzeigen-zwischen-vielfalt-und-ausschluss-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper.</a><p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/gendern-in-stellenanzeigen-verliert-an-akzeptanz/">Gendern in Stellenanzeigen verliert an Akzeptanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bewerber fordern Kennzeichnungspflicht für KI-Stellenanzeigen</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2025/09/17/bewerber-fordern-kennzeichnungspflicht-fuer-ki-stellenanzeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 09:09:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie Stellenanzeigen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2367</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Mehrheit der Kandidaten wünscht sich klare Kennzeichnung von Ausschreibungen, die mit ChatGPT &amp; Co erstellt wurden</strong></h3>
<p>Mehr als drei Viertel aller Bewerbenden wünschen sich, dass Stellenanzeigen, die komplett oder teilweise mit KI-Tools wie ChatGPT erstellt wurden, gekennzeichnet werden. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Arbeitsmarktstudie „Stellenanzeigen 2025“ für die die KÖNIGSTEINER Gruppe 1.028 Bewerber und Bewerberinnen befragte. Demnach plädieren 78% der Befragten dafür, dass Arbeitgeber es ausflaggen, wenn sie ihre Stellenanzeigen mit KI-Unterstützung erstellen. Hintergrund: Gerade einmal 30 % trauen sich zu, KI-basierte Texte in Stellenanzeigen als solche zu erkennen. Genau die Hälfte der Teilnehmenden fürchtet dagegen, dass ihnen das nicht gelingt. Der hohe Anteil an Bewerbenden, die eine solche Kennzeichnungspflicht befürworten, bedeutet aber nicht, dass KI-Anzeigen keine Akzeptanz im Bewerberumfeld genießen – ganz im Gegenteil: Für 56 % hätte ein „KI-Hinweis“ keinen negativen Einfluss auf ihre Bewerbungsentscheidung. Jede*r Fünfte (21 %) gibt sogar zu, dass derart gekennzeichnete Stellenanzeigen ein Bewerbungsauslöser für sie seien. Fast genauso viele (23 %) sehen darin allerdings auch ein mögliches Ausschlusskriterium.</p>
<p>„KI ist längst im Recruiting angekommen – das ist kein Geheimnis. Allerdings erwarten Bewerbende Transparenz von Arbeitgebern, wenn diese ihre Stellenanzeigen mit Tools wie ChatGPT, Gemini oder Copilot schreiben oder optimieren. Wer KI offen kennzeichnet und gleichzeitig einen persönlichen Ton sicherstellt, verbindet Effizienz mit Glaubwürdigkeit. Und diese Kombination nutzt Arbeitgebern wie Bewerberer gleichermaßen“, sagt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe. Zu dieser Einschätzung passt: Gemäß der Studie bescheinigen viele Kandidaten KI-Stellenanzeigen einerseits ein seriöses Erscheinungsbild, kritisieren andererseits aber auch die fehlende emotionale Nähe: 49 % empfinden KI-Texte in Ausschreibungen als professionell, 56 % aber eben auch als unpersönlich. „Hier die Balance zu finden ist die große Herausforderung“, so Nils Wagener.</p>
<h5><strong>Was KI aus Bewerbersicht in Stellenanzeigen besser und schlechter macht</strong></h5>
<p>Gemäß der Studienergebnisse sehen viele Teilnehmende vor allem im Aufbau und der Klarheit der Anzeigen wirksame Optimierungsfelder für KI-Tools. 64 % versprechen sich zum Beispiel einen Schritt nach vorne, was die Struktur der Ausschreibungen betrifft. 46 % sind überzeugt, dass KI-Unterstützung für mehr Prägnanz in den Anzeigen sorgen kann und ein weiterer großer Anteil (61%) glaubt zusätzlich an einen positiven visuellen Effekt. Auf Inhaltsebene werden vor allem die Aufgabenbeschreibung (54 %) und die Unternehmensbeschreibung (52 %), Anforderungsprofile (51 %) und Benefits (49 %) als KI-fähiges Verbesserungspotenzial wahrgenommen.</p>
<p>Etwas differenzierter fällt dagegen der Blick auf die Tonalität in den Ausschreibungen aus: 38 % erwarten bei der Authentizität der Sprache eher eine Verschlechterung, während 40 % auch hier auf eine Verbesserung hoffen. Zudem trauen 43 % der KI zwar zu, die typischen Floskeln in Stellenanzeigen zu reduzieren, fast ein Drittel (32 %) der Befragten befürchten allerdings auch das genaue Gegenteil. „An diesem Bewerber-Feedback sehen wir: KI kann die handwerkliche Arbeit an Stellenanzeigen spürbar erleichtern. Viele Kandidaten betrachten KI-Tools als nützliches Werkzeug, sofern Inhalt und Nutzen der ausgeschriebenen Jobs klar transportiert werden. Wichtig wird es aber sein, keine unpersönliche Maschinensprache zu aktivieren. Denn wo Authentizität, Nähe und ein erkennbarer „menschlicher Fingerabdruck“ fehlen, sinkt letztlich die Überzeugungskraft als Arbeitgeber. Kurz gesagt: KI kann einen starken Erstentwurf liefern, doch ohne finalen Human-Edit bleibt die Anzeige angreifbar“, so Nils Wagener.</p>
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
<p>Für das Whitepaper "Stellenanzeigen 2025" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=2360&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/09/17/bewerber-fordern-kennzeichnungspflicht-fuer-ki-stellenanzeigen/">Bewerber fordern Kennzeichnungspflicht für KI-Stellenanzeigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Mehrheit der Kandidaten wünscht sich klare Kennzeichnung von Ausschreibungen, die mit ChatGPT &amp; Co erstellt wurden</strong></h3>
Mehr als drei Viertel aller Bewerbenden wünschen sich, dass Stellenanzeigen, die komplett oder teilweise mit KI-Tools wie ChatGPT erstellt wurden, gekennzeichnet werden. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Arbeitsmarktstudie „Stellenanzeigen 2025“ für die die KÖNIGSTEINER Gruppe 1.028 Bewerber und Bewerberinnen befragte. Demnach plädieren 78% der Befragten dafür, dass Arbeitgeber es ausflaggen, wenn sie ihre Stellenanzeigen mit KI-Unterstützung erstellen. Hintergrund: Gerade einmal 30 % trauen sich zu, KI-basierte Texte in Stellenanzeigen als solche zu erkennen. Genau die Hälfte der Teilnehmenden fürchtet dagegen, dass ihnen das nicht gelingt. Der hohe Anteil an Bewerbenden, die eine solche Kennzeichnungspflicht befürworten, bedeutet aber nicht, dass KI-Anzeigen keine Akzeptanz im Bewerberumfeld genießen – ganz im Gegenteil: Für 56 % hätte ein „KI-Hinweis“ keinen negativen Einfluss auf ihre Bewerbungsentscheidung. Jede*r Fünfte (21 %) gibt sogar zu, dass derart gekennzeichnete Stellenanzeigen ein Bewerbungsauslöser für sie seien. Fast genauso viele (23 %) sehen darin allerdings auch ein mögliches Ausschlusskriterium.

„KI ist längst im Recruiting angekommen – das ist kein Geheimnis. Allerdings erwarten Bewerbende Transparenz von Arbeitgebern, wenn diese ihre Stellenanzeigen mit Tools wie ChatGPT, Gemini oder Copilot schreiben oder optimieren. Wer KI offen kennzeichnet und gleichzeitig einen persönlichen Ton sicherstellt, verbindet Effizienz mit Glaubwürdigkeit. Und diese Kombination nutzt Arbeitgebern wie Bewerberer gleichermaßen“, sagt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe. Zu dieser Einschätzung passt: Gemäß der Studie bescheinigen viele Kandidaten KI-Stellenanzeigen einerseits ein seriöses Erscheinungsbild, kritisieren andererseits aber auch die fehlende emotionale Nähe: 49 % empfinden KI-Texte in Ausschreibungen als professionell, 56 % aber eben auch als unpersönlich. „Hier die Balance zu finden ist die große Herausforderung“, so Nils Wagener.
<h5><strong>Was KI aus Bewerbersicht in Stellenanzeigen besser und schlechter macht</strong></h5>
Gemäß der Studienergebnisse sehen viele Teilnehmende vor allem im Aufbau und der Klarheit der Anzeigen wirksame Optimierungsfelder für KI-Tools. 64 % versprechen sich zum Beispiel einen Schritt nach vorne, was die Struktur der Ausschreibungen betrifft. 46 % sind überzeugt, dass KI-Unterstützung für mehr Prägnanz in den Anzeigen sorgen kann und ein weiterer großer Anteil (61%) glaubt zusätzlich an einen positiven visuellen Effekt. Auf Inhaltsebene werden vor allem die Aufgabenbeschreibung (54 %) und die Unternehmensbeschreibung (52 %), Anforderungsprofile (51 %) und Benefits (49 %) als KI-fähiges Verbesserungspotenzial wahrgenommen.

Etwas differenzierter fällt dagegen der Blick auf die Tonalität in den Ausschreibungen aus: 38 % erwarten bei der Authentizität der Sprache eher eine Verschlechterung, während 40 % auch hier auf eine Verbesserung hoffen. Zudem trauen 43 % der KI zwar zu, die typischen Floskeln in Stellenanzeigen zu reduzieren, fast ein Drittel (32 %) der Befragten befürchten allerdings auch das genaue Gegenteil. „An diesem Bewerber-Feedback sehen wir: KI kann die handwerkliche Arbeit an Stellenanzeigen spürbar erleichtern. Viele Kandidaten betrachten KI-Tools als nützliches Werkzeug, sofern Inhalt und Nutzen der ausgeschriebenen Jobs klar transportiert werden. Wichtig wird es aber sein, keine unpersönliche Maschinensprache zu aktivieren. Denn wo Authentizität, Nähe und ein erkennbarer „menschlicher Fingerabdruck“ fehlen, sinkt letztlich die Überzeugungskraft als Arbeitgeber. Kurz gesagt: KI kann einen starken Erstentwurf liefern, doch ohne finalen Human-Edit bleibt die Anzeige angreifbar“, so Nils Wagener.
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
Für das Whitepaper "Stellenanzeigen 2025" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=2360&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/09/17/bewerber-fordern-kennzeichnungspflicht-fuer-ki-stellenanzeigen/">Bewerber fordern Kennzeichnungspflicht für KI-Stellenanzeigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Karrierepläne am Pool</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2025/07/03/karriereplaene-am-pool/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 13:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jobwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Jobwechsel-Kompass]]></category>
		<category><![CDATA[Karrierepläne]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2353</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Jeder dritte Beschäftigte denkt im Sommerurlaub über einen Jobwechsel nach</strong></h3>
<p>Für viele ist der Sommerurlaub nicht nur eine willkommene Zeit zum Ausspannen, sondern auch der Anlass zum beruflichen Umdenken und neue Karrierepläne. Das zeigt eine aktuelle Sonderauswertung des JOBWECHSEL-KOMPASS, den wir von der KÖNIGSTEINER Gruppe gemeinsam mit stellenanzeigen.de regelmäßig in Auftrag geben. Demnach haben genau ein Drittel aller Beschäftigten die entspannte Atmosphäre des Sommerurlaubs schon einmal dafür genutzt, konkret über einen Jobwechsel nachzudenken.</p>
<p>Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil bei den 18- bis 29-Jährigen (45 %) sowie bei Akademikern (39 %). Einen besonders deutlichen Ausschlag zeigt die Auswertung allerdings bei den Beschäftigten, die aktuell ohnehin schon offen für einen Jobwechsel sind (31 %). In dieser Gruppe geben fast sechs von zehn der Befragten (59 %) an, ihren Urlaub dafür zu nutzen, um ihre beruflichen Karrierepläne voranzutreiben. Für diese Wechselwilligen wird die Ferienunterkunft somit zu dem Ort, an dem sie fernab des Arbeitsalltags aktiv nach einem neuen Arbeitgeber suchen.</p>
<h5><strong>Urlaubszeit als beruflicher Wendepunkt – vor allem für Akademiker</strong></h5>
<p>Während der Unterschied zwischen den Geschlechtern recht marginal ausfällt – 35 % der Männer haben bereits im Sommerurlaub an einen Arbeitgeberwechsel gedacht, im Vergleich zu 31 % der Frauen – zeigt sich eine größere Diskrepanz zwischen Akademikern und gewerblich Beschäftigten. Denn während 39 % der Beschäftigten mit Hochschulabschluss den Urlaub als Wechselphase verstehen, liegt der Anteil bei den Nichtakademikern bei 30 %.</p>
<h5><strong>Allgemeine Wechselbereitschaft bleibt hoch – Chancen werden positiv bewertet</strong></h5>
<p>Auch abseits der Urlaubszeit bleibt die generelle Wechselbereitschaft auf einem konstant hohen Niveau. So geben gemäß des aktuellen Jobwechselkompass 31 % der Arbeitnehmer in Deutschland an, aktuell wechselbereit zu sein. Die Chancen für eine berufliche Neuorientierung werden dabei von der Mehrheit als durchaus positiv eingeschätzt. 41 % sehen ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt als eher gut an. Weitere 18 % sogar als sehr gut. Nur 20 % bewerten ihre Situation diesbezüglich pessimistisch.</p>
<h5><strong>Über die Analyse</strong></h5>
<p>Für den JOBWECHSEL-KOMPASS befragt das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe sowie stellenanzeigen.de quartalsweise mehr als 1.000 Beschäftigte zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten sowie ihrer Wechselbereitschaft. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der Befragung im Mai 2025 erwerbstätig.</p>
<p>Weitere Ergebnisse aus unserem JOBWECHSEL-KOMPASS finden Sie <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/07/01/jobwechsel-kompass-2-quartal-2025/">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/07/03/karriereplaene-am-pool/">Karrierepläne am Pool</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Jeder dritte Beschäftigte denkt im Sommerurlaub über einen Jobwechsel nach</strong></h3>
Für viele ist der Sommerurlaub nicht nur eine willkommene Zeit zum Ausspannen, sondern auch der Anlass zum beruflichen Umdenken und neue Karrierepläne. Das zeigt eine aktuelle Sonderauswertung des JOBWECHSEL-KOMPASS, den wir von der KÖNIGSTEINER Gruppe gemeinsam mit stellenanzeigen.de regelmäßig in Auftrag geben. Demnach haben genau ein Drittel aller Beschäftigten die entspannte Atmosphäre des Sommerurlaubs schon einmal dafür genutzt, konkret über einen Jobwechsel nachzudenken.

Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil bei den 18- bis 29-Jährigen (45 %) sowie bei Akademikern (39 %). Einen besonders deutlichen Ausschlag zeigt die Auswertung allerdings bei den Beschäftigten, die aktuell ohnehin schon offen für einen Jobwechsel sind (31 %). In dieser Gruppe geben fast sechs von zehn der Befragten (59 %) an, ihren Urlaub dafür zu nutzen, um ihre beruflichen Karrierepläne voranzutreiben. Für diese Wechselwilligen wird die Ferienunterkunft somit zu dem Ort, an dem sie fernab des Arbeitsalltags aktiv nach einem neuen Arbeitgeber suchen.
<h5><strong>Urlaubszeit als beruflicher Wendepunkt – vor allem für Akademiker</strong></h5>
Während der Unterschied zwischen den Geschlechtern recht marginal ausfällt – 35 % der Männer haben bereits im Sommerurlaub an einen Arbeitgeberwechsel gedacht, im Vergleich zu 31 % der Frauen – zeigt sich eine größere Diskrepanz zwischen Akademikern und gewerblich Beschäftigten. Denn während 39 % der Beschäftigten mit Hochschulabschluss den Urlaub als Wechselphase verstehen, liegt der Anteil bei den Nichtakademikern bei 30 %.
<h5><strong>Allgemeine Wechselbereitschaft bleibt hoch – Chancen werden positiv bewertet</strong></h5>
Auch abseits der Urlaubszeit bleibt die generelle Wechselbereitschaft auf einem konstant hohen Niveau. So geben gemäß des aktuellen Jobwechselkompass 31 % der Arbeitnehmer in Deutschland an, aktuell wechselbereit zu sein. Die Chancen für eine berufliche Neuorientierung werden dabei von der Mehrheit als durchaus positiv eingeschätzt. 41 % sehen ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt als eher gut an. Weitere 18 % sogar als sehr gut. Nur 20 % bewerten ihre Situation diesbezüglich pessimistisch.
<h5><strong>Über die Analyse</strong></h5>
Für den JOBWECHSEL-KOMPASS befragt das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe sowie stellenanzeigen.de quartalsweise mehr als 1.000 Beschäftigte zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten sowie ihrer Wechselbereitschaft. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der Befragung im Mai 2025 erwerbstätig.

Weitere Ergebnisse aus unserem JOBWECHSEL-KOMPASS finden Sie <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/07/01/jobwechsel-kompass-2-quartal-2025/">hier</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/07/03/karriereplaene-am-pool/">Karrierepläne am Pool</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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		<item>
		<title>Klarer Fokus, fehlende Dokumentation</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2025/05/26/klarer-fokus-fehlende-dokumentation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 15:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsbeurteilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2340</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Beschäftigte wissen, worüber sie in Mitarbeiterentwicklungsgesprächen sprechen möchten, vermissen aber eine verbindliche Dokumentation der Ergebnisse</strong></h3>
<p style="margin: 0cm; line-height: 150%;">Beschäftigte in Deutschland haben eine klare Vorstellung davon, worüber sie in Mitarbeitergesprächen mit ihrem Arbeitgeber sprechen möchten. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Entwicklungsgespräche und Leistungsbeurteilung in deutschen Unternehmen“, für die im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe mehr als 1.000 Arbeitnehmer befragt wurden. Besonders gefragt sind demnach Mitarbeitergespräche in denen die Qualität der eigenen Arbeit, die Zusammenarbeit im Team sowie das persönliche Engagement der Beschäftigten im Mittelpunkt stehen. Weniger wichtig sind den Mitarbeitenden dagegen private Themen oder der Umfang der Arbeitszeit.</p>
<p>Im Detail geben fast zwei Drittel (64 %) der Befragten an, dass ihnen ein Feedback zur Qualität ihrer Arbeit im Gespräch besonders wichtig sei. Es folgen Rückmeldungen zur Zusammenarbeit im Team (53 %) sowie zum persönlichen Engagement (47 %). Das Gehalt (47 %) und die Beziehung zur Führungskraft (43 %) spielen für viele ebenfalls eine wichtige Rolle. Während Themen wie die persönliche Situation des Mitarbeitenden (23 %) oder der Umfang der Arbeitszeit (36 %) deutlich seltener gewünscht werden.</p>
<h5 style="margin: 0cm; line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 11.0pt; line-height: 150%; font-family: 'Arial',sans-serif; color: black;">Fehlende Dokumentation bleibt Schwachstelle</span></strong></h5>
<p>Ein echter Schwachpunkt liegt aus Sicht der Beschäftigten indes in der mangelhaften Dokumentation der Mitarbeitergespräche. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (52 %) berichten davon, dass im Anschluss einer Leistungsbeurteilung ein Gesprächsprotokoll erstellt wurde, das für beide Seiten zugänglich war. Digital kann zum Beispiel nicht einmal jeder Dritte (30 %) die Ergebnisse einsehen.</p>
<p>„In vielen Unternehmen bleibt durch diese Praxis vage, was konkret zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart wurde und ob daraus verbindliche Maßnahmen abgeleitet werden. Verlässliche Dokumentation ist aber ein zentrales Qualitätsmerkmal für moderne Feedback-Prozesse. Sie schafft Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Und somit die Grundlage für echte Entwicklung.“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe, zu den Ergebnissen der Studie.</p>
<h5 style="margin: 0cm; line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 11.0pt; line-height: 150%; font-family: 'Arial',sans-serif; color: black;">Bewertung überwiegend fair, manchen Beschäftigten fehlt Wertschätzung</span></strong></h5>
<p>Zur inhaltlichen Qualität der Feedbackprozesse liefert die Studie aus Arbeitgebersicht ermutigende Einblicke. So attestieren viele Arbeitnehmer ihren Unternehmen ein überwiegend gutes Beurteilungsvermögen. Zwei Drittel der Befragten geben an, dass ihre Leistung in ihrem letzten Mitarbeitergespräch objektiv bewertet wurde. 71 % empfinden die Beurteilung durch ihre Führungskraft als fair. Dennoch beklagen im Umkehrschluss rund ein Viertel der Beschäftigten (25 %), sich im Rahmen ihres letzten Mitarbeitergesprächs ungerecht beurteilt gefühlt zu haben. 24 % erlebten ihre Bewertung als nicht objektiv.</p>
<p>Neben der formalen Beurteilung zählt für viele Beschäftigte auch die emotionale Qualität des Gesprächs. Hier zeigt sich aus Unternehmenssicht laut einiger Beschäftigten Verbesserungspotenzial. Immerhin ein Viertel der Befragten (24 %) vermissten Wertschätzung. Und jeder Fünfte (20 %) hatte das Gefühl, mit dem eigenen Feedback nicht ernst genommen worden zu sein.</p>
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
<p>Für das Whitepaper „Entwicklungsgespräche und Leistungsbeurteilung in deutschen Unternehmen“ befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.073 berufstätige Arbeitnehmer in allen Altersstufen. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug zum Zeitpunkt der Befragung 45,0 Jahre. 49,5 % waren Männer, 50,1% Frauen. 0,4% gaben an divers zu sein. Der Befragungszeitraum lag im April 2025.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/05/02/entwicklungsgespraeche-und-leistungsbeurteilung-whitepaper/">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/05/26/klarer-fokus-fehlende-dokumentation/">Klarer Fokus, fehlende Dokumentation</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Beschäftigte wissen, worüber sie in Mitarbeiterentwicklungsgesprächen sprechen möchten, vermissen aber eine verbindliche Dokumentation der Ergebnisse</strong></h3>
<p style="margin: 0cm; line-height: 150%;">Beschäftigte in Deutschland haben eine klare Vorstellung davon, worüber sie in Mitarbeitergesprächen mit ihrem Arbeitgeber sprechen möchten. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Entwicklungsgespräche und Leistungsbeurteilung in deutschen Unternehmen“, für die im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe mehr als 1.000 Arbeitnehmer befragt wurden. Besonders gefragt sind demnach Mitarbeitergespräche in denen die Qualität der eigenen Arbeit, die Zusammenarbeit im Team sowie das persönliche Engagement der Beschäftigten im Mittelpunkt stehen. Weniger wichtig sind den Mitarbeitenden dagegen private Themen oder der Umfang der Arbeitszeit.</p>
Im Detail geben fast zwei Drittel (64 %) der Befragten an, dass ihnen ein Feedback zur Qualität ihrer Arbeit im Gespräch besonders wichtig sei. Es folgen Rückmeldungen zur Zusammenarbeit im Team (53 %) sowie zum persönlichen Engagement (47 %). Das Gehalt (47 %) und die Beziehung zur Führungskraft (43 %) spielen für viele ebenfalls eine wichtige Rolle. Während Themen wie die persönliche Situation des Mitarbeitenden (23 %) oder der Umfang der Arbeitszeit (36 %) deutlich seltener gewünscht werden.
<h5 style="margin: 0cm; line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 11.0pt; line-height: 150%; font-family: 'Arial',sans-serif; color: black;">Fehlende Dokumentation bleibt Schwachstelle</span></strong></h5>
Ein echter Schwachpunkt liegt aus Sicht der Beschäftigten indes in der mangelhaften Dokumentation der Mitarbeitergespräche. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (52 %) berichten davon, dass im Anschluss einer Leistungsbeurteilung ein Gesprächsprotokoll erstellt wurde, das für beide Seiten zugänglich war. Digital kann zum Beispiel nicht einmal jeder Dritte (30 %) die Ergebnisse einsehen.

„In vielen Unternehmen bleibt durch diese Praxis vage, was konkret zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart wurde und ob daraus verbindliche Maßnahmen abgeleitet werden. Verlässliche Dokumentation ist aber ein zentrales Qualitätsmerkmal für moderne Feedback-Prozesse. Sie schafft Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Und somit die Grundlage für echte Entwicklung.“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe, zu den Ergebnissen der Studie.
<h5 style="margin: 0cm; line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 11.0pt; line-height: 150%; font-family: 'Arial',sans-serif; color: black;">Bewertung überwiegend fair, manchen Beschäftigten fehlt Wertschätzung</span></strong></h5>
Zur inhaltlichen Qualität der Feedbackprozesse liefert die Studie aus Arbeitgebersicht ermutigende Einblicke. So attestieren viele Arbeitnehmer ihren Unternehmen ein überwiegend gutes Beurteilungsvermögen. Zwei Drittel der Befragten geben an, dass ihre Leistung in ihrem letzten Mitarbeitergespräch objektiv bewertet wurde. 71 % empfinden die Beurteilung durch ihre Führungskraft als fair. Dennoch beklagen im Umkehrschluss rund ein Viertel der Beschäftigten (25 %), sich im Rahmen ihres letzten Mitarbeitergesprächs ungerecht beurteilt gefühlt zu haben. 24 % erlebten ihre Bewertung als nicht objektiv.

Neben der formalen Beurteilung zählt für viele Beschäftigte auch die emotionale Qualität des Gesprächs. Hier zeigt sich aus Unternehmenssicht laut einiger Beschäftigten Verbesserungspotenzial. Immerhin ein Viertel der Befragten (24 %) vermissten Wertschätzung. Und jeder Fünfte (20 %) hatte das Gefühl, mit dem eigenen Feedback nicht ernst genommen worden zu sein.
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
Für das Whitepaper „Entwicklungsgespräche und Leistungsbeurteilung in deutschen Unternehmen“ befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.073 berufstätige Arbeitnehmer in allen Altersstufen. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug zum Zeitpunkt der Befragung 45,0 Jahre. 49,5 % waren Männer, 50,1% Frauen. 0,4% gaben an divers zu sein. Der Befragungszeitraum lag im April 2025.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/05/02/entwicklungsgespraeche-und-leistungsbeurteilung-whitepaper/">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/05/26/klarer-fokus-fehlende-dokumentation/">Klarer Fokus, fehlende Dokumentation</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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		<item>
		<title>Pflichtgefühl schlägt Krankmeldung</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2025/05/19/pflichtgefuehl-schlaegt-krankmeldung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 13:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheitstage]]></category>
		<category><![CDATA[Krankmeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2331</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Viele Beschäftigte gehen trotz Krankheit zur Arbeit und meiden eine Krankmeldung, weil sie sich mehrheitlich dem Team gegenüber verpflichtet fühlen</strong></h3>
<p>Viele Beschäftigte in Deutschland arbeiten trotz Krankheit und meiden eine Krankmeldung. Dieses Verhalten scheint in vielen Unternehmen der Normalfall. So lautet jedenfalls das Ergebnis unserer aktuellen und repräsentativen Arbeitsmarktstudie der KÖNIGSTEINER Gruppe, für die bundesweit 1.073 Arbeitnehmerinnen befragt wurden.</p>
<p>Demnach gibt ein Drittel der Befragten an, ihrem Beruf häufig auch dann nachzugehen, wenn sie eigentlich krank sind. Weitere 55 % tun dies eigenen Angaben zufolge zumindest noch gelegentlich. Frauen (36 %) und junge Beschäftigte unter 30 Jahren (ebenfalls 36 %) gehen dabei besonders oft regelmäßig malade ins Büro oder in die Fabrikhalle.</p>
<p>Die Beweggründe für dieses Verhalten liegen gemäß der Studienergebnisse vor allem im Pflichtgefühl und der Arbeitsmoral der Beschäftigten. Hintergrund: 65 % der Befragten erklären ihr Verhalten damit, dass sie ihre beruflichen Aufgaben trotz Krankheit erledigen wollen. 64 % fühlen sich dem Team gegenüber verpflichtet. Nur ein kleiner Teil nennt vermeintlichen oder tatsächlichen Druck von Arbeitgeberseite als Anlass. Im Detail: Nur 8 % haben das Gefühl, ihre Führungskraft setze ein solches Verhalten voraus. 12 % geben an, aus Sorge vor Karriereeinbußen öfter angeschlagen ihren beruflichen Aufgaben nachzugehen.</p>
<p>„Unsere Studie zeigt: Wenn Mitarbeitende krank zur Arbeit kommen, tun sie das nicht, weil sie Angst vor Konsequenzen haben, sondern in erster Linie, weil sie sich ihrem Team und ihren Aufgaben verpflichtet fühlen. Diese Haltung verdient Anerkennung – sie darf aber nicht dazu führen, dass gesundheitliche Grenzen ignoriert werden. Arbeitgeber sind deshalb gefordert, eine Kultur zu schaffen, in der Gesundheit kein Tabu ist, sondern aktiv geschützt wird“, sagt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe, zu den Ergebnissen der Studie.</p>
<p><strong>Blaue Tage bzw. Krankmeldungen sind deutlich seltener </strong></p>
<p>Trotz der hohen Einsatzbereitschaft vieler Arbeitnehmer ist auch die umgekehrte Verhaltensweise Realität in vielen Unternehmen – wenn auch deutlich seltener. So geben zwar ein Viertel der Beschäftigten zu, sich mindestens schon einmal krankgemeldet zu haben, obwohl sie eigentlich gesund waren. Jeder Zehnte macht das zudem eigenen Angaben zufolge öfter. Immerhin fast zwei Drittel der Befragten gibt aber zu Protokoll, sich noch nie derart „aus dem Job gestohlen“ zu haben. Gleichzeitig ist allerdings das Misstrauen im Kollegenkreis diesbezüglich groß: Denn deutlich mehr als die Hälfte der Beschäftigten (55 %) sind überzeugt, dass Mitarbeitende in ihrem Team gelegentlich oder häufig ohne echten Krankheitsgrund fehlen. Gerade einmal 10 % glauben, dass dies in ihrem Kollegenkreis gar nicht vorkommt.</p>
<p>Die durchschnittliche Karenzzeit in deutschen Betrieben liegt derweil bei ca. eineinhalb Arbeitswochen pro Jahr. Über alle Altersklassen und Geschlechter hinweg beträgt sie aktuell im Schnitt 6,7 Tage. Männer fehlen 6,1 Tage, Frauen 7,4 Tage. Beschäftigte zwischen 18 und 29 Jahren kommen auf 5,6 Tage, die Generation 50 plus auf 7,7 Tage. Mehr als ein Viertel (27 %) der Befragten blieb eigenen Angaben zufolge in den letzten 12 Monaten komplett gesund, 26 % waren einmal, 23 % zweimal und 12 % dreimal krankgemeldet.</p>
<p><strong>Krankmeldung im Unternehmen ist meist unkompliziert und gelernte Praxis</strong></p>
<p>Erfreulich aus Arbeitgebersicht: Der organisatorische Umgang mit Krankmeldungen ist in vielen Unternehmen bereits gut geregelt und von den Mitarbeitenden auch nahezu flächendeckend verinnerlicht. 92 % der Beschäftigten wissen genau, wie sie sich krankmelden müssen. 85 % können dies telefonisch tun, 54 % per E-Mail, bei 50 % reicht sogar eine Kurznachricht per SMS oder WhatsApp. Der Großteil der Beschäftigten (71 %) hält den Prozess für unkompliziert. Gleichzeitig wünschen sich 80 % eine vertrauliche Behandlung ihrer Krankmeldung – ein klares Signal, dass Gesundheit weiterhin ein sensibles Thema bleibt.</p>
<p>Für das Whitepaper „Entwicklungsgespräche und Leistungsbeurteilung in deutschen Unternehmen“ befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.073 berufstätige Arbeitnehmer in allen Altersstufen. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug zum Zeitpunkt der Befragung 45,0 Jahre. 49,5 % waren Männer, 50,1% Frauen. 0,4% gaben an divers zu sein. Der Befragungszeitraum lag im April 2025.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/05/12/krankmeldung-im-fokus-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/05/19/pflichtgefuehl-schlaegt-krankmeldung/">Pflichtgefühl schlägt Krankmeldung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Viele Beschäftigte gehen trotz Krankheit zur Arbeit und meiden eine Krankmeldung, weil sie sich mehrheitlich dem Team gegenüber verpflichtet fühlen</strong></h3>
Viele Beschäftigte in Deutschland arbeiten trotz Krankheit und meiden eine Krankmeldung. Dieses Verhalten scheint in vielen Unternehmen der Normalfall. So lautet jedenfalls das Ergebnis unserer aktuellen und repräsentativen Arbeitsmarktstudie der KÖNIGSTEINER Gruppe, für die bundesweit 1.073 Arbeitnehmerinnen befragt wurden.

Demnach gibt ein Drittel der Befragten an, ihrem Beruf häufig auch dann nachzugehen, wenn sie eigentlich krank sind. Weitere 55 % tun dies eigenen Angaben zufolge zumindest noch gelegentlich. Frauen (36 %) und junge Beschäftigte unter 30 Jahren (ebenfalls 36 %) gehen dabei besonders oft regelmäßig malade ins Büro oder in die Fabrikhalle.

Die Beweggründe für dieses Verhalten liegen gemäß der Studienergebnisse vor allem im Pflichtgefühl und der Arbeitsmoral der Beschäftigten. Hintergrund: 65 % der Befragten erklären ihr Verhalten damit, dass sie ihre beruflichen Aufgaben trotz Krankheit erledigen wollen. 64 % fühlen sich dem Team gegenüber verpflichtet. Nur ein kleiner Teil nennt vermeintlichen oder tatsächlichen Druck von Arbeitgeberseite als Anlass. Im Detail: Nur 8 % haben das Gefühl, ihre Führungskraft setze ein solches Verhalten voraus. 12 % geben an, aus Sorge vor Karriereeinbußen öfter angeschlagen ihren beruflichen Aufgaben nachzugehen.

„Unsere Studie zeigt: Wenn Mitarbeitende krank zur Arbeit kommen, tun sie das nicht, weil sie Angst vor Konsequenzen haben, sondern in erster Linie, weil sie sich ihrem Team und ihren Aufgaben verpflichtet fühlen. Diese Haltung verdient Anerkennung – sie darf aber nicht dazu führen, dass gesundheitliche Grenzen ignoriert werden. Arbeitgeber sind deshalb gefordert, eine Kultur zu schaffen, in der Gesundheit kein Tabu ist, sondern aktiv geschützt wird“, sagt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe, zu den Ergebnissen der Studie.

<strong>Blaue Tage bzw. Krankmeldungen sind deutlich seltener </strong>

Trotz der hohen Einsatzbereitschaft vieler Arbeitnehmer ist auch die umgekehrte Verhaltensweise Realität in vielen Unternehmen – wenn auch deutlich seltener. So geben zwar ein Viertel der Beschäftigten zu, sich mindestens schon einmal krankgemeldet zu haben, obwohl sie eigentlich gesund waren. Jeder Zehnte macht das zudem eigenen Angaben zufolge öfter. Immerhin fast zwei Drittel der Befragten gibt aber zu Protokoll, sich noch nie derart „aus dem Job gestohlen“ zu haben. Gleichzeitig ist allerdings das Misstrauen im Kollegenkreis diesbezüglich groß: Denn deutlich mehr als die Hälfte der Beschäftigten (55 %) sind überzeugt, dass Mitarbeitende in ihrem Team gelegentlich oder häufig ohne echten Krankheitsgrund fehlen. Gerade einmal 10 % glauben, dass dies in ihrem Kollegenkreis gar nicht vorkommt.

Die durchschnittliche Karenzzeit in deutschen Betrieben liegt derweil bei ca. eineinhalb Arbeitswochen pro Jahr. Über alle Altersklassen und Geschlechter hinweg beträgt sie aktuell im Schnitt 6,7 Tage. Männer fehlen 6,1 Tage, Frauen 7,4 Tage. Beschäftigte zwischen 18 und 29 Jahren kommen auf 5,6 Tage, die Generation 50 plus auf 7,7 Tage. Mehr als ein Viertel (27 %) der Befragten blieb eigenen Angaben zufolge in den letzten 12 Monaten komplett gesund, 26 % waren einmal, 23 % zweimal und 12 % dreimal krankgemeldet.

<strong>Krankmeldung im Unternehmen ist meist unkompliziert und gelernte Praxis</strong>

Erfreulich aus Arbeitgebersicht: Der organisatorische Umgang mit Krankmeldungen ist in vielen Unternehmen bereits gut geregelt und von den Mitarbeitenden auch nahezu flächendeckend verinnerlicht. 92 % der Beschäftigten wissen genau, wie sie sich krankmelden müssen. 85 % können dies telefonisch tun, 54 % per E-Mail, bei 50 % reicht sogar eine Kurznachricht per SMS oder WhatsApp. Der Großteil der Beschäftigten (71 %) hält den Prozess für unkompliziert. Gleichzeitig wünschen sich 80 % eine vertrauliche Behandlung ihrer Krankmeldung – ein klares Signal, dass Gesundheit weiterhin ein sensibles Thema bleibt.

Für das Whitepaper „Entwicklungsgespräche und Leistungsbeurteilung in deutschen Unternehmen“ befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.073 berufstätige Arbeitnehmer in allen Altersstufen. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug zum Zeitpunkt der Befragung 45,0 Jahre. 49,5 % waren Männer, 50,1% Frauen. 0,4% gaben an divers zu sein. Der Befragungszeitraum lag im April 2025.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/05/12/krankmeldung-im-fokus-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/05/19/pflichtgefuehl-schlaegt-krankmeldung/">Pflichtgefühl schlägt Krankmeldung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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