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	<title>Alle Beiträge Archive - Newsroom</title>
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	<title>Alle Beiträge Archive - Newsroom</title>
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		<title>Compliance – Whitepaper</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-whitepaper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 10:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[Studie Compliance]]></category>
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					<description><![CDATA[<h3 class="p2"><strong>Wie Regeln, Werte und Verhaltensstandards im Unternehmensalltag wahrgenommen werden</strong></h3>
<p class="p2">Compliance-Richtlinien gehören zu den wichtigsten Leitplanken moderner Arbeitgeber. Sie regeln den Umgang mit Daten, definieren ethische Rahmenbedingungen, sichern Gleichbehandlung und geben Orientierung in komplexen Situationen. Allerdings lautet die entscheidende Frage längst nicht mehr, <span class="s1">ob </span>Compliance-Regeln existieren sollten, sondern <span class="s1">wie </span>sie im Arbeitsalltag wahrgenommen, verstanden und vor allem gelebt werden. Denn zwischen formalen Vorgaben und tatsächlicher Umsetzung liegt häufig eine Lücke. Regeln können bekannt sein, ohne wirklich zu wirken. Sie können dokumentiert sein, ohne Orientierung zu geben. Und sie können eingefordert werden, ohne das notwendige Vertrauen zu genießen, um im Ernstfall angewendet zu werden.</p>
<p class="p2">Genau an diesem Punkt setzt dieses Whitepaper an. Wir wollten wissen, wie Beschäftigte in Deutschland Compliance-Regeln tatsächlich erleben. Wie bekannt ist das Thema? Welche Bedeutung messen Arbeitnehmer ihm bei? Wie konsequent werden Regeln eingehalten. Und wie glaubwürdig und nachhaltig ist der Umgang mit Verstößen? Fühlen sich Beschäftigte ausreichend informiert. Und wissen sie, an wen sie sich wenden können, wenn etwas nicht regelkonform läuft? Sowie nicht zuletzt: Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Compliance nicht als Kontrolle, sondern als Unterstützung wahrgenommen wird?</p>
<p class="p2">Unsere Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild. Compliance ist für die große Mehrheit ein wichtiges Thema. Gleichzeitig registrieren wir kommunikative Unsicherheiten und einen spürbaren Vertrauensbedarf. Und zwar insbesondere dort, wo es um Führung, Konsequenz und Hinweisgeberschutz geht. Denn dieses Whitepaper versteht sich daher nicht als Bewertung einzelner Unternehmen, sondern als Spiegel aktueller Wahrnehmungen von Beschäftigten zum Thema. Es soll Arbeitgebern helfen, die Perspektive ihrer Belegschaften besser zu verstehen. Und Ansatzpunkte zu eruieren, wie Compliance-Regeln besser verankert werden können.</p>
<p>Für unsere Studie „Compliance“ befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 berufstätige Arbeitnehmer. Der Befragungszeitraum lag im Januar 2026. Von den Teilnehmenden waren 50 % Männer und 50 % Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 45,3 Jahre. 87 % arbeiteten in Vollzeit, 13 % in Teilzeit. Zudem wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem Whitepaper, welches wir Ihnen gern im Anschluss per E-Mail zum Download zur Verfügung stellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-whitepaper/">Compliance – Whitepaper</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="p2"><strong>Wie Regeln, Werte und Verhaltensstandards im Unternehmensalltag wahrgenommen werden</strong></h3>
<p class="p2">Compliance-Richtlinien gehören zu den wichtigsten Leitplanken moderner Arbeitgeber. Sie regeln den Umgang mit Daten, definieren ethische Rahmenbedingungen, sichern Gleichbehandlung und geben Orientierung in komplexen Situationen. Allerdings lautet die entscheidende Frage längst nicht mehr, <span class="s1">ob </span>Compliance-Regeln existieren sollten, sondern <span class="s1">wie </span>sie im Arbeitsalltag wahrgenommen, verstanden und vor allem gelebt werden. Denn zwischen formalen Vorgaben und tatsächlicher Umsetzung liegt häufig eine Lücke. Regeln können bekannt sein, ohne wirklich zu wirken. Sie können dokumentiert sein, ohne Orientierung zu geben. Und sie können eingefordert werden, ohne das notwendige Vertrauen zu genießen, um im Ernstfall angewendet zu werden.</p>
<p class="p2">Genau an diesem Punkt setzt dieses Whitepaper an. Wir wollten wissen, wie Beschäftigte in Deutschland Compliance-Regeln tatsächlich erleben. Wie bekannt ist das Thema? Welche Bedeutung messen Arbeitnehmer ihm bei? Wie konsequent werden Regeln eingehalten. Und wie glaubwürdig und nachhaltig ist der Umgang mit Verstößen? Fühlen sich Beschäftigte ausreichend informiert. Und wissen sie, an wen sie sich wenden können, wenn etwas nicht regelkonform läuft? Sowie nicht zuletzt: Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Compliance nicht als Kontrolle, sondern als Unterstützung wahrgenommen wird?</p>
<p class="p2">Unsere Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild. Compliance ist für die große Mehrheit ein wichtiges Thema. Gleichzeitig registrieren wir kommunikative Unsicherheiten und einen spürbaren Vertrauensbedarf. Und zwar insbesondere dort, wo es um Führung, Konsequenz und Hinweisgeberschutz geht. Denn dieses Whitepaper versteht sich daher nicht als Bewertung einzelner Unternehmen, sondern als Spiegel aktueller Wahrnehmungen von Beschäftigten zum Thema. Es soll Arbeitgebern helfen, die Perspektive ihrer Belegschaften besser zu verstehen. Und Ansatzpunkte zu eruieren, wie Compliance-Regeln besser verankert werden können.</p>
Für unsere Studie „Compliance“ befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 berufstätige Arbeitnehmer. Der Befragungszeitraum lag im Januar 2026. Von den Teilnehmenden waren 50 % Männer und 50 % Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 45,3 Jahre. 87 % arbeiteten in Vollzeit, 13 % in Teilzeit. Zudem wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem Whitepaper, welches wir Ihnen gern im Anschluss per E-Mail zum Download zur Verfügung stellen.

<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-whitepaper/">Compliance – Whitepaper</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Compliance – Mehrheit wünscht sich klare Leitplanken</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-mehrheit-wuenscht-sich-klare-leitplanken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 09:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2459</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Mehrheit der Mitarbeitenden hält Compliance-Regeln für sehr wichtig – mehr als jeder Fünfte sieht jedoch Schwächen im Umgang mit Regelverstößen</strong></h3>
<p>Compliance ist für die große Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland kein abstraktes Regelwerk, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Unternehmenskultur. Das zeigt unsere aktuelle Studie „Compliance“, für die das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragte. Demnach halten 52 % der Beschäftigten es für sehr wichtig, dass es in ihrem Unternehmen verbindliche Compliance-Regeln gibt. Gerade einmal 3 % bewerten entsprechende Regelwerke als eher unwichtig, faktisch niemand hält sie für bedeutungslos. Unterschiede zeigen sich zwischen den Altersgruppen: Während bei den 18- bis 29-Jährigen 42 % die Existenz von Compliance-Regeln für sehr wichtig halten, liegt dieser Wert bei der Generation 50plus mit 55 % leicht überdurchschnittlich hoch. Die damit verbundene Annahme: Mit zunehmender Berufserfahrung wächst offenbar die Erwartung an klare Leitplanken im Arbeitsalltag.</p>
<h5><strong>Compliance-Regeln sind in der deutschen Unternehmenslandschaft breit etabliert</strong></h5>
<p>Unsere Studie zeigt neben dem klaren Mitarbeitervotum für Unternehmensregeln auch eine breite strukturelle Verankerung in den Unternehmen. Hintergrund: Bei 82 % der Arbeitgeber existieren aus Sicht der Beschäftigten verbindliche Compliance-Regeln. 18 % geben an, nicht zu wissen, ob entsprechende Vorgaben in ihrem Unternehmen bestehen. Dort, wo Regelwerke wahrgenommen werden, betreffen sie vor allem klassische Risikobereiche. Am stärksten verankert sind Regelungen zu „Datenschutz und Informationssicherheit“ (93 %). Es folgen Leitplanken in Sachen „Antidiskriminierung und Gleichbehandlung“ (82 %) sowie „allgemeine Verhaltenskodizes“ für Mitarbeitende (82 %). Auch die Vermeidung von „Vorteilsnahme und Korruption“ (78 %) sowie Regeln zum „fairen Umgang mit Kundinnen und Geschäftspartnerinnen“ (72 %) werden von einer deutlichen Mehrheit wahrgenommen. „Umwelt- und Nachhaltigkeitsrichtlinien“ (67 %) sowie Richtlinien zum „Umgang mit Interessenkonflikten“ (68 %) sind ebenfalls verbreitet, erreichen jedoch leicht geringere Werte.</p>
<h5><strong>Etwas mehr als ein Viertel haben bereits einen Regelverstoß erlebt oder beobachtet</strong></h5>
<p>Die breite Verankerung von Regelwerken bedeutet jedoch nicht, dass auch häufig Compliance-Fälle wahrgenommen werden. Im Gegenteil: Deutlich mehr als die Hälfte der Beschäftigten (57 %) geben an, bislang keinen Compliance-Verstoß im eigenen Berufsleben beobachtet oder erlebt zu haben. 17 % berichten von mindestens einem Fall, 12 % sogar von mehrfachen Compliance-Erfahrungen. Dort, wo Verstöße beobachtet wurden, fällt die Bewertung des Arbeitgeberverhaltens differenziert aus: 28 % halten den Umgang mit dem jeweiligen Fall für angemessen und konsequent. 21 % bewerten die Reaktion dagegen als halbherzig oder unangemessen. Mehr als die Hälfte kann oder will sich hierzu nicht eindeutig positionieren. Dieses Meinungsbild deckt sich ungefähr mit der allgemeinen Einschätzung der Unternehmen in puncto Regelkonformität: 23 % der Beschäftigten halten ihren Arbeitgeber für vorbildlich, weitere 51 % immerhin noch für gut. Gleichzeitig stufen jedoch 22 % ihr Unternehmen als mittelmäßig oder schwach ein, wenn es um Integrität und konsequente Umsetzung von Regeln geht.</p>
<p>„Unsere Zahlen zeigen sehr deutlich: Compliance wird von Beschäftigten nicht als lästige Formalität wahrgenommen, sondern als grundlegende Voraussetzung für Vertrauen und Fairness im Unternehmen“, sagt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe. „Gleichzeitig entscheidet sich Glaubwürdigkeit nicht auf dem Papier, sondern im konkreten Umgang mit Regelverstößen. Dort, wo Konsequenz nicht klar erkennbar oder transparent kommuniziert wird, entsteht schnell Unsicherheit. Unternehmen sind daher gut beraten, nicht nur Regeln zu etablieren, sondern auch ihre Umsetzung nachvollziehbar zu machen, indem sie ihre Umsetzung klar und transparent kommunizieren.“</p>
<p><strong>Über die Studie</strong></p>
<p>Für das Whitepaper "Compliance" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 berufstätige Arbeitnehmer. Der Befragungszeitraum lag im Januar 2026. Von den Teilnehmenden waren 50 % Männer und 50 % Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 45,3 Jahre. 87 % arbeiteten in Vollzeit, 13 % in Teilzeit. Zudem wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/11/compliance-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-mehrheit-wuenscht-sich-klare-leitplanken/">Compliance – Mehrheit wünscht sich klare Leitplanken</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Mehrheit der Mitarbeitenden hält Compliance-Regeln für sehr wichtig – mehr als jeder Fünfte sieht jedoch Schwächen im Umgang mit Regelverstößen</strong></h3>
Compliance ist für die große Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland kein abstraktes Regelwerk, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Unternehmenskultur. Das zeigt unsere aktuelle Studie „Compliance“, für die das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragte. Demnach halten 52 % der Beschäftigten es für sehr wichtig, dass es in ihrem Unternehmen verbindliche Compliance-Regeln gibt. Gerade einmal 3 % bewerten entsprechende Regelwerke als eher unwichtig, faktisch niemand hält sie für bedeutungslos. Unterschiede zeigen sich zwischen den Altersgruppen: Während bei den 18- bis 29-Jährigen 42 % die Existenz von Compliance-Regeln für sehr wichtig halten, liegt dieser Wert bei der Generation 50plus mit 55 % leicht überdurchschnittlich hoch. Die damit verbundene Annahme: Mit zunehmender Berufserfahrung wächst offenbar die Erwartung an klare Leitplanken im Arbeitsalltag.
<h5><strong>Compliance-Regeln sind in der deutschen Unternehmenslandschaft breit etabliert</strong></h5>
Unsere Studie zeigt neben dem klaren Mitarbeitervotum für Unternehmensregeln auch eine breite strukturelle Verankerung in den Unternehmen. Hintergrund: Bei 82 % der Arbeitgeber existieren aus Sicht der Beschäftigten verbindliche Compliance-Regeln. 18 % geben an, nicht zu wissen, ob entsprechende Vorgaben in ihrem Unternehmen bestehen. Dort, wo Regelwerke wahrgenommen werden, betreffen sie vor allem klassische Risikobereiche. Am stärksten verankert sind Regelungen zu „Datenschutz und Informationssicherheit“ (93 %). Es folgen Leitplanken in Sachen „Antidiskriminierung und Gleichbehandlung“ (82 %) sowie „allgemeine Verhaltenskodizes“ für Mitarbeitende (82 %). Auch die Vermeidung von „Vorteilsnahme und Korruption“ (78 %) sowie Regeln zum „fairen Umgang mit Kundinnen und Geschäftspartnerinnen“ (72 %) werden von einer deutlichen Mehrheit wahrgenommen. „Umwelt- und Nachhaltigkeitsrichtlinien“ (67 %) sowie Richtlinien zum „Umgang mit Interessenkonflikten“ (68 %) sind ebenfalls verbreitet, erreichen jedoch leicht geringere Werte.
<h5><strong>Etwas mehr als ein Viertel haben bereits einen Regelverstoß erlebt oder beobachtet</strong></h5>
Die breite Verankerung von Regelwerken bedeutet jedoch nicht, dass auch häufig Compliance-Fälle wahrgenommen werden. Im Gegenteil: Deutlich mehr als die Hälfte der Beschäftigten (57 %) geben an, bislang keinen Compliance-Verstoß im eigenen Berufsleben beobachtet oder erlebt zu haben. 17 % berichten von mindestens einem Fall, 12 % sogar von mehrfachen Compliance-Erfahrungen. Dort, wo Verstöße beobachtet wurden, fällt die Bewertung des Arbeitgeberverhaltens differenziert aus: 28 % halten den Umgang mit dem jeweiligen Fall für angemessen und konsequent. 21 % bewerten die Reaktion dagegen als halbherzig oder unangemessen. Mehr als die Hälfte kann oder will sich hierzu nicht eindeutig positionieren. Dieses Meinungsbild deckt sich ungefähr mit der allgemeinen Einschätzung der Unternehmen in puncto Regelkonformität: 23 % der Beschäftigten halten ihren Arbeitgeber für vorbildlich, weitere 51 % immerhin noch für gut. Gleichzeitig stufen jedoch 22 % ihr Unternehmen als mittelmäßig oder schwach ein, wenn es um Integrität und konsequente Umsetzung von Regeln geht.

„Unsere Zahlen zeigen sehr deutlich: Compliance wird von Beschäftigten nicht als lästige Formalität wahrgenommen, sondern als grundlegende Voraussetzung für Vertrauen und Fairness im Unternehmen“, sagt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe. „Gleichzeitig entscheidet sich Glaubwürdigkeit nicht auf dem Papier, sondern im konkreten Umgang mit Regelverstößen. Dort, wo Konsequenz nicht klar erkennbar oder transparent kommuniziert wird, entsteht schnell Unsicherheit. Unternehmen sind daher gut beraten, nicht nur Regeln zu etablieren, sondern auch ihre Umsetzung nachvollziehbar zu machen, indem sie ihre Umsetzung klar und transparent kommunizieren.“

<strong>Über die Studie</strong>

Für das Whitepaper "Compliance" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 berufstätige Arbeitnehmer. Der Befragungszeitraum lag im Januar 2026. Von den Teilnehmenden waren 50 % Männer und 50 % Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 45,3 Jahre. 87 % arbeiteten in Vollzeit, 13 % in Teilzeit. Zudem wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/11/compliance-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-mehrheit-wuenscht-sich-klare-leitplanken/">Compliance – Mehrheit wünscht sich klare Leitplanken</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Compliance – Zwischen Meldebereitschaft und Schweigen</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-zwischen-meldebereitschaft-und-schweigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 09:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2464</guid>

					<description><![CDATA[<h5><strong>Ein Viertel der Beschäftigten würden Compliance-Verstöße bei ihrem Arbeitgeber in jedem Fall melden, mehr als ein Fünftel aber auch nicht</strong></h5>
<p>Ethische Verhaltensregeln in der Arbeitswelt genießen eine hohe Resonanz in den Belegschaften deutscher Unternehmen. Die große Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland signalisiert eine grundsätzliche Bereitschaft, Compliance-Verstöße im eigenen Unternehmen zu melden. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Compliance“, für die das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragte. Demnach würden 26 % der Beschäftigten einen beobachteten Regelverstoß auf jeden Fall melden. Etwas mehr als die Hälfte (51 %) gibt immerhin eine tendenzielle Meldebereitschaft an. Insgesamt signalisieren somit 77 % eine grundsätzliche Bereitschaft, aktiv zu werden, wenn gegen Unternehmensregeln verstoßen wird. Allerdings: Auf der anderen Seite geben auch mehr als ein Fünftel der Mitarbeitenden (21 %) im Rahmen der Studie an, einen Verstoß dagegen nicht melden. Insgesamt haben bisher 29 % aller Beschäftigten in ihrer beruflichen Laufbahn mindestens einen Compliance-Fall beobachtet.</p>
<h5><strong>Meldekanäle sind nur der Hälfte der Mitarbeitenden bekannt</strong></h5>
<p>Voraussetzung für eine funktionierende Compliance-Kultur ist die Kenntnis der offiziellen Meldewege. Hier zeigt sich ein bestenfalls ausgewogener Kenntnisstand: Denn nur etwas mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden (52 %) kennen die offiziellen Kanäle, über die sie mögliche Regelverstöße melden könnten, eigenen Angaben zufolge. Fast ein Drittel (31 %) wissen zwar, dass es entsprechende Meldestrukturen gibt, kennen diese jedoch nicht im Detail. Weitere 17 % geben an, keinerlei Kenntnis über solche Kanäle zu besitzen. Auffällig ist ein geschlechterspezifischer Unterschied: Während 60 % der Männer angeben, die offiziellen Meldewege zu kennen, liegt dieser Anteil bei Frauen bei nur 45 %.</p>
<p>Diejenigen, die einen Verstoß eher nicht oder gar nicht melden würden, nennen dafür vor allem unternehmenskulturelle Gründe. Am häufigsten wird dementsprechend die Sorge genannt, als „Denunziant“ wahrgenommen zu werden (47 %). Fast ebenso viele sehen eine Meldung nicht als Mitarbeiter-Aufgabe (41 %) an oder glauben, dass ohnehin keine Konsequenzen folgen würden (41 %). 31 % äußern mangelndes Vertrauen in Anonymität oder Datenschutz, 23 % fürchten konkrete Nachteile im Unternehmen. 21 % geben an, nicht klar zu wissen, an wen sie sich wenden könnten.</p>
<h5><strong>Vertrauen in Hinweisgeberschutz ist überwiegend vorhanden</strong></h5>
<p>Das Meinungsbild in den Belegschaften, wie Beschäftigte den Hinweisgeberschutz bei ihrem aktuellen Arbeitgeber bewerten, fällt differenziert aus. 37 % sind fest davon überzeugt, dass Compliance-Meldungen vertraulich behandelt werden. Gleichzeitig können oder wollen fast jeder Fünfte (19 %) hierzu keine Einschätzung abgeben. Ähnlich verhält es sich beim Schutz von Hinweisgebern: 33 % vertrauen darauf, dass Hinweisgeber geschützt werden. Genau ein Viertel der Befragten äußern sich unentschieden. 13 % geben an, kein Vertrauen in den Umgang ihres Arbeitgebers mit gemeldeten Fällen zu haben.</p>
<h5><strong>Hoher persönlicher Anspruch bei Mitarbeitenden, aber Druck als Risikofaktor</strong></h5>
<p>Die eigene persönliche Haltung der Beschäftigten gegenüber dem Umgang mit Compliance-Regeln im aktuellen Unternehmen fällt eindeutig aus: 43 % geben an, sich immer an die Regeln ihres Arbeitgebers zu halten. Gleichzeitig sieht knapp die Hälfte der Beschäftigten (47 %) beruflichen Druck als möglichen Auslöser für Regelverstöße. Gefragt danach, welche Unternehmensbereiche besonders anfällig für Compliance-Verstöße sind, nennen jeweils 49 % Datenschutz und Informationssicherheit sowie den Umgang mit vertraulichen Informationen. 43 % sehen Risiken im Bereich Diskriminierung und Gleichbehandlung, 39 % bei Korruption und Vorteilsnahme.</p>
<p>Mit Blick auf konkrete Maßnahmen zur Stärkung von Compliance-Regeln sprechen sich 26 % der Beschäftigten für mehr Schulungen und Aufklärung aus. 23 % sehen im Vorbildverhalten der Führungskräfte den wichtigsten Hebel. 20 % plädieren für strengere Kontrollen und Sanktionen, 19 % für eine bessere interne Kommunikation. Leichtere und anonyme Meldemöglichkeiten nennen 9 % als zentrale Maßnahme.</p>
<p><strong>Über die Studie</strong></p>
<p>Für das Whitepaper "Compliance" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 berufstätige Arbeitnehmer. Der Befragungszeitraum lag im Januar 2026. Von den Teilnehmenden waren 50 % Männer und 50 % Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 45,3 Jahre. 87 % arbeiteten in Vollzeit, 13 % in Teilzeit. Zudem wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/11/compliance-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-zwischen-meldebereitschaft-und-schweigen/">Compliance – Zwischen Meldebereitschaft und Schweigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Ein Viertel der Beschäftigten würden Compliance-Verstöße bei ihrem Arbeitgeber in jedem Fall melden, mehr als ein Fünftel aber auch nicht</strong></h5>
Ethische Verhaltensregeln in der Arbeitswelt genießen eine hohe Resonanz in den Belegschaften deutscher Unternehmen. Die große Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland signalisiert eine grundsätzliche Bereitschaft, Compliance-Verstöße im eigenen Unternehmen zu melden. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Compliance“, für die das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragte. Demnach würden 26 % der Beschäftigten einen beobachteten Regelverstoß auf jeden Fall melden. Etwas mehr als die Hälfte (51 %) gibt immerhin eine tendenzielle Meldebereitschaft an. Insgesamt signalisieren somit 77 % eine grundsätzliche Bereitschaft, aktiv zu werden, wenn gegen Unternehmensregeln verstoßen wird. Allerdings: Auf der anderen Seite geben auch mehr als ein Fünftel der Mitarbeitenden (21 %) im Rahmen der Studie an, einen Verstoß dagegen nicht melden. Insgesamt haben bisher 29 % aller Beschäftigten in ihrer beruflichen Laufbahn mindestens einen Compliance-Fall beobachtet.
<h5><strong>Meldekanäle sind nur der Hälfte der Mitarbeitenden bekannt</strong></h5>
Voraussetzung für eine funktionierende Compliance-Kultur ist die Kenntnis der offiziellen Meldewege. Hier zeigt sich ein bestenfalls ausgewogener Kenntnisstand: Denn nur etwas mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden (52 %) kennen die offiziellen Kanäle, über die sie mögliche Regelverstöße melden könnten, eigenen Angaben zufolge. Fast ein Drittel (31 %) wissen zwar, dass es entsprechende Meldestrukturen gibt, kennen diese jedoch nicht im Detail. Weitere 17 % geben an, keinerlei Kenntnis über solche Kanäle zu besitzen. Auffällig ist ein geschlechterspezifischer Unterschied: Während 60 % der Männer angeben, die offiziellen Meldewege zu kennen, liegt dieser Anteil bei Frauen bei nur 45 %.

Diejenigen, die einen Verstoß eher nicht oder gar nicht melden würden, nennen dafür vor allem unternehmenskulturelle Gründe. Am häufigsten wird dementsprechend die Sorge genannt, als „Denunziant“ wahrgenommen zu werden (47 %). Fast ebenso viele sehen eine Meldung nicht als Mitarbeiter-Aufgabe (41 %) an oder glauben, dass ohnehin keine Konsequenzen folgen würden (41 %). 31 % äußern mangelndes Vertrauen in Anonymität oder Datenschutz, 23 % fürchten konkrete Nachteile im Unternehmen. 21 % geben an, nicht klar zu wissen, an wen sie sich wenden könnten.
<h5><strong>Vertrauen in Hinweisgeberschutz ist überwiegend vorhanden</strong></h5>
Das Meinungsbild in den Belegschaften, wie Beschäftigte den Hinweisgeberschutz bei ihrem aktuellen Arbeitgeber bewerten, fällt differenziert aus. 37 % sind fest davon überzeugt, dass Compliance-Meldungen vertraulich behandelt werden. Gleichzeitig können oder wollen fast jeder Fünfte (19 %) hierzu keine Einschätzung abgeben. Ähnlich verhält es sich beim Schutz von Hinweisgebern: 33 % vertrauen darauf, dass Hinweisgeber geschützt werden. Genau ein Viertel der Befragten äußern sich unentschieden. 13 % geben an, kein Vertrauen in den Umgang ihres Arbeitgebers mit gemeldeten Fällen zu haben.
<h5><strong>Hoher persönlicher Anspruch bei Mitarbeitenden, aber Druck als Risikofaktor</strong></h5>
Die eigene persönliche Haltung der Beschäftigten gegenüber dem Umgang mit Compliance-Regeln im aktuellen Unternehmen fällt eindeutig aus: 43 % geben an, sich immer an die Regeln ihres Arbeitgebers zu halten. Gleichzeitig sieht knapp die Hälfte der Beschäftigten (47 %) beruflichen Druck als möglichen Auslöser für Regelverstöße. Gefragt danach, welche Unternehmensbereiche besonders anfällig für Compliance-Verstöße sind, nennen jeweils 49 % Datenschutz und Informationssicherheit sowie den Umgang mit vertraulichen Informationen. 43 % sehen Risiken im Bereich Diskriminierung und Gleichbehandlung, 39 % bei Korruption und Vorteilsnahme.

Mit Blick auf konkrete Maßnahmen zur Stärkung von Compliance-Regeln sprechen sich 26 % der Beschäftigten für mehr Schulungen und Aufklärung aus. 23 % sehen im Vorbildverhalten der Führungskräfte den wichtigsten Hebel. 20 % plädieren für strengere Kontrollen und Sanktionen, 19 % für eine bessere interne Kommunikation. Leichtere und anonyme Meldemöglichkeiten nennen 9 % als zentrale Maßnahme.

<strong>Über die Studie</strong>

Für das Whitepaper "Compliance" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 berufstätige Arbeitnehmer. Der Befragungszeitraum lag im Januar 2026. Von den Teilnehmenden waren 50 % Männer und 50 % Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 45,3 Jahre. 87 % arbeiteten in Vollzeit, 13 % in Teilzeit. Zudem wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/11/compliance-whitepaper/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/03/24/compliance-zwischen-meldebereitschaft-und-schweigen/">Compliance – Zwischen Meldebereitschaft und Schweigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gehaltstransparenz in Stellenanzeigen &#8211; Bewerbervotum</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2026/02/23/bewerbervotum-mehr-gehaltstransparenz-in-stellenanzeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 08:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltstransparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie Stellenanzeigen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2455</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Kandidaten wünschen sich mehr Gehaltstransparenz von Arbeitgebern bei deren Mitarbeitersuche </strong></h3>
<p>Arbeitgeber sollen in ihren Stellenanzeigen Farbe bekennen, was ihre Gehaltsstruktur betrifft. Eine deutliche Mehrheit der Bewerbenden vermisst klare Gehaltsangaben in Stellenanzeigen. Das zeigt unsere Bewerber-Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe, in deren Auftrag das Marktforschungsunternehmen bilendi 1.028 Kandidatinnen und Kandidaten befragte. Mit Blick auf den Equal Pay Day zeigt die Studie: Gehaltstransparenz ist kein reines Frauenthema, sondern ein zentrales Anliegen aller Bewerbenden.</p>
<p>So wünschen sich mehr als zwei Drittel (68 %), dass Unternehmen die ausgeschriebene Position schon in der Stellenanzeige mit konkreten Gehaltszahlen verbinden. Zumindest einen ungefähren Gehaltsrahmen erwarten satte 82 % der Bewerbenden. Dabei ist der Anteil der Frauen und Männer, die sich mehr Gehaltstransparenz wünschen, in etwa gleich hoch. Während 69 % der Frauen und 67 % der Männer die genauen Gehaltszahlen bevorzugen würden, liegt der Anteil bezüglich eines Gehaltsrahmens bei beiden Geschlechtern mit jeweils 82 % gleich. Überdurchschnittlich hoch ist der Wunsch nach exakten Gehaltsdaten in Stellenanzeigen dagegen bei jüngeren Bewerbern zwischen 18 und 29 Jahren (72 %).</p>
<p>„Gehaltstransparenz ist kein reines Frauenthema, auch wenn sie rund um den Equal Pay Day vor allem aus Perspektive der Frauen diskutiert wird. Es ist ein Anliegen beider Geschlechter und ein klar formulierter Anspruch an das Recruiting ausschreibender Arbeitgeber. In Nachbarländern gehören Gehaltszahlen in Stellenanzeigen seit langem zur gängigen Praxis. Letztlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis das auch in Deutschland der Fall sein wird“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe zu den Ergebnissen der Studie.</p>
<h5><strong>Vage Aussagen zum Gehalt senken Bewerberzahlen </strong></h5>
<p>Mit alternativen und weniger konkreten Formulierungen zum Gehalt in Stellenanzeigen riskieren die ausschreibenden Arbeitgeber geringere Bewerbungseingänge. Hintergrund: Umschreibungen wie „Wir bieten ein attraktives Gehalt“ oder „Es erwartet Sie ein faires Gehalt“ sorgen bei 16 % der Befragten auf jeden Fall dafür, dass sie sich gegen eine Bewerbung entscheiden. Weitere 29 % geben an, dass solche Formulierungen bei ihnen tendenziell den Effekt haben, eine Bewerbung zu überdenken. Hier allerdings sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen deutlicher. Während insgesamt mehr als die Hälfte der Männer (51 %) mit ungenauen Formulierungen so sehr hadern, dass sie den Arbeitgeber verschmähen oder es zumindest in Erwägung ziehen, liegt der entsprechende Anteil bei Bewerberinnen bei 40 %. Bei jungen Bewerbenden liegt er sogar bei 59 %.</p>
<p>Ein weiteres Bewerber-Argument für mehr Gehaltstransparenz ist so einfach wie naheliegend: Sie planen eigenen Angaben zufolge die genauen Gehaltsdaten im Vorstellungsgespräch ohnehin anzusprechen. Das jedenfalls kündigen etwas mehr als drei Viertel der Befragten (76 %) an.</p>
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
<p>Für das Whitepaper "Stellenanzeigen 2025" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=2360&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/02/23/bewerbervotum-mehr-gehaltstransparenz-in-stellenanzeigen/">Gehaltstransparenz in Stellenanzeigen &#8211; Bewerbervotum</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Kandidaten wünschen sich mehr Gehaltstransparenz von Arbeitgebern bei deren Mitarbeitersuche </strong></h3>
Arbeitgeber sollen in ihren Stellenanzeigen Farbe bekennen, was ihre Gehaltsstruktur betrifft. Eine deutliche Mehrheit der Bewerbenden vermisst klare Gehaltsangaben in Stellenanzeigen. Das zeigt unsere Bewerber-Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe, in deren Auftrag das Marktforschungsunternehmen bilendi 1.028 Kandidatinnen und Kandidaten befragte. Mit Blick auf den Equal Pay Day zeigt die Studie: Gehaltstransparenz ist kein reines Frauenthema, sondern ein zentrales Anliegen aller Bewerbenden.

So wünschen sich mehr als zwei Drittel (68 %), dass Unternehmen die ausgeschriebene Position schon in der Stellenanzeige mit konkreten Gehaltszahlen verbinden. Zumindest einen ungefähren Gehaltsrahmen erwarten satte 82 % der Bewerbenden. Dabei ist der Anteil der Frauen und Männer, die sich mehr Gehaltstransparenz wünschen, in etwa gleich hoch. Während 69 % der Frauen und 67 % der Männer die genauen Gehaltszahlen bevorzugen würden, liegt der Anteil bezüglich eines Gehaltsrahmens bei beiden Geschlechtern mit jeweils 82 % gleich. Überdurchschnittlich hoch ist der Wunsch nach exakten Gehaltsdaten in Stellenanzeigen dagegen bei jüngeren Bewerbern zwischen 18 und 29 Jahren (72 %).

„Gehaltstransparenz ist kein reines Frauenthema, auch wenn sie rund um den Equal Pay Day vor allem aus Perspektive der Frauen diskutiert wird. Es ist ein Anliegen beider Geschlechter und ein klar formulierter Anspruch an das Recruiting ausschreibender Arbeitgeber. In Nachbarländern gehören Gehaltszahlen in Stellenanzeigen seit langem zur gängigen Praxis. Letztlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis das auch in Deutschland der Fall sein wird“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe zu den Ergebnissen der Studie.
<h5><strong>Vage Aussagen zum Gehalt senken Bewerberzahlen </strong></h5>
Mit alternativen und weniger konkreten Formulierungen zum Gehalt in Stellenanzeigen riskieren die ausschreibenden Arbeitgeber geringere Bewerbungseingänge. Hintergrund: Umschreibungen wie „Wir bieten ein attraktives Gehalt“ oder „Es erwartet Sie ein faires Gehalt“ sorgen bei 16 % der Befragten auf jeden Fall dafür, dass sie sich gegen eine Bewerbung entscheiden. Weitere 29 % geben an, dass solche Formulierungen bei ihnen tendenziell den Effekt haben, eine Bewerbung zu überdenken. Hier allerdings sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen deutlicher. Während insgesamt mehr als die Hälfte der Männer (51 %) mit ungenauen Formulierungen so sehr hadern, dass sie den Arbeitgeber verschmähen oder es zumindest in Erwägung ziehen, liegt der entsprechende Anteil bei Bewerberinnen bei 40 %. Bei jungen Bewerbenden liegt er sogar bei 59 %.

Ein weiteres Bewerber-Argument für mehr Gehaltstransparenz ist so einfach wie naheliegend: Sie planen eigenen Angaben zufolge die genauen Gehaltsdaten im Vorstellungsgespräch ohnehin anzusprechen. Das jedenfalls kündigen etwas mehr als drei Viertel der Befragten (76 %) an.
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
Für das Whitepaper "Stellenanzeigen 2025" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=2360&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/02/23/bewerbervotum-mehr-gehaltstransparenz-in-stellenanzeigen/">Gehaltstransparenz in Stellenanzeigen &#8211; Bewerbervotum</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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		<title>Teilzeitkräfte weniger wechselbereit</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2026/02/03/teilzeitkraefte-weniger-wechselbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 14:26:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Jobwechsel-Kompass]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2453</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Teilzeitbeschäftigte schmieden weniger Jobwechselpläne, allerdings weniger aus Loyalität, sondern mangels Perspektiven</strong></h3>
<p>Beschäftigte in Teilzeit bleiben öfter bei ihrem Arbeitgeber als solche, die in Vollzeit arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle JOBWECHSEL-KOMPASS inmitten der aktuellen politischen Debatte um das Recht auf Teilzeit. Die regelmäßige Umfrage zur Wechselbereitschaft auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird regelmäßig im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe erhoben. Gemäß der aktuellen Ausgabe zeigen aktuell 32 % der Vollzeitbeschäftigten eine ausgeprägte Wechselbereitschaft, während dies bei nur 25 % der Teilzeitkräfte der Fall ist.</p>
<p>Was auf den ersten Blick wirkt, wie ein Zeichen stärkerer Bindung, ist in Wahrheit Ausdruck von einem geringeren Vertrauen in die eigene Arbeitsmarkttauglichkeit. Hintergrund: Teilzeitkräfte sind auf der einen Seite zwar überdurchschnittlich zufrieden mit ihrem Arbeitgeber – 24 % von ihnen sind sehr zufrieden mit diesem (Vollzeit: 20 %) – auf der anderen Seite sehen sie aber auch deutlich geringere Chancen für sich auf dem Arbeitsmarkt. So rechnen sich aktuell 40 % der Teilzeitbeschäftigten gute oder sehr gute Karriereperspektiven aus, während der entsprechende Anteil unter Vollzeitkräften bei 55 % liegt.</p>
<p>Auch mit Blick auf die Zukunft sind Teilzeit-Beschäftigte etwas pessimistischer, was ihre eigene berufliche Perspektive angeht. 24 % von ihnen gehen davon aus, dass sich diese verschlechtert. 15 % hoffen auf eine Verbesserung. Bei Vollzeitkräften liegt der Anteil der Pessimisten dagegen bei 21 %, der der Optimisten bei 20%, also fünf Prozentpunkte über dem der Teilzeitkräfte.</p>
<h5><strong>Über den JOBWECHSEL-KOMPASS</strong></h5>
<p>Für den JOBWECHSEL-KOMPASS befragt das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe quartalsweise mehr als 1.000 Beschäftigte zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten sowie ihrer Wechselbereitschaft. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der repräsentativen Befragung erwerbstätig. Der Befragungszeitraum für die vorliegende Ausgabe lag im November 2025.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/02/03/teilzeitkraefte-weniger-wechselbereit/">Teilzeitkräfte weniger wechselbereit</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Teilzeitbeschäftigte schmieden weniger Jobwechselpläne, allerdings weniger aus Loyalität, sondern mangels Perspektiven</strong></h3>
Beschäftigte in Teilzeit bleiben öfter bei ihrem Arbeitgeber als solche, die in Vollzeit arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle JOBWECHSEL-KOMPASS inmitten der aktuellen politischen Debatte um das Recht auf Teilzeit. Die regelmäßige Umfrage zur Wechselbereitschaft auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird regelmäßig im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe erhoben. Gemäß der aktuellen Ausgabe zeigen aktuell 32 % der Vollzeitbeschäftigten eine ausgeprägte Wechselbereitschaft, während dies bei nur 25 % der Teilzeitkräfte der Fall ist.

Was auf den ersten Blick wirkt, wie ein Zeichen stärkerer Bindung, ist in Wahrheit Ausdruck von einem geringeren Vertrauen in die eigene Arbeitsmarkttauglichkeit. Hintergrund: Teilzeitkräfte sind auf der einen Seite zwar überdurchschnittlich zufrieden mit ihrem Arbeitgeber – 24 % von ihnen sind sehr zufrieden mit diesem (Vollzeit: 20 %) – auf der anderen Seite sehen sie aber auch deutlich geringere Chancen für sich auf dem Arbeitsmarkt. So rechnen sich aktuell 40 % der Teilzeitbeschäftigten gute oder sehr gute Karriereperspektiven aus, während der entsprechende Anteil unter Vollzeitkräften bei 55 % liegt.

Auch mit Blick auf die Zukunft sind Teilzeit-Beschäftigte etwas pessimistischer, was ihre eigene berufliche Perspektive angeht. 24 % von ihnen gehen davon aus, dass sich diese verschlechtert. 15 % hoffen auf eine Verbesserung. Bei Vollzeitkräften liegt der Anteil der Pessimisten dagegen bei 21 %, der der Optimisten bei 20%, also fünf Prozentpunkte über dem der Teilzeitkräfte.
<h5><strong>Über den JOBWECHSEL-KOMPASS</strong></h5>
Für den JOBWECHSEL-KOMPASS befragt das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe quartalsweise mehr als 1.000 Beschäftigte zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten sowie ihrer Wechselbereitschaft. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der repräsentativen Befragung erwerbstätig. Der Befragungszeitraum für die vorliegende Ausgabe lag im November 2025.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/02/03/teilzeitkraefte-weniger-wechselbereit/">Teilzeitkräfte weniger wechselbereit</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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		<item>
		<title>Jobwechsel-Kompass 2025 – Whitepaper</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2026/01/16/jobwechsel-kompass-2025-whitepaper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 07:48:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Jobwechsel-Kompass]]></category>
		<category><![CDATA[Jobwechsel-Kompass Whitepaper]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2446</guid>

					<description><![CDATA[<p class="p1">Der Jobwechsel-Kompass ist ein mittlerweile anerkanntes Marktforschungsprojekt, das die Wechselbereitschaft der Beschäftigten in Deutschland im Detail analysiert. Und dabei genau herleitet, mit welchem Selbstverständnis Arbeitnehmer hierzulande auf den Arbeitsmarkt treten.</p>
<p class="p1">Gemeinsam mit unseren Partnern, stellenanzeigen.de und dem Marktforschungsinstitut bilendi, befragen wir dazu quartalsweise über 1.000 Beschäftigte. Von ihnen wollen wir wissen, wie stark ihre Bereitschaft ist, den Arbeitgeber zu wechseln, wie sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt einschätzen und wie zufrieden sie mit ihrem aktuellen Arbeitgeber sind.</p>
<p class="p1">Durch Antworten auf diese Fragen entsteht ein regelmäßiges Stimmungsbild, das die beruflichen Ambitionen der Beschäftigten in Deutschland widerspiegelt. Für Arbeitgeber bietet der Jobwechsel-Kompass wertvolle Einblicke. Er zeigt, wie erfolgversprechend die eigenen Recruiting-Maßnahmen zu bestimmten Zeitpunkten sind und wie wichtig es ist, bestehende Mitarbeitende zu binden.</p>
<p class="p1">In diesem Whitepaper haben wir die Ergebnisse der vier Erhebungen aus dem Jahr 2025 zusammengefasst – eine fundierte Grundlage, um gut vorbereitet ins neue Jahr 2026 zu starten. Ein Jahr, das aufgrund der wirtschaftlichen Lage in Deutschland, herausfordernd werden könnte, aber auch große antizyklische Recruiting-Chancen bietet.</p>
<p>Für den Jobwechsel-Kompass befragt das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe sowie stellenanzeigen.de quartalsweise mehr als 1.000 Beschäftigte zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten sowie ihrer Bereitschaft zum Jobwechsel. Alle Teilnehmer sind zum Zeitpunkt der repräsentativen Befragung erwerbstätig.</p>
<p>Alle Ergebnisse in unserem Whitepaper, welches wir Ihnen gern im Anschluss per E-Mail zum Download zur Verfügung stellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/01/16/jobwechsel-kompass-2025-whitepaper/">Jobwechsel-Kompass 2025 – Whitepaper</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Der Jobwechsel-Kompass ist ein mittlerweile anerkanntes Marktforschungsprojekt, das die Wechselbereitschaft der Beschäftigten in Deutschland im Detail analysiert. Und dabei genau herleitet, mit welchem Selbstverständnis Arbeitnehmer hierzulande auf den Arbeitsmarkt treten.</p>
<p class="p1">Gemeinsam mit unseren Partnern, stellenanzeigen.de und dem Marktforschungsinstitut bilendi, befragen wir dazu quartalsweise über 1.000 Beschäftigte. Von ihnen wollen wir wissen, wie stark ihre Bereitschaft ist, den Arbeitgeber zu wechseln, wie sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt einschätzen und wie zufrieden sie mit ihrem aktuellen Arbeitgeber sind.</p>
<p class="p1">Durch Antworten auf diese Fragen entsteht ein regelmäßiges Stimmungsbild, das die beruflichen Ambitionen der Beschäftigten in Deutschland widerspiegelt. Für Arbeitgeber bietet der Jobwechsel-Kompass wertvolle Einblicke. Er zeigt, wie erfolgversprechend die eigenen Recruiting-Maßnahmen zu bestimmten Zeitpunkten sind und wie wichtig es ist, bestehende Mitarbeitende zu binden.</p>
<p class="p1">In diesem Whitepaper haben wir die Ergebnisse der vier Erhebungen aus dem Jahr 2025 zusammengefasst – eine fundierte Grundlage, um gut vorbereitet ins neue Jahr 2026 zu starten. Ein Jahr, das aufgrund der wirtschaftlichen Lage in Deutschland, herausfordernd werden könnte, aber auch große antizyklische Recruiting-Chancen bietet.</p>
Für den Jobwechsel-Kompass befragt das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe sowie stellenanzeigen.de quartalsweise mehr als 1.000 Beschäftigte zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten sowie ihrer Bereitschaft zum Jobwechsel. Alle Teilnehmer sind zum Zeitpunkt der repräsentativen Befragung erwerbstätig.

Alle Ergebnisse in unserem Whitepaper, welches wir Ihnen gern im Anschluss per E-Mail zum Download zur Verfügung stellen.

<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2026/01/16/jobwechsel-kompass-2025-whitepaper/">Jobwechsel-Kompass 2025 – Whitepaper</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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		<item>
		<title>Jobwechsel-Kompass – 4. Quartal 2025</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2025/12/12/jobwechsel-kompass-4-quartal-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 08:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Jobwechsel-Kompass]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2434</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Mehrheit der wechselwilligen Beschäftigten sieht große Chancen im beruflichen Quereinstieg</strong></h3>
<p>Wer aktuell den Job wechseln möchte, spekuliert vor allem auf einen Karriereschub per Quereinstieg in ein neues Berufsfeld. Das ist ein Ergebnis des neuen JOBWECHSEL-KOMPASS, den wir von der KÖNIGSTEINER Gruppe gemeinsam mit der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de quartalsweise veröffentlichen. Demnach liegt die derzeitige Wechselbereitschaft in Deutschland bei 31 %. Sieben von zehn Wechselwilligen (70 %) können sich dabei einen Quereinstieg in ein anderes Berufsfeld vorstellen – ein deutlich höherer Anteil als bei denjenigen, die momentan keinen Arbeitgeberwechsel erwägen (28 %). Für viele Beschäftigte, die auf dem Sprung sind, ist der Quereinstieg ein potenzieller Karriereschub. Hintergrund: Mehr als zwei Drittel (69 %) von ihnen sehen in einem neuen Berufsfeld die Chance für eine berufliche Neuausrichtung. 44 % verbinden ihn mit besseren Aufstiegsperspektiven. Das gilt nicht nur für neue Arbeitgeber, sondern auch für das gegenwärtige Arbeitsumfeld. Denn mehr als die Hälfte (52 %) würde beim derzeitigen Unternehmen bleiben, wenn dort ein interner Quereinstieg möglich wäre.</p>
<p>„Die wirtschaftliche Unsicherheit führt dazu, dass viele Beschäftigte nicht einfach abwarten wollen, wie sich ihre Branche entwickelt. Sie suchen bewusst nach stabileren Perspektiven – und finden sie häufig in einem Quereinstieg. Für viele ist das ein Weg, sich frühzeitig in zukunftsfähigen Feldern zu positionieren und die eigene Karriere gegen konjunkturelle Schwankungen abzusichern“, sagt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER GRUPPE.</p>
<h5><strong>Wechselbereitschaft pendelt sich auf saisonal typischem Jahresendniveau ein</strong></h5>
<p>Die allgemeine Wechselbereitschaft sinkt leicht – allerdings im saisonal üblichen Rahmen. Gemäß des neuen JOBWECHSEL-KOMPASS liegt sie im Vergleich zum vorherigen Quartal um 5 Prozentpunkte niedriger. Auch im vierten Quartal 2024 lag sie bei 31 %, Ende 2023 bei 29 %. Besonders hoch bleibt die Bereitschaft, sich beruflich neu zu orientieren unter jungen Menschen. Bei den 18- bis 29-Jährigen liegt die aktuelle Wechselbereitschaft bei 48 %, was zwar acht Prozentpunkte weniger als im Vorquartal sind, aber weiterhin deutlich über dem Gesamtdurchschnitt liegt. Auch in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen bleibt mit 41 % ein Großteil der Beschäftigten offen für einen Jobwechsel – ein minimaler Rückgang um einen Prozentpunkt im Vergleich zum letzten Quartal. „Zum Ende eines Jahres beobachten wir traditionell eine leichte Entspannung der Wechselstimmung. Viele Menschen warten die Entwicklung des Arbeitsmarktes ab und starten erst im neuen Jahr aktiv in Bewerbungsprozesse. Das spiegelt sich nicht zuletzt in steigenden Zugriffszahlen von Jobbörsen wider. Wir registrieren traditionell im Januar enorm wachsende Nutzerzahlen und rechnen für den Beginn des Jahres mit einer wieder wachsenden Wechselneigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt“, so Peter Langbauer, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de.</p>
<h5><strong>Arbeitsmarkteinschätzung bleibt stabil – besonders optimistisch sind die Jüngeren</strong></h5>
<p>Die Einschätzung der Beschäftigten hinsichtlich ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt bleibt insgesamt stabil. Mehr als die Hälfte (52 %) aller Arbeitnehmer gehen derzeit von guten Job-Perspektiven für sich aus. Besonders deutlich zeigt sich dieser Optimismus bei jungen Erwachsenen: 60 % der 18- bis 29-Jährigen rechnen sich gute oder sehr gute Chancen aus. Auch mit Blick in die Zukunft bleibt die Stimmung tendenziell positiv. Kurzfristig erwarten die meisten Beschäftigten keine großen Veränderungen, doch mit zunehmendem Zeithorizont steigt die Hoffnung auf bessere Bedingungen. Für das kommende Jahr glauben 19 % der Befragten an verbesserte Chancen, während weitere 60 % davon ausgehen, dass sich ihre Lage immerhin nicht verschlechtern wird.</p>
<h5><strong>Einstellungsstopps weiterhin kein flächendeckendes Phänomen</strong></h5>
<p>Trotz konjunktureller Unsicherheiten erleben die meisten Beschäftigten kein Einfrieren der Recruiting-Aktivitäten in ihrem Unternehmen: Fast zwei Drittel (65 %) berichten, dass ihr Arbeitgeber zurzeit keinen Einstellungsstopp verhängt hat – ein Wert, der sich im Rahmen der Vorquartale bewegt. Nur 22 % geben an, dass ihr Arbeitgeber momentan nicht einstellt.</p>
<h5><strong>Über die Analyse</strong></h5>
<p>Für den JOBWECHSEL-KOMPASS befragt das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe sowie stellenanzeigen.de quartalsweise mehr als 1.000 Beschäftigte zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten sowie ihrer Wechselbereitschaft. Der aktuelle Befragungszeitraum für die vorliegende Ausgabe lag im November 2025. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der repräsentativen Befragung erwerbstätig.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/12/12/jobwechsel-kompass-4-quartal-2025/">Jobwechsel-Kompass – 4. Quartal 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Mehrheit der wechselwilligen Beschäftigten sieht große Chancen im beruflichen Quereinstieg</strong></h3>
Wer aktuell den Job wechseln möchte, spekuliert vor allem auf einen Karriereschub per Quereinstieg in ein neues Berufsfeld. Das ist ein Ergebnis des neuen JOBWECHSEL-KOMPASS, den wir von der KÖNIGSTEINER Gruppe gemeinsam mit der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de quartalsweise veröffentlichen. Demnach liegt die derzeitige Wechselbereitschaft in Deutschland bei 31 %. Sieben von zehn Wechselwilligen (70 %) können sich dabei einen Quereinstieg in ein anderes Berufsfeld vorstellen – ein deutlich höherer Anteil als bei denjenigen, die momentan keinen Arbeitgeberwechsel erwägen (28 %). Für viele Beschäftigte, die auf dem Sprung sind, ist der Quereinstieg ein potenzieller Karriereschub. Hintergrund: Mehr als zwei Drittel (69 %) von ihnen sehen in einem neuen Berufsfeld die Chance für eine berufliche Neuausrichtung. 44 % verbinden ihn mit besseren Aufstiegsperspektiven. Das gilt nicht nur für neue Arbeitgeber, sondern auch für das gegenwärtige Arbeitsumfeld. Denn mehr als die Hälfte (52 %) würde beim derzeitigen Unternehmen bleiben, wenn dort ein interner Quereinstieg möglich wäre.

„Die wirtschaftliche Unsicherheit führt dazu, dass viele Beschäftigte nicht einfach abwarten wollen, wie sich ihre Branche entwickelt. Sie suchen bewusst nach stabileren Perspektiven – und finden sie häufig in einem Quereinstieg. Für viele ist das ein Weg, sich frühzeitig in zukunftsfähigen Feldern zu positionieren und die eigene Karriere gegen konjunkturelle Schwankungen abzusichern“, sagt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER GRUPPE.
<h5><strong>Wechselbereitschaft pendelt sich auf saisonal typischem Jahresendniveau ein</strong></h5>
Die allgemeine Wechselbereitschaft sinkt leicht – allerdings im saisonal üblichen Rahmen. Gemäß des neuen JOBWECHSEL-KOMPASS liegt sie im Vergleich zum vorherigen Quartal um 5 Prozentpunkte niedriger. Auch im vierten Quartal 2024 lag sie bei 31 %, Ende 2023 bei 29 %. Besonders hoch bleibt die Bereitschaft, sich beruflich neu zu orientieren unter jungen Menschen. Bei den 18- bis 29-Jährigen liegt die aktuelle Wechselbereitschaft bei 48 %, was zwar acht Prozentpunkte weniger als im Vorquartal sind, aber weiterhin deutlich über dem Gesamtdurchschnitt liegt. Auch in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen bleibt mit 41 % ein Großteil der Beschäftigten offen für einen Jobwechsel – ein minimaler Rückgang um einen Prozentpunkt im Vergleich zum letzten Quartal. „Zum Ende eines Jahres beobachten wir traditionell eine leichte Entspannung der Wechselstimmung. Viele Menschen warten die Entwicklung des Arbeitsmarktes ab und starten erst im neuen Jahr aktiv in Bewerbungsprozesse. Das spiegelt sich nicht zuletzt in steigenden Zugriffszahlen von Jobbörsen wider. Wir registrieren traditionell im Januar enorm wachsende Nutzerzahlen und rechnen für den Beginn des Jahres mit einer wieder wachsenden Wechselneigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt“, so Peter Langbauer, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de.
<h5><strong>Arbeitsmarkteinschätzung bleibt stabil – besonders optimistisch sind die Jüngeren</strong></h5>
Die Einschätzung der Beschäftigten hinsichtlich ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt bleibt insgesamt stabil. Mehr als die Hälfte (52 %) aller Arbeitnehmer gehen derzeit von guten Job-Perspektiven für sich aus. Besonders deutlich zeigt sich dieser Optimismus bei jungen Erwachsenen: 60 % der 18- bis 29-Jährigen rechnen sich gute oder sehr gute Chancen aus. Auch mit Blick in die Zukunft bleibt die Stimmung tendenziell positiv. Kurzfristig erwarten die meisten Beschäftigten keine großen Veränderungen, doch mit zunehmendem Zeithorizont steigt die Hoffnung auf bessere Bedingungen. Für das kommende Jahr glauben 19 % der Befragten an verbesserte Chancen, während weitere 60 % davon ausgehen, dass sich ihre Lage immerhin nicht verschlechtern wird.
<h5><strong>Einstellungsstopps weiterhin kein flächendeckendes Phänomen</strong></h5>
Trotz konjunktureller Unsicherheiten erleben die meisten Beschäftigten kein Einfrieren der Recruiting-Aktivitäten in ihrem Unternehmen: Fast zwei Drittel (65 %) berichten, dass ihr Arbeitgeber zurzeit keinen Einstellungsstopp verhängt hat – ein Wert, der sich im Rahmen der Vorquartale bewegt. Nur 22 % geben an, dass ihr Arbeitgeber momentan nicht einstellt.
<h5><strong>Über die Analyse</strong></h5>
Für den JOBWECHSEL-KOMPASS befragt das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe sowie stellenanzeigen.de quartalsweise mehr als 1.000 Beschäftigte zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten sowie ihrer Wechselbereitschaft. Der aktuelle Befragungszeitraum für die vorliegende Ausgabe lag im November 2025. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der repräsentativen Befragung erwerbstätig.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/12/12/jobwechsel-kompass-4-quartal-2025/">Jobwechsel-Kompass – 4. Quartal 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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		<item>
		<title>Formale Hürden in Stellenanzeigen vergraulen Bewerber</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/25/formale-huerden-in-stellenanzeigen-vergraulen-bewerber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 15:03:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie Stellenanzeigen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2426</guid>

					<description><![CDATA[<h3><strong>Viele Jobsuchende brechen ihre Bewerbung ab, wenn Arbeitgeber auf Anschreiben, Foto oder Zeugnisse bestehen</strong></h3>
<p>Jeder dritte Bewerber bricht seine Bewerbung früh wieder ab, wenn der Arbeitgeber formale Hürden in seine Stellenanzeigen schreibt. Das zeigt unsere aktuelle Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe für die das Marktforschungsinstitut bilendi mehr als 1.000 Bewerbende zu ihrem Umgang mit Stellenanzeigen befragte. Demnach haben bereits 37 % der Kandidaten mindestens einmal eine Bewerbung abgebrochen, weil der ausschreibende Arbeitgeber ein Anschreiben als Bewerbungskriterium in die Stellenanzeige schrieb. Auch weitere formale Anforderungen wirken bereits bei der Lektüre der Stellenanzeige auf viele Jobsuchende abschreckend. Ein Drittel (33 %) von ihnen berichtet beispielsweise davon, eine Bewerbung verworfen zu haben, weil entweder die Arbeitszeugnisse oder ein Bewerbungsfoto in Stellenanzeigen ausgeschrieben wurden. Weitere 30 % der Befragten verzichteten während einer ihrer Jobsuchen zudem, weil schlicht kein persönlicher Ansprechpartner genannt wurde.</p>
<h5><strong>Sprachstil in Stellenanzeigen ist aus Bewerbersicht verbesserungswürdig</strong></h5>
<p>Widersprüchlich fällt die Bewertung digitaler Bewerbungswege aus. So haben sich bereits mehr als ein Drittel von ihnen (34 %) schon mindestens einmal gegen eine Bewerbung entschieden, weil in der Stellenanzeige zu einer Bewerbung via Bewerbungsmanagementsystem aufgefordert wurde. Auf der anderen Seite verzichteten aber auch schon 30% deshalb auf ihre Bewerbung, weil genau eine solche Bewerbungsmöglichkeit in der Stellenanzeige fehlte.</p>
<p>Neben derartigen formellen Hürden, die viele Kandidaten stören, macht die Studie deutlich, dass viele Bewerber Zweifel an der Qualität von Stellenanzeigen äußern. 57 % der Befragten empfinden die Formulierungen in vielen Stellenanzeigen als zu allgemein. Rund ein Drittel (34 %) kritisieren darüber hinaus den unspezifischen Sprachstil, während 39 % monieren, dass die Arbeitgeberleistungen zu vage beschrieben werden. Die Konsequenzen, die die Bewerbenden aus ihrer Kritik ziehen, sind eindeutig. So haben fast zwei Drittel (65 %) von ihnen schon mindestens einmal auf eine Bewerbung verzichtet, weil sie eine Stellenanzeige als schlecht empfanden. 19 % sind in dem Fall sogar so frustriert, dass sie den kompletten Arbeitgeber langfristig ausschließen.</p>
<h5><strong>Bewerbervorschlag: Stellenanzeigen in fünf Sätzen</strong></h5>
<p>Wenn es darum geht, wie Arbeitgeber ihre Stellenanzeigen verbessern könnten, haben die Kandidaten klare Vorstellungen: Sie wünschen sich kürzere Stellenanzeigen. Mehr als die Hälfte (56 %) der Befragten sind überzeugt, dass kürzere und prägnantere Anzeigenformate die Qualität von Stellenanzeigen verbessern würden. Nur knapp ein Viertel (24 %) befürchtet dadurch Nachteile. Besonders hoch im Kurs steht dabei ein komprimiertes Format, das die wichtigsten Eckpunkte in rund fünf Sätzen zusammenfasst. 46 % der Bewerber würden eine solche Kurzform als völlig ausreichend erachten, weitere 30 % halten sie zumindest dann für geeignet, wenn die Inhalte auf den Punkt formuliert sind. Lediglich 23 % empfinden das Format als zu knapp.</p>
<p>Welche Informationen dabei keinesfalls fehlen dürfen, ist für viele ebenfalls klar umrissen: Eine konkrete Aufgabenbeschreibung ist für 87 % unverzichtbar, gefolgt von den fachlichen Anforderungen (75 %). Auch Angaben zu Gehalt oder Gehaltsrahmen (65 %) sowie zum Arbeitsort (61 %) gehören für viele zwingend dazu. Interessant: Benefits werden dagegen als weniger entscheidend betrachtet. Diese halten nur etwas mehr als ein Fünftel der Befragten (21 %) für notwendig.</p>
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
<p>Für das Whitepaper "Stellenanzeigen 2025" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=2360&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/25/formale-huerden-in-stellenanzeigen-vergraulen-bewerber/">Formale Hürden in Stellenanzeigen vergraulen Bewerber</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Viele Jobsuchende brechen ihre Bewerbung ab, wenn Arbeitgeber auf Anschreiben, Foto oder Zeugnisse bestehen</strong></h3>
Jeder dritte Bewerber bricht seine Bewerbung früh wieder ab, wenn der Arbeitgeber formale Hürden in seine Stellenanzeigen schreibt. Das zeigt unsere aktuelle Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe für die das Marktforschungsinstitut bilendi mehr als 1.000 Bewerbende zu ihrem Umgang mit Stellenanzeigen befragte. Demnach haben bereits 37 % der Kandidaten mindestens einmal eine Bewerbung abgebrochen, weil der ausschreibende Arbeitgeber ein Anschreiben als Bewerbungskriterium in die Stellenanzeige schrieb. Auch weitere formale Anforderungen wirken bereits bei der Lektüre der Stellenanzeige auf viele Jobsuchende abschreckend. Ein Drittel (33 %) von ihnen berichtet beispielsweise davon, eine Bewerbung verworfen zu haben, weil entweder die Arbeitszeugnisse oder ein Bewerbungsfoto in Stellenanzeigen ausgeschrieben wurden. Weitere 30 % der Befragten verzichteten während einer ihrer Jobsuchen zudem, weil schlicht kein persönlicher Ansprechpartner genannt wurde.
<h5><strong>Sprachstil in Stellenanzeigen ist aus Bewerbersicht verbesserungswürdig</strong></h5>
Widersprüchlich fällt die Bewertung digitaler Bewerbungswege aus. So haben sich bereits mehr als ein Drittel von ihnen (34 %) schon mindestens einmal gegen eine Bewerbung entschieden, weil in der Stellenanzeige zu einer Bewerbung via Bewerbungsmanagementsystem aufgefordert wurde. Auf der anderen Seite verzichteten aber auch schon 30% deshalb auf ihre Bewerbung, weil genau eine solche Bewerbungsmöglichkeit in der Stellenanzeige fehlte.

Neben derartigen formellen Hürden, die viele Kandidaten stören, macht die Studie deutlich, dass viele Bewerber Zweifel an der Qualität von Stellenanzeigen äußern. 57 % der Befragten empfinden die Formulierungen in vielen Stellenanzeigen als zu allgemein. Rund ein Drittel (34 %) kritisieren darüber hinaus den unspezifischen Sprachstil, während 39 % monieren, dass die Arbeitgeberleistungen zu vage beschrieben werden. Die Konsequenzen, die die Bewerbenden aus ihrer Kritik ziehen, sind eindeutig. So haben fast zwei Drittel (65 %) von ihnen schon mindestens einmal auf eine Bewerbung verzichtet, weil sie eine Stellenanzeige als schlecht empfanden. 19 % sind in dem Fall sogar so frustriert, dass sie den kompletten Arbeitgeber langfristig ausschließen.
<h5><strong>Bewerbervorschlag: Stellenanzeigen in fünf Sätzen</strong></h5>
Wenn es darum geht, wie Arbeitgeber ihre Stellenanzeigen verbessern könnten, haben die Kandidaten klare Vorstellungen: Sie wünschen sich kürzere Stellenanzeigen. Mehr als die Hälfte (56 %) der Befragten sind überzeugt, dass kürzere und prägnantere Anzeigenformate die Qualität von Stellenanzeigen verbessern würden. Nur knapp ein Viertel (24 %) befürchtet dadurch Nachteile. Besonders hoch im Kurs steht dabei ein komprimiertes Format, das die wichtigsten Eckpunkte in rund fünf Sätzen zusammenfasst. 46 % der Bewerber würden eine solche Kurzform als völlig ausreichend erachten, weitere 30 % halten sie zumindest dann für geeignet, wenn die Inhalte auf den Punkt formuliert sind. Lediglich 23 % empfinden das Format als zu knapp.

Welche Informationen dabei keinesfalls fehlen dürfen, ist für viele ebenfalls klar umrissen: Eine konkrete Aufgabenbeschreibung ist für 87 % unverzichtbar, gefolgt von den fachlichen Anforderungen (75 %). Auch Angaben zu Gehalt oder Gehaltsrahmen (65 %) sowie zum Arbeitsort (61 %) gehören für viele zwingend dazu. Interessant: Benefits werden dagegen als weniger entscheidend betrachtet. Diese halten nur etwas mehr als ein Fünftel der Befragten (21 %) für notwendig.
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
Für das Whitepaper "Stellenanzeigen 2025" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/?p=2360&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>.<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/25/formale-huerden-in-stellenanzeigen-vergraulen-bewerber/">Formale Hürden in Stellenanzeigen vergraulen Bewerber</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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		<title>Die HR-Zahlen des Jahres 2025</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/04/die-hr-zahlen-des-jahres-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 09:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[HR-Zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[HR-Zahlen 2025]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presse.koenigsteiner.com/?p=2411</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein bewegtes HR-Jahr 2025 geht zu Ende – geprägt von wirtschaftlicher Unsicherheit, technologischem Fortschritt und neuen Trends in der Arbeitswelt. Während Themen wie die Auswirkungen von KI auf HR-Prozesse, Feedback-Kultur oder die Auswirkungen der wirtschaftlichen Krisensituation auf den Arbeitsmarkt die HR-Diskussionen bestimmten, zeigte sich zugleich in unseren Studien: Gesundheit, Fairness und Wertschätzung in deutschen Unternehmen nehmen nach wie vor einen wichtigen Platz in der Arbeitswelt ein. Die KÖNIGSTEINER Gruppe hat diese und zahlreiche weitere Entwicklungen in umfangreichen Studien datenbasiert begleitet. Die wichtigsten Ergebnisse aus unseren Erhebungen des Jahres 2025 im Überblick:</p>
<h5><strong>Wechselstimmung nimmt wieder Fahrt auf</strong></h5>
<p>Die Bereitschaft zum Jobwechsel steigt bei vielen Beschäftigten spürbar: Laut dem JOBWECHSEL-KOMPASS aus dem dritten Quartal des Jahres sind aktuell 36 % der Beschäftigten offen für einen beruflichen Neustart. Das entspricht einer Steigerung um 5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorquartal. Besonders mobil zeigen sich die Jüngeren: In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen zieht sogar mehr als die Hälfte (56 %) einen Wechsel des Arbeitgebers in Betracht.</p>
<h5><strong>Frauen zeigen 2025 klare Karriereambitionen</strong></h5>
<p>Der Trend zur Wechselbereitschaft zeigte sich auch in spezifischen Kandidatengruppen. Vier von zehn berufstätigen Frauen in Deutschland (40 %) konnten sich 2025 einen Jobwechsel vorstellen. 15 % von ihnen suchten aktiv, 25 % zeigten sich passiv offen für neue Job-Angebote. Vor allem junge Frauen (60 % der 18- bis 29-Jährigen) wollen sich beruflich verändern. Wichtigste Motive: mehr Gehalt (68 %) und flexiblere Arbeitszeiten (32 %).</p>
<h5><strong>Pflichtgefühl schlägt Krankmeldung</strong></h5>
<p>Trotz Erkältung ins Büro? Für viele Beschäftigte ist das der berufliche Alltag. Ein Drittel der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen hierzulande arbeiten häufig krank, weitere 55 % tun dies immerhin noch gelegentlich. Hauptgrund ist allerdings weniger der Druck des Arbeitgebers, sondern vor allem eine gefühlte Verpflichtung dem eigenen Team gegenüber: 64 % fühlen sich ihren Kollegen verpflichtet. Im Schnitt fehlen Beschäftigte 6,7 Arbeitstage pro Jahr.</p>
<h5><strong>Mitarbeitergespräche bleiben oft folgenlos</strong></h5>
<p>Feedback-Kultur in deutschen Unternehmen: In jedem vierten Mitarbeitergespräch werden Maßnahmen vereinbart, die nicht umgesetzt werden. Nur 26 % der Beschäftigten berichten, dass alle im Mitarbeitergespräch vereinbarten Themen auch wirklich umgesetzt werden. Nur 18 % erleben das genaue Gegenteil, weitere 6 % berichten davon, dass gar nichts umgesetzt wird. Dabei führen immerhin 70 % der Befragten mindestens einmal im Jahr ein solches Gespräch.</p>
<h5><strong>Feedback ja – Dokumentation nein</strong></h5>
<p>Weitere Erkenntnis zum Thema Mitarbeitergespräche: Die Mehrheit der Beschäftigten weiß genau, worüber sie in ihrer regelmäßigen Leistungsbeurteilung sprechen möchten: Fast zwei Drittel (64 %) wünschen sich Feedback zur Arbeitsqualität, mehr als die Hälfte (53 %) solches zur Teamzusammenarbeit. In vielen Unternehmen fehlt es allerdings an der Dokumentation der Gespräche: Nur 52 % der Beschäftigten erhalten anschließend ein Protokoll – nicht einmal jeder Dritte (30 %) kann die Ergebnisse digital einsehen.</p>
<h5><strong>KI-Stellenanzeigen: Transparenz erwünscht</strong></h5>
<p>Stellenanzeigen mit ChatGPT &amp; Co.? Kein Problem für Bewerber und Bewerberinnen, wenn sie ausgeflaggt sind. 78 % fordern, dass KI-generierte Stellenanzeigen von den ausschreibenden Arbeitgebern gekennzeichnet werden. Hintergrund: Nur 30 % trauen sich zu, KI-generierte Texte in den Anzeigen zu erkennen. Grundsätzlich hätten 56 % mit einem KI-Hinweis kein inhaltliches Problem – jeder Fünfte (21 %) würde sich sogar eher bewerben. Kritisch wird es, wenn die Tonalität zu unpersönlich wirkt: Dann empfinden nämlich 56 % der Bewerber die KI-Anzeigen als zu distanziert.</p>
<h5><strong>Sprache in Stellenanzeigen grenzt viele aus</strong></h5>
<p>Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausgrenzung – ein wichtigstes Thema, denn: Fast jeder zweite Kandidat (46 %) fühlte sich schon einmal durch Formulierungen oder Bilder in einer Stellenanzeige ausgegrenzt. 44 % dieser Bewerbenden kritisieren Begriffe wie „jung“ oder „dynamisch“, 43 % stereotype Bildwelten. Die Folgen sind kontraproduktiv für Arbeitgeber: Denn mehr als ein Fünftel der Kandidaten (21 %) verzichten in der Folge ganz auf eine Bewerbung.</p>
<h5><strong>Fazit</strong></h5>
<p>2025 war ein Jahr zwischen Beständigkeit und Aufbruch. Es hat die HR-Szene zweifellos bewegt – zwischen KI, wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Krisen und dem damit zusammenhängenden Wandel von Unternehmenskulturen. Die KÖNIGSTEINER-Studien zeigen: Technologischer Fortschritt allein reicht nicht, um Belegschaften mit in die Zukunft zu nehmen. Mitarbeitende erwarten Verlässlichkeit, Wertschätzung und den Mut, auch in unsicheren Zeiten neue Wege zu gehen. 2026 wird zum Prüfstein dafür, wie gut Unternehmen diesen Balanceakt meistern: Technologie als Chance begreifen, ohne den Mitarbeitenden als Menschen aus dem Blick zu verlieren.</p>
<p>Eine Zusammenfassung unserer HR-Zahlen 2025 stellen wir Ihnen gern im Anschluss per E-Mail zum Download zur Verfügung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/04/die-hr-zahlen-des-jahres-2025/">Die HR-Zahlen des Jahres 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[Ein bewegtes HR-Jahr 2025 geht zu Ende – geprägt von wirtschaftlicher Unsicherheit, technologischem Fortschritt und neuen Trends in der Arbeitswelt. Während Themen wie die Auswirkungen von KI auf HR-Prozesse, Feedback-Kultur oder die Auswirkungen der wirtschaftlichen Krisensituation auf den Arbeitsmarkt die HR-Diskussionen bestimmten, zeigte sich zugleich in unseren Studien: Gesundheit, Fairness und Wertschätzung in deutschen Unternehmen nehmen nach wie vor einen wichtigen Platz in der Arbeitswelt ein. Die KÖNIGSTEINER Gruppe hat diese und zahlreiche weitere Entwicklungen in umfangreichen Studien datenbasiert begleitet. Die wichtigsten Ergebnisse aus unseren Erhebungen des Jahres 2025 im Überblick:
<h5><strong>Wechselstimmung nimmt wieder Fahrt auf</strong></h5>
Die Bereitschaft zum Jobwechsel steigt bei vielen Beschäftigten spürbar: Laut dem JOBWECHSEL-KOMPASS aus dem dritten Quartal des Jahres sind aktuell 36 % der Beschäftigten offen für einen beruflichen Neustart. Das entspricht einer Steigerung um 5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorquartal. Besonders mobil zeigen sich die Jüngeren: In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen zieht sogar mehr als die Hälfte (56 %) einen Wechsel des Arbeitgebers in Betracht.
<h5><strong>Frauen zeigen 2025 klare Karriereambitionen</strong></h5>
Der Trend zur Wechselbereitschaft zeigte sich auch in spezifischen Kandidatengruppen. Vier von zehn berufstätigen Frauen in Deutschland (40 %) konnten sich 2025 einen Jobwechsel vorstellen. 15 % von ihnen suchten aktiv, 25 % zeigten sich passiv offen für neue Job-Angebote. Vor allem junge Frauen (60 % der 18- bis 29-Jährigen) wollen sich beruflich verändern. Wichtigste Motive: mehr Gehalt (68 %) und flexiblere Arbeitszeiten (32 %).
<h5><strong>Pflichtgefühl schlägt Krankmeldung</strong></h5>
Trotz Erkältung ins Büro? Für viele Beschäftigte ist das der berufliche Alltag. Ein Drittel der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen hierzulande arbeiten häufig krank, weitere 55 % tun dies immerhin noch gelegentlich. Hauptgrund ist allerdings weniger der Druck des Arbeitgebers, sondern vor allem eine gefühlte Verpflichtung dem eigenen Team gegenüber: 64 % fühlen sich ihren Kollegen verpflichtet. Im Schnitt fehlen Beschäftigte 6,7 Arbeitstage pro Jahr.
<h5><strong>Mitarbeitergespräche bleiben oft folgenlos</strong></h5>
Feedback-Kultur in deutschen Unternehmen: In jedem vierten Mitarbeitergespräch werden Maßnahmen vereinbart, die nicht umgesetzt werden. Nur 26 % der Beschäftigten berichten, dass alle im Mitarbeitergespräch vereinbarten Themen auch wirklich umgesetzt werden. Nur 18 % erleben das genaue Gegenteil, weitere 6 % berichten davon, dass gar nichts umgesetzt wird. Dabei führen immerhin 70 % der Befragten mindestens einmal im Jahr ein solches Gespräch.
<h5><strong>Feedback ja – Dokumentation nein</strong></h5>
Weitere Erkenntnis zum Thema Mitarbeitergespräche: Die Mehrheit der Beschäftigten weiß genau, worüber sie in ihrer regelmäßigen Leistungsbeurteilung sprechen möchten: Fast zwei Drittel (64 %) wünschen sich Feedback zur Arbeitsqualität, mehr als die Hälfte (53 %) solches zur Teamzusammenarbeit. In vielen Unternehmen fehlt es allerdings an der Dokumentation der Gespräche: Nur 52 % der Beschäftigten erhalten anschließend ein Protokoll – nicht einmal jeder Dritte (30 %) kann die Ergebnisse digital einsehen.
<h5><strong>KI-Stellenanzeigen: Transparenz erwünscht</strong></h5>
Stellenanzeigen mit ChatGPT &amp; Co.? Kein Problem für Bewerber und Bewerberinnen, wenn sie ausgeflaggt sind. 78 % fordern, dass KI-generierte Stellenanzeigen von den ausschreibenden Arbeitgebern gekennzeichnet werden. Hintergrund: Nur 30 % trauen sich zu, KI-generierte Texte in den Anzeigen zu erkennen. Grundsätzlich hätten 56 % mit einem KI-Hinweis kein inhaltliches Problem – jeder Fünfte (21 %) würde sich sogar eher bewerben. Kritisch wird es, wenn die Tonalität zu unpersönlich wirkt: Dann empfinden nämlich 56 % der Bewerber die KI-Anzeigen als zu distanziert.
<h5><strong>Sprache in Stellenanzeigen grenzt viele aus</strong></h5>
Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausgrenzung – ein wichtigstes Thema, denn: Fast jeder zweite Kandidat (46 %) fühlte sich schon einmal durch Formulierungen oder Bilder in einer Stellenanzeige ausgegrenzt. 44 % dieser Bewerbenden kritisieren Begriffe wie „jung“ oder „dynamisch“, 43 % stereotype Bildwelten. Die Folgen sind kontraproduktiv für Arbeitgeber: Denn mehr als ein Fünftel der Kandidaten (21 %) verzichten in der Folge ganz auf eine Bewerbung.
<h5><strong>Fazit</strong></h5>
2025 war ein Jahr zwischen Beständigkeit und Aufbruch. Es hat die HR-Szene zweifellos bewegt – zwischen KI, wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Krisen und dem damit zusammenhängenden Wandel von Unternehmenskulturen. Die KÖNIGSTEINER-Studien zeigen: Technologischer Fortschritt allein reicht nicht, um Belegschaften mit in die Zukunft zu nehmen. Mitarbeitende erwarten Verlässlichkeit, Wertschätzung und den Mut, auch in unsicheren Zeiten neue Wege zu gehen. 2026 wird zum Prüfstein dafür, wie gut Unternehmen diesen Balanceakt meistern: Technologie als Chance begreifen, ohne den Mitarbeitenden als Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Eine Zusammenfassung unserer HR-Zahlen 2025 stellen wir Ihnen gern im Anschluss per E-Mail zum Download zur Verfügung.

<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/04/die-hr-zahlen-des-jahres-2025/">Die HR-Zahlen des Jahres 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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		<item>
		<title>Diskriminierung in Stellenanzeigen</title>
		<link>https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/diskriminierung-in-stellenanzeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Public Relations]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 12:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung in Stellenanzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss]]></category>
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					<description><![CDATA[<h3><strong>Fast jeder zweite Bewerber fühlte sich durch Sprache oder Bilderwelt in Stellenanzeigen aus dem Bewerbungsprozess ausgegrenzt</strong></h3>
<p>Viele Jobsucher fühlen sich bereits von ausschreibenden Arbeitgebern aussortiert, bevor sie überhaupt eine Bewerbung geschrieben haben. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss“ der KÖNIGSTEINER Gruppe, für die das Marktforschungsinstitut bilendi bundesweit 1.028 Arbeitnehmer befragte und die sich mit der Diskriminierung in Stellenanzeigen befasst.</p>
<p>Demnach fühlten sich 46 % der befragten Kandidaten schon mindestens einmal im Rahmen ihrer Jobsuche durch Formulierungen oder Bildmotive in einer Stellenanzeige aus dem Bewerbungsprozess ausgeschlossen. Mehr als ein Viertel der Jobsuchenden (29 %) berichtet sogar davon, dies bereits mehrfach so wahrgenommen zu haben. Die Gründe für diese Betrachtungsweise liegen häufig in unbewussten Formulierungen oder einseitigen Bildkonzepten der ausschreibenden Arbeitgeber. So kritisieren 44 % der Bewerber die ausgrenzende Nutzung altersbezogener Begriffe wie „jung“ oder „dynamisch“, 43 % monieren stereotypische Bilderwelten, die beispielsweise überwiegend junge, dynamische Menschen zeigen. Daneben spielen sprachliche Hürden eine große Rolle für die verspürte Diskriminierung. So kritisieren 40 % der Bewerber den Einsatz von Jugendsprache, Slang oder Anglizismen in Stellenanzeigen. Gut ein Drittel (34 %) empfindet zudem englischsprachige Ausschreibungen als ausgrenzend.</p>
<h5><strong>Gefühlte Ausgrenzung betrifft aus Sicht der Bewerber vor allem ältere Kandidaten</strong></h5>
<p>Passend zur Beschreibung der kritisierten Bildwelt und Formulierungen, gelten aus Sicht der Bewerber ältere Kandidaten auch als die am stärksten Benachteiligten. 62 % aller Befragten haben den Eindruck, dass Menschen, die über 50 Jahre alt sind, am meisten durch spezielle Begrifflichkeiten oder eine entsprechende Bildsprache in Stellenanzeigen ausgegrenzt werden. Danach folgen nach Meinung der Befragten Bewerber und Bewerberinnen mit Kindern (35 %) sowie Menschen mit Migrationshintergrund (32 %) oder Behinderung (31 %). Klassische Geschlechterrollen spielen dagegen nur eine geringere Rolle: Nur 11 % sehen Männer, 14 % Frauen als benachteiligt.</p>
<p>„Unternehmen unterschätzen oft, wie stark Sprache und visuelle Elemente in ihren Anzeigen wirken. Eine unbedachte Wortwahl kann gleich ganze Bewerbergruppen ausschließen. In den meisten Fällen passiert das unbewusst, fällt den Kandidaten aber eben doch auf. Grundsätzlich schadet das nicht zuletzt der Arbeitgebermarke, die nicht als offen und transparent, sondern als ausschließend wahrgenommen wird. Ein Eindruck, den man in der Folge nur schwer korrigieren kann“, erklärt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe.</p>
<h5><strong>Unbewusste Diskriminierung kostet Bewerbungen</strong></h5>
<p>Die Folgen für Arbeitgeber sind handfest: Zwar sagen mehr als ein Drittel der Bewerber (35 %), dass sie sich in diesem Fall trotzdem bewerben, doch immerhin mehr als ein Fünftel der Bewerber (21 %) brechen den Prozess als Folge der so empfundenen Diskriminierung ab. Weitere 17 % informieren sich zunächst intensiver über den Arbeitgeber, bevor sie entscheiden, ob sie sich trotz des negativen Eindrucks bewerben oder den Prozess abbrechen. Genauso viele nehmen zunächst Kontakt mit der Personalabteilung auf, bevor sie ihre Entscheidung treffen. Nur etwas mehr als ein Drittel der Befragten (35 %) geben an, sich in jedem Fall und trotz des negativen Eindrucks zu bewerben.</p>
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
<p>Für das Whitepaper "Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/stellenanzeigen-zwischen-vielfalt-und-ausschluss-whitepaper/">Whitepaper.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/diskriminierung-in-stellenanzeigen/">Diskriminierung in Stellenanzeigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Fast jeder zweite Bewerber fühlte sich durch Sprache oder Bilderwelt in Stellenanzeigen aus dem Bewerbungsprozess ausgegrenzt</strong></h3>
Viele Jobsucher fühlen sich bereits von ausschreibenden Arbeitgebern aussortiert, bevor sie überhaupt eine Bewerbung geschrieben haben. Das ist ein Ergebnis unserer aktuellen Studie „Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss“ der KÖNIGSTEINER Gruppe, für die das Marktforschungsinstitut bilendi bundesweit 1.028 Arbeitnehmer befragte und die sich mit der Diskriminierung in Stellenanzeigen befasst.

Demnach fühlten sich 46 % der befragten Kandidaten schon mindestens einmal im Rahmen ihrer Jobsuche durch Formulierungen oder Bildmotive in einer Stellenanzeige aus dem Bewerbungsprozess ausgeschlossen. Mehr als ein Viertel der Jobsuchenden (29 %) berichtet sogar davon, dies bereits mehrfach so wahrgenommen zu haben. Die Gründe für diese Betrachtungsweise liegen häufig in unbewussten Formulierungen oder einseitigen Bildkonzepten der ausschreibenden Arbeitgeber. So kritisieren 44 % der Bewerber die ausgrenzende Nutzung altersbezogener Begriffe wie „jung“ oder „dynamisch“, 43 % monieren stereotypische Bilderwelten, die beispielsweise überwiegend junge, dynamische Menschen zeigen. Daneben spielen sprachliche Hürden eine große Rolle für die verspürte Diskriminierung. So kritisieren 40 % der Bewerber den Einsatz von Jugendsprache, Slang oder Anglizismen in Stellenanzeigen. Gut ein Drittel (34 %) empfindet zudem englischsprachige Ausschreibungen als ausgrenzend.
<h5><strong>Gefühlte Ausgrenzung betrifft aus Sicht der Bewerber vor allem ältere Kandidaten</strong></h5>
Passend zur Beschreibung der kritisierten Bildwelt und Formulierungen, gelten aus Sicht der Bewerber ältere Kandidaten auch als die am stärksten Benachteiligten. 62 % aller Befragten haben den Eindruck, dass Menschen, die über 50 Jahre alt sind, am meisten durch spezielle Begrifflichkeiten oder eine entsprechende Bildsprache in Stellenanzeigen ausgegrenzt werden. Danach folgen nach Meinung der Befragten Bewerber und Bewerberinnen mit Kindern (35 %) sowie Menschen mit Migrationshintergrund (32 %) oder Behinderung (31 %). Klassische Geschlechterrollen spielen dagegen nur eine geringere Rolle: Nur 11 % sehen Männer, 14 % Frauen als benachteiligt.

„Unternehmen unterschätzen oft, wie stark Sprache und visuelle Elemente in ihren Anzeigen wirken. Eine unbedachte Wortwahl kann gleich ganze Bewerbergruppen ausschließen. In den meisten Fällen passiert das unbewusst, fällt den Kandidaten aber eben doch auf. Grundsätzlich schadet das nicht zuletzt der Arbeitgebermarke, die nicht als offen und transparent, sondern als ausschließend wahrgenommen wird. Ein Eindruck, den man in der Folge nur schwer korrigieren kann“, erklärt Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe.
<h5><strong>Unbewusste Diskriminierung kostet Bewerbungen</strong></h5>
Die Folgen für Arbeitgeber sind handfest: Zwar sagen mehr als ein Drittel der Bewerber (35 %), dass sie sich in diesem Fall trotzdem bewerben, doch immerhin mehr als ein Fünftel der Bewerber (21 %) brechen den Prozess als Folge der so empfundenen Diskriminierung ab. Weitere 17 % informieren sich zunächst intensiver über den Arbeitgeber, bevor sie entscheiden, ob sie sich trotz des negativen Eindrucks bewerben oder den Prozess abbrechen. Genauso viele nehmen zunächst Kontakt mit der Personalabteilung auf, bevor sie ihre Entscheidung treffen. Nur etwas mehr als ein Drittel der Befragten (35 %) geben an, sich in jedem Fall und trotz des negativen Eindrucks zu bewerben.
<h5><strong>Über die Studie</strong></h5>
Für das Whitepaper "Stellenanzeigen zwischen Vielfalt und Ausschluss" befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe im September 2025 bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten in mindestens einem Bewerbungsverfahren gestanden haben. Das Durchschnittsalter lag bei 43,5 Jahren, 48 % der Befragten waren Männer, 52 % Frauen.

Alle Ergebnisse der Studie in unserem <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/stellenanzeigen-zwischen-vielfalt-und-ausschluss-whitepaper/">Whitepaper.</a><p>Der Beitrag <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2025/11/03/diskriminierung-in-stellenanzeigen/">Diskriminierung in Stellenanzeigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presse.koenigsteiner.com">Newsroom</a>.</p>
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