Nebenberufliches Engagement von Beschäftigten
Das Ehrenamt ist ein wichtiger Pfeiler des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland. Dort, wo Menschen sich freiwillig engagieren, entsteht Gemeinschaft und wird Verantwortung für andere übernommen. Umso wichtiger ist der Blick auf die Frage, wie es derzeit um dieses Engagement bestellt ist.
Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen ein differenziertes Bild in diesem Kontext. Einerseits engagiert sich bereits ein beachtlicher Teil der Beschäftigten in Deutschland ehrenamtlich. Andererseits bleibt noch viel Potenzial ungenutzt. Denn häufig fehlt es nicht am grundsätzlichen Willen, sondern an den passenden Rahmenbedingungen. Das vorliegende Whitepaper zeigt: Viele Menschen würden sich eher einbringen, wenn sie eine Aufgabe fänden, die zu ihren Interessen passt, zeitlich planbar ist und in ihrer Nähe stattfindet.
Auch Arbeitgeber geraten in diesem Zusammenhang stärker in den Blick. Natürlich ist es nicht ihre Aufgabe, das Ehrenamt zu tragen. Unternehmen müssen wirtschaftlich erfolgreich sein und dürfen den Fokus auf den eigenen Geschäftserfolg nicht verlieren. Gleichzeitig zeigt unsere Studie aber, dass sie gesellschaftliches Engagement durchaus erleichtern und fördern können – etwa dort, wo sie Freiräume schaffen, Flexibilität ermöglichen und ehrenamtlichen Einsatz wertschätzen.
Mit unserer Studie möchten wir einen Beitrag zur Debatte leisten, wie sich mehr gesellschaftliches Engagement ermöglichen lässt. Dafür haben wir Beschäftigte in Deutschland dazu befragt, ob sie sich ehrenamtlich engagieren, in welchen Bereichen sie aktiv sind und unter welchen Voraussetzungen sie sich ein solches Engagement vorstellen könnten.
Für unsere Studie „Compliance' befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.056 berufstätige Arbeitnehmer. Der Befragungszeitraum lag im Januar 2026. Von den Teilnehmenden waren 50 % Männer und 50 % Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 45,3 Jahre. 87 % arbeiteten in Vollzeit, 13 % in Teilzeit. Zudem wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt.
Alle Ergebnisse der Studie in unserem Whitepaper, welches wir Ihnen gern im Anschluss per E-Mail zum Download zur Verfügung stellen.